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Respekt - oder wie seht Ihr Euren Hund?
#21
Mir ist noch was eingefallen.
Sagen wir mal jemand kommt wirklich dumm rüber, spricht so, gibt sich so, hat vielleicht
wirklich wenig Inteligenz und wir würden denken oder sagen, WAS FÜR EIN PROLLO, dann heißt das aber nicht gleichzeitig, das dieser Mensch, der vielleicht einen Hund hat, diesen nicht respektiert.

Oft ist es ja sogar eher so das inteligentere oder sagen wir mal normale Menschen anderen, das können Menschen als auch Tiere sein, keinen Respekt entgegenbringen.
Ist auch manchmal eine Erziehungssache.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#22
Ich verstehe was du meinst. Den Vergleich mit den Teenagern fand ich sehr gut.

freuen Ich respektiere meine Hunde. Aus diesem Grund habe ich mich zB mit Thomas Hilfe mit dem Thema Agility und Pai auseinander gesetzt bzw setze mich auseinander. Aus diesem Grund moechte ich weiterhin lernen, mit offenen Augen durch die Welt gehen und sehen was zu sehen ist und es hoffentlich verstehen.

Jedoch muss ich sagen, das meine Beziehungen zu den beiden Hunden sehr unterschiedlich und so auch mein Respekt fuer die Hunde traurig Jetzt nicht mehr so sehr wie frueher. Ich habe das Gefuehl das unsere Beziehungen sich nach wie vor in rasendem Tempo veraendern. Das ist vermutlich Teil des Lebens.
Mir war es lange nicht moeglich Lucy zu verstehen, ihr Hilfe anzubieten, die sie braucht und mit ihr zu leben. Mir scheint sie und ich naehern uns einander langsam, waehrend der Zwerg und ich gerade einen Schubs in entgegen gesetzte Richtungen bekommen haben. Mein Respekt und Verstaendnis fuer sie waechst.
Im Gegensatz dazu empfinde ich Pai gerade als aufmerksamkeitsheischendes Kind, dem es nicht passt das Lucy wieder Freiheiten bekommt, die eine Zeit lang, aus gesundheitlichen Gruenden , nur ihm zustanden und so hat er mir am Freitag den Muelleimer ausgeraeumt.
Kathi, Lu und Pai
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#23
Ja, Jasmin, es ist mir tatsächlich noch immer nicht geglückt, mich Dir verständlich zu machen.

Kathi hat es erfasst, glaube ich. Ich kann mich auch anhand von diversen Texten von Kathi, in denen sie die Beziehung zu ihren Hunden beschreibt, Probleme mit Lucy etc. daran erinnern, was sie meint.

Auch in dem etwas unglücklich ausgegangenen Gespräch in dem Zirkusbeitrag, als Kathi Tinka als Requisiste bezeichnete, argumentiert sie letztlich in exakt die Richtung, die ich meine.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
Jetzt verstehe ich was Du meinst. Dann bringe ich Betty nicht so viel Respekt wie Bam Bam. Bam Bam entscheidet alleine oft wie er in bestimmten Situationen handeln muss. Auf ihn kann ich mich da verlassen. Betty ist unglaublich niedlich, aber eben manchmal ein Kasperl, der auch etwas mehr eingeschränkt werden muss.

Dafür empfinde ich großen Respekt bei Betty wie sie mit fremden Menschen umgeht und wie sie es schafft sich jedem ins Herz zu stehlen. Das kann Bam Bam nicht, aber Bam Bam ist eben mein Herzblatt, der ohne Kompromisse bei mir ist.

Also respektiere ich Bam Bam mehr wie Betty.
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#25
Ja, Verena. So meine ich das. Da ich nur einen Hund habe, kann ich da eben keine Vergleiche ziehen. Ich kann nur die Art uns Weise wie andere von oder über ihre Hunde sprechen, wie sie mit ihnen umgehen, was sie so an sie dran tüdeln etc. "bewerten" und daraus meine persönlichen Schlüsse ziehen. Ob das immer ins Schwarze trifft, weiß ich nicht.

Noch ein Beispiel ist vielleicht auch, zu respektieren, was ein Hund wirklich selbst gerne tut und was eigentlich nur der Mensch möchte. Es gibt in meinen Gruppen immer mehr Menschen, die selbst erkennen, ob ihr Hund an der einen oder anderen Beschäftigung Freude hat, oder ob er nur dem Hundeführer zuliebe halt irgendwie mit macht. Auch wenn es für meine Gruppen natürlich schade ist, wenn jemand aufhört, so finde ich es dennoch toll, wenn das respektiert wird, was der Hund gerne macht, und man sich entsprechend umorientiert.

Wie viele Menschen schaffen sich einen Hund gezielt für eine Tätigkeit an, für einen Sport, und wehe, er bringt dann nicht das mit, was man sich so dringend erwünscht hat...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#26
Da jeder Hund anders ist, werden die Dinge auch anders eingestuft oder respektiert.
Das ist doch ganz normal.

Und ob man den Hund fördert ist auch die Sache des Menschen.
Wenn man jetzt mal als Beispiel wieder Deine Schwiegereltern nimmt, sie haben den Hund ja
dazu gemacht so wie er ist, ihn eben nicht so gefördert, wie Du es mit dem Bären als Beispiel machst
oder eben nicht nach Deinem Geschmack.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#27
@ Jasmin

Wie sieht es denn bei Dir aus?

Was hast Du aus Deinen Hunden gemacht? coffee
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#28
Meinst Du sportmässig oder was genau meinst Du?

Wir haben nicht viel aus unseren Hunden gemacht, ausser das sie sozialverträgliche (Hund und Mensch), liebe, verschmuste (sind sie alle)
und recht gehorsame Hunde sind. Ich nenne es mal gut erzogen wobei da jeder einen anderen Anspruch hat. Es gibt einige Dinge auf die ich Wert lege
und auch Dinge die ich nicht leiden kann und sie dann auch unseren Hunden nicht gestatte.

Der eine sehr verspielt, die andere eher quirlig und verspielt und auch ein eher
ruhiger Vertreter.
Jeder mit einem anderem Charakter, jeder auf seine Art und Weise liebenswert und eben MEINE Hunde.

Vielleicht magst Du ja mal berichten was Du aus Deinen Hunden so gemacht hast falls es da etwas zu berichten gibt, unsere sind ganz normale Familienhunde, da gibt es nichts was besonders heraussticht.

Man liest in letzter Zeit sowieso wenig über Deine Hunde.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#29
Hallo Anja,
Respekt sagt für mich besonders das aus, wo der Ursprung des Wortes auch liegt. Respekt ist eine Berücksichtigung und genau das versuche ich mit meinen Hunden zu leben.
Ist man ehrlich zu sich selbst und ehrlich zu seinen Hunden, dann macht es die Erklärung vielleicht etwas einfacher, als Du es versucht hast, hier darzustellen.

Nehme ich da mal Diego, dann habe ich einen Hund, der wirklich viele Ausbildungseinheiten genossen hat, so dass er gerne als Maschine bezeichnet wird, doch bin ich ehrlich zu mir und ehrlich zu Diego, dann sehe ich einen Hund, der viel fordert.
Gelingt es mir nicht, Diego so stark zu fordern, dass er dadurch ausgelastet ist, habe ich einen unzuverlässigen Hund.
Dieses Fordern berücksichtigt weniger mein/unsere Lebensweisen so dass er auch weniger Respekt bekommt, als bspw. Butschi.

(28.04.2011, 08:48)Anja schrieb: Nun überlege ich, womit das zusammenhängt, wie ich den Bären sehe: Mit dem Alter? Mit seinen Fähigkeiten? Mit einer gewissen Vermenschlichung?

Für mich hängt es sehr stark vom Wesen ab, weil ich einige Hunde kenne, die noch jung sind und weniger Fähigkeiten haben. Aber auch die Vermenschlichung spielt da mit rein, weil ich denke, dass die gegenseitige Berücksichtigung/Respekt durch menschliche Züge geleitet wird.



(28.04.2011, 08:48)Anja schrieb: Wenn ich die Hündin meiner Schwiegereltern im Vergleich zum Bären sehe, so finde ich bei ihr eine gewisse Gerissenheit, eine Rafinesse, sie ist gut im Manipulieren ihrer Besitzer, aber ich finde bei ihr wenig, was bei mir Respekt erzeugt. Sie ist frech und sehr disziplinlos und hat wenig für mich "Brauchbares", was sie wirklich gut kann.

Ich denke, um diese Art von Respekt in einem Hund zu finden, darf man ihn nicht vergleichen, weil es zu einen nicht um die Fähigkeiten gehen sollte, und zum anderem, auch beim Hund, die inneren Werte dazu führen sollten.

Weiter denke ich, dass man diese Form von Respekt nicht suchen kann. Man kann nicht überlegen, ob man zu diesem Hund Respekt hat, oder nicht. Überlegt man, dann ist es nicht dieser Respekt, den ich verstehe.



(28.04.2011, 08:48)Anja schrieb: Dann das Thema K9-Geschirr... diese Dinger gibt es ja wirklich mit witzigen Klett-Logos, die ich aber NIEMALS an meinen Hund kleben würde. Unser K9-Logofeld ist leer. Ich würde nicht wollen, dass jemand über die Beschriftung meines Hundes lacht. Er ist doch keine Litfass-Säule. Liegt es daran, dass ein Hovawart von Haus aus nicht unbedingt ein "lustig" aussehender Hund ist, wie vielleicht ein Mops oder ein flippiger Sheltie?

