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Trudel knurrt Herrchen an
#11
Ich denke es kommt auf die Situation drauf an.
Wird mein Hund geärgert, von Fremden getriezt, darf er auch warnen, geht es um normale Alltagsdinge, dann nicht.
Wir hatten bisher noch nie ein Ressourcen Problem aber ich sehe das schon so, das man meinem Hund jederzeit Futter wegnehmen kann.

@Anja, wenn Sherlock aber irgendwo zur Pflege ist, dann muss diese Person ihm doch
auch Futter zuteilen dürfen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#12
Es könnte genauso gut sein, das er was frisst (mal so angenommen) oder was im Maul hat was nicht gut für ihn ist. Dann muss die Person die die Aufsicht über ihn hat, ihm auch das wegnehmen können.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Richtig, und deshalb kommt mein Hund auch nur zu Menschen in Pflege, von denen ich weiß, dass sie sich bei Sherlock Respekt verschaffen können.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#14
(10.06.2011, 08:36)Gerti schrieb:
(10.06.2011, 07:16)Thomas schrieb: Wie man nun also vorgehen möchte, entscheidet die Antwort folgende Frage:
Darf Trudel andere Menschen anknurren, oder nur Peter nicht?

Und für die Beantwortung dieser Frage mag man mich kritisieren, aber ich stehe dazu:

Trudel muss sich nicht von jedem einen Knochen u.a. abnehmen lassen und darf ihren Unmut da äußern.
Aber nicht bei Herrchen.

Dann ist es ein geringere Aufwand, den ich dennoch ohne Deinem Mann erarbeiten würde.
Mehr kommt dazu aber später!


(10.06.2011, 09:40)Gerti schrieb:
(10.06.2011, 09:24)Anja schrieb: Sherlock DARF andere Menschen anknurren, um sie zu warnen, um sie sich vom Leib zu halten etc. in Situationen, in denen ich nicht zugegen bin. Mir ist es lieber, er warnt, als dass er gleich schnappt. Mein Hund muss sich von niemand Fremdem Dinge aus dem Hals nehmen lassen, von meinem Mann hingegen schon. Jemand anderes als mein Mann oder ich bzw. eine Person, bei der er zur Pflege ist, hat auch an seinem Knochen, Futter, Spielzeug letztlich nix verloren.

Das kann er recht gut unterscheiden.

Ich sehe das in diesem Fall, also bei Trudel nicht so global und auf eine generelle Motivation bezogen, da ich denke, dass Hunde sehr große Unterschiede machen, für wen sie was tun, bei wem sie was gestatten, wem sie welche Rechte einräumen.

Super Anja, da stehe ich ja nicht allein mit meiner Meinung.

Mal davon abgesehen, dass ich hier meine Meinung zur Kommunikation des Hundes gegenüber anderen nicht kund getan habe, sollte man doch schon zu Unterscheiden wissen, um welche Art des Knurrens es hier geht.

Mit den Worten Euer, darf niemand mit einer Pistole Euch selbst, oder Eure Partner bedrohen, aber Fremden gegenüber, darf man ruhig mit einer Schusswaffe anderen gegenüber drohen? kopfkratz
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#15
Mir ist es lieber, das meine Hunde verstehen, das sie sich zurueck ziehen sollen und einem Menschen gegenueber nicht auf ihren Raum oder Besitz bestehen.

Nun ueberlege ich ob ich mir eine Situation vorstellen koennte, in der ich es akzeptabel faende, aber mir faellt nichts ein.
Sie sind selten ohne mich. Situationen, in denen sie sich unwohl fuehlen, wuerde ich nicht ungebremst weiter laufen lassen. Waere ich aber nicht da um ihnen zu helfen, dann wuerde ich eigentlich hoffen das ich sie tolerant genug erzogen habe, das sie eben nicht ausflippen, wenn ihnen einer an ihren Knochen will und sich im Zweifelsfall entfernen.

Selbst in einer Angstsituation, haben sie noch die Wahl. Wobei ich wohl bei bekannter Angst, etwas gegen diese Angst unternehmen wuerde, um den Hund sicherer zu machen.

