Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Das Hundetrainer Lexikon
#61
Das bestätigt aber auch meine Aussage, die ich hier vor Zeiten getroffen habe.

Nämlich, dass solche Versuche - speziell mit Bordern durchgeführt - eben nicht verallgemeinert auf unsere Haushunde übertragbar sind.

Hätten wir uns darauf nicht schon eher einigen können?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#62
Hey Gerti




Wir können uns in diesem Punkt nicht einigen, denn für mich sind BC’s auch Haushunde, oder etwa nicht???

Die Ursache, dass hier bisher nur BC’s in Erscheinung traten, könnte darin begründet sein, dass man allgemein davon ausgeht, dass sie sehr intelligent seien, (was immer das sein soll) und deshalb propagiert wird, sie müssten kopfmäßig besonders beschäftigt werden.

Da man bei anderen Hunden erst gar nicht davon ausgeht, dass sie ähnliche Leistungen bringen könnten.

In diesem Zusammenhang ist es auch interessant, früher hat man Ähnliches/Vergleichbares über Pudel geschrieben und es hatte sich auch bestätigt.

Müssten nicht die Fragen gestellt werde, sind diese Rassen wirklich so besonders intelligent, oder sind sie so intelligent, da man mit ihnen anders umgeht?

Mit anderen Worten: „Was ist Ursache und was ist Wirkung?





Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).
lg hansgeorg
Antworten
#63
Für mich sind Border Collies nicht intelligenter, für mich sind sie einfach vielfach kooperativer und ausdauernder, immer und immer wieder eine gleiche oder ähnliche Tätigkeit freudig durchzuführen. Viele andere Rassen würden einem schon längst den Vogel gezeigt haben. Ich würde niemals auf die Idee kommen, meinen Hovawart auf 350 Stofftiere konditionieren zu wollen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#64
Hallo Hans Georg

(31.07.2011, 16:32)hansgeorg schrieb: Wir können uns in diesem Punkt nicht einigen, denn für mich sind BC’s auch Haushunde, oder etwa nicht???

So wird es wohl sein, auch wenn du ruhig etwas wohlwollender mit meiner Formulierung hättest umgehen und das "auf alle unsere Haushunde" zwischen den Zeilen lesen können.

(31.07.2011, 16:32)hansgeorg schrieb: Die Ursache, dass hier bisher nur BC’s in Erscheinung traten, könnte darin begründet sein, dass man allgemein davon ausgeht, dass sie sehr intelligent seien, (was immer das sein soll) und deshalb propagiert wird, sie müssten kopfmäßig besonders beschäftigt werden.

Glaubst du wirklich, ein Max Planck Institut, Clever Dog Lab, oder oder oder trifft aufgrund solcher Propaganda die Auswahl ihrer Versuchshunde????

(31.07.2011, 16:32)hansgeorg schrieb: Müssten nicht die Fragen gestellt werde, sind diese Rassen wirklich so besonders intelligent, oder sind sie so intelligent, da man mit ihnen anders umgeht?

Mit anderen Worten: „Was ist Ursache und was ist Wirkung?

Diese Fragen finde ich nun wirklich hoch interessant. Leider werden wir sie wohl nicht beantworten können.
Obwohl ich Hunde kenne, mit denen kannst du umgehen, wie du willst. Denen schaut die Blödheit aus den Augen.

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
#65
Das mit den Augen... kann ich so bestätigen. In Hundeaugen steht ähnlich viel geschrieben wie in Menschenaugen. So zumindest empfinde ich das. Und genau so wie ich durchaus beobachte, dass viele Border Collies, Aussies und deren Mixe recht flott verknüpfen, beobachte ich auch, dass es Rassen gibt, bei denen die Leitung auffällig lang oder bisweilen sogar ziemlich verstopft ist.

In meinen Seminaren beim BHV habe ich gelernt, dass sich das Gehirn bei einem Welpen täglich umbildet, vergrößert, anlegt. Ich erinnere mich daran, dass das letztlich ein Leben lang so bleibt, aber dass eben in den ersten Wochen dort besonders viel passiert. Wenn nun mit einem Welpen wenig gemacht wird, wenig Reize da sind, wenig gedacht werden darf, dann bildet sich auch weniger aus. Und auch umgekehrt wird da ein Schuh draus.

Nun könnte man spekulieren, dass Menschen, die sich gezielt Border Collies kaufen, viel früher mit anspruchsvollen Dingen beginnen, dem Welpen mehr bieten, ihn mehr fördern, als vielleicht Labradorbesitzer, die nur einen gemütlichen Kumpel haben wollen, der gerne kuschelt. Mal ganz überspitzt formuliert.

Es ist ja nun auch erwiesen, dass Kinder, die schon früh mit anspruchsvollem Spielzeug, guter Sprache, kindgerechter Allgemeinbildung etc. konfrontiert werden, ganz andere Anlagen zum Lernen haben, als Kinder, die vor der Glotze und wii-Konsole groß werden.

Mal rein so ins Blaue gedacht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste