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Kira und das Leben im Rudel, Änderungen im Verhalten...
#1
Hallo,

wie man an meinen Beiträgen merkt habe ich im Moment bissel Zeit um hier auh mal wieder aktiv zu sein freuen

Wollte euch mal bissel aus unserem momentanen Lebenssituation erzählen

Nach dem im letzren Jahr insgesammt fünf Hunde vom Tierschutz hier ein und wieder ausgezogen sind, konnte ich schon viele Verhaltensänderungen bei Kira feststellen. Es waren Hunde dabei, so wie Rüdi, der ja jetzt bei Donna lebt, da war es ihr recht egal, sie fand es gut das er da war, aber es war ihr auch recht, als er wieder auszog. Die Freude ist zwar groß wenn sie sich sehen, aber mehr auch nicht.
Bei dem chaoten Cocker Mix Twin war es ganz anders, sie hat doch sehr getrauert als er weg war, die Sympathie war vor ersten Moment an einfach da, auf beiden Seiten, allerdings ist mir Twin auch in Erinnerung geblieben, weil er mir am meisten Arbeit gemacht hat, um so schöner zu sehen wie toll die Entwicklung ist.

Nun ist es ja seit ca 3 Monaten so, das Kira, Aki, Iko und Scoup ein Rudel geworden sind. Im Moment ist es ja noch so, dass sie nicht immer zusamen sind, aber sie sind trotzdem ein festes Rudel geworden, und es hat vom ersten Moment an super geklappt, es gab nie Probleme, auch nicht als ich mit den Hunden vier Wochen alleine war. Wie sehr dieses Rudel ein Rudel geworden ist, ist mir aber erst vor einer Woche auf meinem alljährlichen Seminar des Vereins Lichtblicke klar geworden. Dort war ich von Mittwoch bis Samstag und am Freitag Nachmittag hat Thomas mich dort besucht auf seiner Fahrt zum Seminar bei Canis (Michael Grewe). bis Freitag war Kira wie immer super drauf, fand es toll mit den ganzen Hunden dort. Sie hat sich riesig gefreut als Thomas mit den drein kam, wir hatten nen tollen Nachmittag, und als unser Rudel dann weg war, war Kira dann den anderen Hunden gegenüber sehr reserviert, bis auf drei Ausnahmen und ist den anderen ehr aus dem Weg gegangen oder hat ihre Distanz zu den anderen eingefordert. Vielleicht denke ich jetzt wieder zu menschlich, aber ich denke mir es war Frust, denn das Rudel ist einfach wieder ohne uns los gefahren.

Ich bin einfach super gespannt, wie sich das ganze weiter entwickelt.

lg
Tany und Kira


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Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Mensch weder geplant noch gewollt. Seine Existenz hat nicht mehr, aber auch nicht weniger Sinn als die von Regenwürmern
(Prof. Kurt Kotrschal, Autor von: Im Egoismus vereint?).

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#2
Es tut mir leid, ich kann da nicht ganz folgen, weil mir das Hintergrundwissen fehlt. Welcher Thomas? Ich weiss nicht wer die neuen Hunde sind, wie und warum sie eine Rudel wurden und warum sie nicht immer zusammen sind. Wahrscheinlich hab ich das irgendwo ueberlesen?

Auch schreibst du gar nichts ueber Verhaltensaenderungen bei Kira, sondern nur das sie den einen oder anderen Hund lieber mochte. Wie hat sie sich denn veraendert? Was hat die An-oder Abwesenheit dieser Hunde oder die neue Gruppe Kiras damit zu tun? Ist sie nun erwachsener, ernster, froehlicher, aengstlich usw als vorher? Wie war sie vorher?
Wer ist sie in der neuen Gruppe? Warum ist das fuer sie wichtig? Und tausend aehnliche Fragen ...
Kathi, Lu und Pai
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#3
Thomas habe ich letztes Jahr auf dem Günter Bloch Seminar kennen glernt, wo auch Donna, Jacky, Jasmin und Sandra dabei waren.
Thomas hat 3Hunde, die ja oben auf dem Bild auch zu sehen sind. Das Rudel kann nicht immer zusammen sein, da ich und Thomas im Moment noch ca 500 KM auseinander wohnen, was sich bald ändert, dann ist das Rudel immer zusammen.

Ja stimmt vieleicht aber ich den Betreff falsch gewählt.

Kira hat sich in sofern verändert, dass sie ein Rudel hat an dem sie sich sehr orientiert, in dem Rudel übernimmt sie um es mit Anita Balsars Worten zu sagen die Polizisten Rolle, sie meldet als erstes wenn ihr was auffällt draußen, entgegen kommender Mensch oder Hund etc.

Kira ist besonders durch die Hunde vom Tierschutz sehr erwachsen geworden, dass ist das was mir bereits nach dem 2. Pflegehund aufgefallen ist. Die hat sie sehr oft mit erzogen.

lg
tany
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Mensch weder geplant noch gewollt. Seine Existenz hat nicht mehr, aber auch nicht weniger Sinn als die von Regenwürmern
(Prof. Kurt Kotrschal, Autor von: Im Egoismus vereint?).

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#4
Werden die Hunde denn dann immer zusammensein also lebt ihr dann zusammen oder nur näher beieinander?
Das ist auch ein Unterschied, also ein Haushalt oder 2?
(12.06.2011, 23:56)kira puppy schrieb: Kira hat sich in sofern verändert, dass sie ein Rudel hat an dem sie sich sehr orientiert, in dem Rudel übernimmt sie um es mit Anita Balsars Worten zu sagen die Polizisten Rolle, sie meldet als erstes wenn ihr was auffällt draußen, entgegen kommender Mensch oder Hund etc.

um auf Kathis Frage zurück zu kommen. Wie hat sie sich denn verändert wenn die anderen Hunde nicht da sind. Dann kann sie ja die Polizisten Rolle nicht übernehmen.
Also wie sieht ihr Leben aus ohne die Hunde wenn sie weg sind?
Wie ist ihr Position innerhalb des Gemeinschaft, versteht sie sich mit allen gleichgut, hat sie Vorlieben unter den Hunden etc.? Da ist ja auch sicher eine Rangordnung.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#5
(12.06.2011, 23:30)kira puppy schrieb: Nun ist es ja seit ca 3 Monaten so, das Kira, Aki, Iko und Scoup ein Rudel geworden sind. Im Moment ist es ja noch so, dass sie nicht immer zusamen sind, aber sie sind trotzdem ein festes Rudel geworden, und es hat vom ersten Moment an super geklappt, es gab nie Probleme, auch nicht als ich mit den Hunden vier Wochen alleine war. Wie sehr dieses Rudel ein Rudel geworden ist, ist mir aber erst vor einer Woche auf meinem alljährlichen Seminar des Vereins Lichtblicke klar geworden. Dort war ich von Mittwoch bis Samstag und am Freitag Nachmittag hat Thomas mich dort besucht auf seiner Fahrt zum Seminar bei Canis (Michael Grewe). bis Freitag war Kira wie immer super drauf, fand es toll mit den ganzen Hunden dort. Sie hat sich riesig gefreut als Thomas mit den drein kam, wir hatten nen tollen Nachmittag, und als unser Rudel dann weg war, war Kira dann den anderen Hunden gegenüber sehr reserviert, bis auf drei Ausnahmen und ist den anderen ehr aus dem Weg gegangen oder hat ihre Distanz zu den anderen eingefordert. Vielleicht denke ich jetzt wieder zu menschlich, aber ich denke mir es war Frust, denn das Rudel ist einfach wieder ohne uns los gefahren.

Ich bin einfach super gespannt, wie sich das ganze weiter entwickelt.

lg
Tany und Kira

ich zähle 6 mal rudel...ja nun grad so als "hundetrainerin sollte man doch wissen das wild zusammengewürfelte hunde kein rudel bilden...

hier spricht man von einer gruppe/hundegruppe oder eine sozialen gruppe aber nicht einem rudel...
ein rudel kann es nur unter hunden geben die miteinander verwandt sind... zwinkern

was mich aber brennender interessieren würde wie sind die möglichkeiten die hunde zu trennen wenn es nicht im alltäglichen leben klappt ? besteht die möglichkeit die hunde zu trennen ? werden hunde abgegeben wenn es nicht zu händeln ist ?

hab nun deinen text einige male gelesen doch mir fällt so eine gewisse naivität in deinem schreiben auf was ich für eine hundetrainerin doch etwas merkwürdig finde... leider korrespondiert so beides also dein text, deine aussagen nicht mit dem bild von dir... sorry ist so mein eindruck kopfkratz wie lange hast du eigentlich schon hunde ? also du selber und nicht die hunde oder hund den die eltern oder oma so hatten ?
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#6
(12.06.2011, 23:56)kira puppy schrieb: Kira hat sich in sofern verändert, dass sie ein Rudel hat an dem sie sich sehr orientiert, in dem Rudel übernimmt sie um es mit Anita Balsars Worten zu sagen die Polizisten Rolle, sie meldet als erstes wenn ihr was auffällt draußen, entgegen kommender Mensch oder Hund etc.

Kira ist besonders durch die Hunde vom Tierschutz sehr erwachsen geworden, dass ist das was mir bereits nach dem 2. Pflegehund aufgefallen ist. Die hat sie sehr oft mit erzogen.

