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Stadt oder Land?
#11
(23.04.2011, 05:26)Susann schrieb:
(22.04.2011, 20:55)Dieselross schrieb: Und bin der Meinung, das es ein großer Hund auf dem Land mit großem Grundstück besser hat, als in der Stadt in ner Platte.

Hallo Norbert,

wir wohnen zwar ländlich, aber wir haben weder einen großen Hof, noch sollen unsere Hunde auf dem Grundstück Ihre Zeit verbringen.
Das, was ich geschrieben hab, ist meine persönliche Idealvorstellung, heist nicht, das es nicht auch anders super oder besser sein kann. zwinkern
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#12
(22.04.2011, 20:13)Susann schrieb: Für mich persönlich ist es aber schöner auf dem Land, da man dort nicht an diese Leinenzwänge gebunden ist, man mit durchschnittlich 3 bis 5 Hunden nicht komisch angesehen wird, ich morgens die Einsamkeit auf der Wiese mit den Hunden genieße und wir es eben einfach viel lieber ruhig mögen.

Das ist auch so mein Ding.
Allerdings haben wir auch schon in ländlichen, schönen Großstadtvororten gewohnt
wo wir das auch alles hatten.

Mein Fazit für uns Alle, Hund wie Mensch.
Direkte Stadt, nein, zu laut, zur warm, zu viele Abgase etc.
Ich mag auch lieber die Vögelgeräusche als die Autos. Das drummherum alles grün ist.
Dafür nehme ich auch gerne eine Fahrtzeit in Kauf.
Ist auch eine Gewöhnungssache für Hund und Mensch, vor allem für den Hund.

In Stadtvororten muss man meistens ja auch fahren wenn man was besorgen muss.
Ist auch eine Preisfrage. Es ist einfacher im ländlichem Bereich was schönes zu finden,
mit Hunden, als in einem schönen aber auch ruhigem Vorort.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Aus meiner Sicht müsste man da ziemlich differenzieren.

Wenn ich einen gut aufgezogenen Welpen mit 8 Wochen von einem guten Züchter hole, dann wird der in egal welchem Umfeld klar kommen, sofern ich für eine vernünftige Auslastung sorge. Jede Stadt hat auch grüne Flecken, überall kann man joggen, Rad fahren und auch mal nach draußen fahren.

Hole ich einen Welpen von einem Hinterhofvermehrer, wo der Hund nichts kennen lernte, oder habe ich vielleicht einen deprivierten oder traumatisierten Hund aus dem Tierschutz, so bin ich mir sicher, dass eine ländliche Umgebung, in der man den Hund dosiert an Reize heran führen kann, ein besseres Umfeld ist, um einen solchen Hund ans Leben heran zu führen.

Ansonsten glaube ich, dass Hunde das am besten finden, was sie kennen, worauf sie geprägt wurden. Moritz war ein Stadtstreuner, Sohn einer Pennerhündin, der ein Leben lang nichts schöner fand, als durch die City von Stuttgart zu strielen, Abfälle aufzusammeln, an Dönerbuden zu betteln und zu "bummeln". Mit Wald, Wiesen, Wild, Garten fing er nix an. Das musste er richtig lernen, als er zu mir kam. Trotzdem lebte er selbst im hohen Alter noch auf, wenn ich ihn mit in die Stadt nahm.

Sherlock ist eher ein Dorfhund, der zwar von klein auf in die Stadt mitgenommen wurde, um es kennen zu lernen, der es aber nie wirklich genießt, sondern mir zu verstehen gibt, dass dabei sein besser ist als allein sein, aber Stadt eigentlich voll doof ist.

Zudem glaube ich, dass Hunde auch stark das übernehmen, was ihre Menschen gut finden, also sich dann wohl fühlen, wenn ihre Menschen das auch tun. Dazu muss natürlich die Beziehung stimmen und gut sein. Wenn ich mich in der Stadt gestresst fühle, ungern hin gehe, lieber in der Natur bin, dann werde ich wohl auch einen Hund haben, der das spürt und sich mit mir gemeinsam dort wohl fühlt, wo ich mich wohl fühle, und von dort weg möchte, wo auch ich nicht bleiben mag.

Meine Meinung ist, dass ich problemlos mit einem Hovawart in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung mitten in der Stadt wohnen kann, wenn unsere Beziehung und die Auslastung stimmt. Ein Hovawart braucht genauso wenig einen Hof, wie ein Border zwingend Schafe braucht. Es gibt immer auch andere Möglichkeiten, denn ihren ursprünglich gedachten Job dürfen eh nur noch die wenigsten Hunde ausüben. Und... wie viele Menschen dürfen den Job ausüben, der ihrer Berufung entspricht?