Pai hat sich in der Vergangenheit aus Angst vor kleinen Kindern zurueck gezogen. Seine Unsicherheit und Meidereaktion waren schon doll. Auf den ersten Blick keine Gefahr, weil er alles daran setzte um vom Kind fern zu bleiben. Aber aus einer so grossen Angst kann schnell eine dumme Reaktion passieren, weil er das Gefuehl hat nicht mehr die Wahl zu haben. Ihm ging es dabei schlecht, das hat mir nicht gefallen.
Wir hatten Gluech, die Gelegenheiten war da und ich konnte ihn mehrfach mit seiner Angst konfronierten und er konnte erleben das er keine Monster vor sich hat. Das letzte Erlebnis war ein Spaziergang mit einem Kindergartenkind. Pai und das Maedchen sind durch Leine verbunden mit einander spazieren gegangen, haben sich gegenseitig mal nach hier und mal nach da gezogen und er hat sich sofort mit dem Maedchen angefreundet. Seit dem haben wir verschiedene Kleinkinder getroffen und er hat nicht mehr reagiert. Er ist ruhig, freundlich und laesst sich streicheln.

Vielleicht faende ich Aggressivitaet in einer Gefahrensituation akzeptabel? Vielleicht haette ich dann auch noch mehr Angst, weil ich Angst um ihr Leben haben muss?

Sollte eine solche Situation mal passieren und ein Hund einen Knochen behalten wollen, wuerde ich wohl drum bitten das der Hund sich von uns entfernt und sich eine Weile irgendwo anders unsichtbar macht, aber ohne Knochen.
Kathi, Lu und Pai
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#16
Paula könnte ich auch nur zu jemandem geben, der sich durchsetzen kann. Es könnte sonst durchaus zu unschönen Situationen kommen.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#17
Ich würde auch nicht wollen, dass Meggie Menschen anknurrt.
Nicht dass ich der Meinung bin, dass ein Hund sich von jedem alles gefallen lassen muss,
aber man kann manchmal gar nicht so doof denken wie es passieren kann oder welche Unwissenheit andere Leute - nicht zuletzt Kinder - an den Tag legen können.

Meggie weicht glücklicherweise auch lieber aus und geht weg.
Und wenn ihr jemand den Knochen wegnehmen wollte dem sie ihn nicht überlassen möchte,
dann würde sie nach Möglichkeit schnell mit der Beute abhauen... zunge raus

Allerdings greife ich auch recht schnell ein wenn ich merke dass Meggie sich von anderen Menschen bedrängt fühlt.

LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#18
Unsere würden auch ausweichen statt darauf loszugehen.
Also jetzt mal Beispiel bei Kindern, wenn es ihnen zu stressig wird.

Ich hatte allerdings mit Skipper und Scotty vor 20 Jahren mal eine Situation, da haben
4 Kinder, ich nannte sie damals die Orgelpfeifen weil sie immer nur 1 Jahr Abstand zu den Geschwistern hatten, die Hunde unter einen Küchetisch gedrängt bzw. die Hunde haben sich da verzogen weil die Kinder sie bedrängt haben und ich kann mich erinnern, das Skipper unter dem Tisch geknurrt hat als die 4 nichts besseres zu tun hatten als sich davor zu setzen und eine Reihe zu bilden. Vorher wie gesagt hinter ihnen hergerannt, bedrängt etc.

Skipper ist normalerweise ein sehr geduldiger Hund gewesen, der nie ein Kind normalerweise angeknurrt oder gezwickt oder sonstwas hat. Scotty ist eher ausgewichen, mochte rabiate oder sehr selbstbewusste Kinder nicht so sehr. Skipper liebte Kinder und kannte sie auch genau wie Scotty von der Welpenzeit an.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#19
Hoppla, nu mal langsam mit den jungen Pferden!

Trudel ist nicht nach vorne losgegangen und hat auch keine Pistole gezückt.

Sie hat geknurrt und das ist für mich schlimm genug.

Natürlich bin ich mit anderen Menschen immer vorneweg im Warnen, dem Hund fernzubleiben, weil er gerade etwas knuspert.

Ansonsten bleibe ich bei meiner Meinung. Sie muss sich nicht von Fremden ein Knabberteil wegnehmen lassen. Genauso wenig möchte ich, dass sie jedes Kommando, das ihr andere Leute geben wollen, ausführt.
Das hat aber noch keiner meiner Hunde getan. Vielleicht das Hovawart-Gen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#20
@Gerti, war doch nur ein Beispiel zu den anderen genannten Dingen hier.

Also ich möchte schon das auch andere Menschen meinen Hunden Futter wegnehmen können.
Kann immer mal passieren das es sein muss wie z.B. früher unser Gassimädel was in Kisdorf auch ab und an Luca und Monty ausgeführt hat.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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