Erzaehl mal noch einbisschen mehr ueber die anderen drei Vierbeiner. Das interessiert mich lachen

Nur fuer mein Verstaendnig - Thomas und du ihr seid liiert, aber wohnt noch nicht zusammen und darum teilt sich die gruppe immer mal wieder?


Wenn ich so zurueck denke, dann hat sich Lucy ueber die Jahre nicht besonders viel veraendert. Ich hab, ungerechter Weise, fast ihr ganzes, bisheriges Leben versucht sie zu veraendern. Dafuer schaeme ich mich jetzt, ehrlich gesagt. Ich bin froh das ich nicht geschafft habe.
Sie ist ein Hund der Ordnung mag und fuer Ordnung sorgt. Das hat sie schon immer getan, das habe ich nicht verstanden, damit konnte ich frueher nicht leben.
Heute liebe ich sie und mir gefaellt gerade ihre Ordnungsliebe. Sie ist kein typischer Schaeferhund, sie ist der unloyalste Schaeferhund auf der ganzen Welt, denn sie ist unglaublich gerne mit Menschen zusammen. Sie ist uns auf ihre Art treu, in dem sie Erziehungsaufgaben fuer mich uebernimmt, denn Konflikte mag sie eigentlich nicht. Es ist ihr wichtig das ich sie unterstuetze und verstehe.
Natuerlich kommt es immer wieder nochmal vor das sie ihre Meinung kund tut und ich das nicht wuensche oder ich die Bekundung zu stark empfand. Das kann ich ihr mittlerweile sagen und sie akzeptiert das. Es kommt auch vor das ich einen schlechten Tag habe, das sind die Tage an denen wir in alte Muster rutschen und uns gegenseitig ankotzen.

Wir beide haben uns veraendert, wir sind wohl erwachsener geworden. Wir entwickeln uns weiter, aber der Weg hierhin war schon ein ganz schoener Trip, zeitweise!
Kathi, Lu und Pai
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#7
@Kathi: Heißt ihr seid über die Jahre zusammengewachsen und zusammen gewachsen und bildet nun eine Einheit?

Mit Paula fühle ich das jetzt erst, nach über 10 Jahren.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#8
Eine Einheit ... nein lachen ob wir das jemals werden? Wir verstehen uns aber besser. Ich hab realistischere Ansprueche und kann die wenn noetig durchsetzen. Das war mir nicht immer moeglich.
Kathi, Lu und Pai
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#9
Hallo,

ja ich denke im kommenden Jahr werden Thomas und ich also auch unsere Hunde zusammen ziehen.

Wenn das Rudel weg ist, merkt man Kira den ersten Tag definitiv trauer an, wenn sich die sache wieder beruhigt hat, dann ist es so, dass Kira und ich sehr zusammen gewachsen sind, also wir haben ja schon immer an ein ander gehangen, aber der zusammenhalt ist jetzt ein ganz anderer, ja ich würe auch fast sagen, wir weren zu einer Einheit.
In unserem Ruel ist es so, das Iko, also der junge Border und Kira sehr viel zusammen spielen und Spaß haben, sind einfach beide Schnösel, oder Kasperköpfe, von daher verstehen sie sich gut. Mit Scoup also dem großen Mix, zu sehen rechts auf dem Bild hat es ein wenig gedauert, da er sie zunächst ignoriert hat.
Dann haben wir noch Aki, die kleinste, sie hat ganz klar Zickenpotenzial freuen Für sie ist Kira nicht so wichtig, die beiden aktzeptieren sich voll und ganz, aber Aki interessiert sich in erster Linie für Agility, Ball und Stöckchen, und andere Hunde spielen die zweite Rolle, wir konnten allerdings auch schon kurze Spielszenen beobachten zwischen den beiden.

und danke happy aber was ein Rudel und eine Gruppe ist weiß ich schon allein. Und ja Kira ist mein erster Hund, ich musste lang um einen und kämpfen und dann noch um und mit Kira. Und bitte jetzt nicht sowas wie und dann willst du Hundetrainerin sein, Es gibt leute die seit 30 Jahren Hunde haben, aber trotzdem null Ahnung

lg
Tany
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Mensch weder geplant noch gewollt. Seine Existenz hat nicht mehr, aber auch nicht weniger Sinn als die von Regenwürmern
(Prof. Kurt Kotrschal, Autor von: Im Egoismus vereint?).

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#10
Ich habe auch eine gemischte Gruppe und verwende gerne mal den Ausdruck Rudel statt Gemeinschaft freuen
Allerdings zähle ich nur Hunde dazu die mit uns leben und nicht nur ab und an.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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