Leben ist Anpassung, Beziehungen auch. Man kann nur immer versuchen, das beste draus zu machen.
LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#14
In Berlin bespielsweise gibt es viele Parks in denen ich mit Aaron gehen kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hunde auf dem Land viel mehr Auslauf haben als mein Ari.
Ich habe von einer Infografik gehört die sich mit dem Thema Stadthunde beschäftigt. Leider hab ich den Link gerade nicht. Aber wenn ich sie finde werde ich den Link hier posten.
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#15
Nachdem wir jetzt auch umziehen aufs Land, muss ich sagen das ich es für mich schöner finde. Ich kann aber nicht bestätigen das meinen Hunden vorher etwas gefehlt hätte. Wir hatten den Englischen Garten vor der Tür, der wohl viele Feldwege übertrifft. Es sind einfach andere Reize, als ausserhalb. Hier muss ich eher drüber nachdenken ob ein Reh auf dem Weg steht als ein Jogger.

Ich finde die gesunde Mischung machts. Wir werden noch oft in der Stadt sein, aber endlich viel ausserhalb.
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#16
Mit einem Stadthund auf das Land oder in Vororte zu ziehen ist einfach.
Umgekehrt ist es wesentlich schwieriger.
Ein Landei, was kaum Verkehr etc. kennt muss sich erst an die Großstadt, wenn wir mal
von einer Großstadt ausgehen und nicht von einem Vorort, wie z.B. 6 spurige Straßen etc. und
viel Verkehr gewöhnen.

Meine Hunde wären Alle zur Zeit nicht Großstadt tauglich bzw. jeder hätte da Probleme mit
was Geräuschkulisse, Verkehr etc. angeht.
Da spreche ich nicht von einem kurzen Besuch mal in einer Stadt sondern wohnen im Ballungszentrum, also richtig Großstadt wie München oder Hamburg, Berlin.
Vororte mal nicht einbezogen weil da kann es sehr ruhig sein.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#17
Ich erwarte von meinen Hunden mit eigentlich allem zurecht zu kommen. Und bisher geht das auch. Du hast auf dem Land auch viele Reize. Schon alleine mal das Wild. Auch da erwarte ich von meinen Hunden das da kein Stress gemacht wird und das nicht nachgejagt wird.

Ebenso können meine Hunde in vollgestopften Läden an einem freien Platz liegen obwohl ich das vorher nie gemacht habe.

Meiner Meinung nach ist das einfach nur eine Führungssache. Vereinzelt vielleicht nicht.

Auch S-Bahn fahren mussten meine letztes Jahr einfach machen. Ohne irgendwelches Getue vorher. Rein in die Bahn und fertig freuen
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#18
(23.05.2011, 10:43)sara.michel schrieb: Aber wenn ich sie finde werde ich den Link hier posten.

Oh schön, aber wer ist Aron und wer bist du?

Wäre schön, wenn du dich ganz kurz vorstellst,

Wie hast du uns gefunden, Bist du ein Mehrhundhalter, hast du beruflich mit Hunden zu tun und und und.


Du siehst wir sind sehr neugirig, na gut scheinbar wieder nur ich Smilie_girl_243

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#19
(23.05.2011, 19:19)Pebbles07 schrieb: Ich erwarte von meinen Hunden mit eigentlich allem zurecht zu kommen. Und bisher geht das auch. Du hast auf dem Land auch viele Reize. Schon alleine mal das Wild. Auch da erwarte ich von meinen Hunden das da kein Stress gemacht wird und das nicht nachgejagt wird.

Ebenso können meine Hunde in vollgestopften Läden an einem freien Platz liegen obwohl ich das vorher nie gemacht habe.

Meiner Meinung nach ist das einfach nur eine Führungssache. Vereinzelt vielleicht nicht.

Auch S-Bahn fahren mussten meine letztes Jahr einfach machen. Ohne irgendwelches Getue vorher. Rein in die Bahn und fertig freuen

Da ich beides schon hatte, kann ich Dir sagen, ein Stadthund hat es auf dem Land einfacher, bzw. gewöhnt sich schnell an die Ruhe, entgegen ein Hund der eher Ruhe kennt, Probleme mit den vielen Reizen in der Stadt haben könnte...
Das ist meine Erfahrung.
Und ich rede nicht von Bus und Bahn, das konnte ich auch bisher mit jedem Hund hier machen ohne es zu üben und dieses Verkehrsmittel findest Du auch auf dem Land oder in Vororten.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#20
Mit Luca, der eine SDU hat und ein unsicherer Hund ist, hätte ich in einer Großstadt ganz sicher ein Problem,
den müsste ich daran führen, der müsste sich daran gewöhnen, weil er es nicht kennt und weil er so ein Typ Hund ist,
der nicht sehr resistent gegen Aufregung ist, nicht gerne mit vielen fremden Menschen zusammen ist, der sich erstmal zurechtfinden muss.
Monty hätte kein Problem aber auch Curly wäre sicher erstmal unsicher und ängstlicher in der Großstadt weil sie es nicht kennt.

Die Westies sind mitten in der Innenstadt aufgewachsen und erst später haben wir in Vororten oder sehr ländlich gelebt.
Die waren das alles gewöhnt, denen war das egal, sie haben sich überall wohl gefühlt wobei die Lebensqualität im Alter schon durch Vorort oder ländliche Umbgebung für sie meines Achtens schöner war.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

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Heinz Rühmann




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