Ich denke nicht, dass es an der Rasse liegt, denn so wie für meine Hunde, habe ich auch immer für andere Hunde das K9 komplett ohne Klett bestellt, denn das gibt es auch auch ganz neutral und sieht auch viel schöner aus.




(28.04.2011, 08:48)Anja schrieb: Respekt habe ich zunächst mal vor allen Hunden und Menschen, also einen gewissen Grundrespekt. Aber das, was ich hier meine mit Respekt, das ist das, was jemand zusätzlich für Dinge bekommt, die er eben besonders gut kann, die ihn aus der Masse der anderen abhebt.

Für mich sind es nicht die Dinge, die ein Hund besonders gut kann, sondern eher die Dinge, die ihn besonders machen, was auch allein ein charakteristischer Wesenszug sein kann.



(28.04.2011, 08:48)Anja schrieb: Bei Sherlock sehe ich eine gewisse Würde, eine Weisheit, Umsicht, oft empfinde ich, dass er für Tätigkeiten, die ich von ihm verlange, einen gewissen "Sinn" braucht, das sind alles Dinge, die so menschlich klingen...

Das sind ähnliche Dinge, die ich auch bei Butschi sehe, wobei der Sinn oftmals sehr tiefgründig ist, so dass es ihn wirklich fast weise erscheinen lässt.



(30.04.2011, 16:41)Anja schrieb: Thomas kenne ich mit Butschi, er misst diesem viel Fähigkeiten zu, viel Denkvermögen, ich empfand die Beziehung zu dem Hund immer von großem Respekt gezeichnet.

Die Frage, die vermutlich offen bleibt, ob die Hunde so gesehen werden, weil sie so SIND, oder weil sie so GEMACHT wurden.

Das ist tatsächlich eine sehr intensive Beziehung, aber anders als bei Diego lässt hier wirklich von einem ganz anderen Respekt sprechen, denn es ist tatsächlich so, dass Butschi viel weniger kann, als Diego, dennoch sind seine stärken im Gefühl, im Empfinden und in dem, was er gibt. Butschi kann sich auf Menschen einstellen, kann sie einschätzen und kann eigene Interessen zurück stellen.
Man sieht es sehr selten, dass ein Hund so wenig Egoismus hat, und da sehe ich eine weitere Eigenschaft, die den Respekt ausmachen.




(01.05.2011, 18:48)Anja schrieb: Wäre da aber ein 14-jähriger, der sich z.B. beim THW ehrenamtlich engagiert, gerne in die Schule geht, ein ansprechendes Äußeres pflegt, ein angenehmer Kommunikationspartner ist, dann würde ich diesem Jugendlichen viel mehr Respekt entgegen bringen, als ich das bei dem oben beschriebenen Mädchen tun würde.

Auch hier möchte ich an Deinem Beispiel anknüpfen, denn wenn ich noch jüngere Kinder betrachte, dann sieht man Kinder, die andere Kinder treten, sie beschimpfen und dann auch meist kein Halt vor den Eltern machen.

Ähnlich ist es auch bei Hunden, die ihre Artgenossen attackieren und kein Respekt anderen gegenüber zeigen.

Es ist also schon eine Erziehungssache, wie man seinen Hund das Leben vermittelt, doch das Wesen beeinflusst die Richtung sehr stark.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#30
Muss auch nochmal was zum Thema Respekt, aber auch Anspruch an den Hund schreiben.

Ich denke von mir auch, dass ich Paula "besonderen" Respekt entgegen bringe, was auch gepaart ist mit großem Vertrauen.
Das sind zB. Situationen, wo ich weiß, dass sie nie auf die andere Straßenseite rennen würde, dass sie im Umgang mit anderen Hunden sehr sozial ist und "richtig" entscheidet.
Das heißt, dass sie Hunde richtig einschätzt, gut kommuniziert und gegebenenfalls bei mir Schutz sucht.

Könnte viele verschiedene Beispiele nennen, auch den Umgang mit Kindern usw.

Auf der anderen Seite kann es sein, dass ich rufe, Paula schnuppert und kommt nicht sofort.
Ich habe aber in dem Bereich auch andere Ansprüche. Das habe ich gestern festgestellt.
Wir waren mit Ringo Eis essen und er hatte Paula. Ihm ist es beispielsweise wichtig, dass sich der Hund setzt oder legt und auch bleibt und das Kommando nicht von alleine auflöst.
Mir reicht es, dass sie nicht stört, bettelt, bellt usw.
Untern Tisch rumlaufen kann sie meinetwegen.
Das waren ganz neue Erfahrungen für Paula (und Licel). Bin doch etwas lascher. schaemen
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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