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Wesen bzw. Charakter des Hundes erziehbar/erlernbar
#11
Beispiel: Skipper hatte mal ein Phase, da hat er angefangen mich anzubellen wenn ich telefoniert habe. Ich habe ihm dann anfangs ein Leckerlie gegeben um Ruhe zu haben. Er hatte das ganz schnell raus, Frauchen telefoniert, ich belle sie an und es gibt was zu futtern.

Ich denke Kontaktfreudigkeit liegt in den Genen. Wie auch bei Menschen gibt es sehr kommunikative und auch nicht so welche.
Man kann es sicher aber auch fördern.
Also bei Beispiel Skipper ein Verhalten was dann eben irgendwie unabsichtlich konditioniert wurde.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#12
(19.04.2011, 05:32)Jasmin schrieb:
(18.04.2011, 18:29)Susann schrieb:
(18.04.2011, 17:35)Jasmin schrieb: Der Hund ist ja nicht dumm und oft werden wir ja auch manipuliert weil Hund genau weiß
was passiert....

Meinst Du, das hat etwas mit dem Charakter zu tun?


Nein aber das ist erlerntes Verhalten. Das hat er sich angeeignet.

Das ist auch kein erlerntes Verhalten sondern Intelligenz!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#13
Also geht es hier doch nicht um erlerntes Verhalten, sondern um angeborene Wesenszüge, oder?

Da denke ich, dass man sie in gewisser Weise beeinflussen und in Bahnen lenken kann, aber nicht komplett verändern.
Z.B. wird man aus einem genetisch bedingt ängstlichen Hund niemals einen Rambo machen können. Er wird seine Angst wahrscheinlich managen können, aber niemals ganz verlieren.
Ich vergleiche das mal mit gewaltbereiten Menschen und einem Antiaggressionstraining. Sie lernen, die Aggression zu beherrschen, aber das bedeutet nicht, dass sie sie auch ganz verlieren.

Viele Grüße

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#14
Sehe das auch so wie Gerti.

Das beste Beispiel ist Curly.
Sie kam zu einem Zeitpunkt zu uns, wo Luca gerade noch in der Junghundeschule war und lief so mit.
Im Gegensatz zu den anderen Hunden, haben wir wenig mit ihr geübt etc. und Abruf eher gar nicht.
Sie ist super abrufbar, läuft vor, bleibt stehen, wartet, geht auch mal eine Runde toben aber verliert uns nie aus den Augen
wenn sie offline ist.
Das ist bei ihr so drinnen, ganz ohne üben oder Erziehung.

Sie ist total offen, zu Menschen eher zu offen.. da muss ich eher aufpassen wenn uns Menschen entgegen konmen
weil sie sich wie blöd freut und gerne Kontakt aufnehmen will. Da muss ich dann gegensteuern und vorausschauend blicken.

Monty dagegen hat früher zu Fremden eher keinen Kontakt gesucht. Da brauchte ich nicht aufpassen das er Leute draußen anspringt etc. Im Gegenteil, kannte er die Menschen gut, ist er hingegangen, ansonsten hat er kein Interesse gezeigt.
Ist bei Hunden auch so.
Er ist aufgeschlossener geworden, heute begrüßt er auch Fremde freundlich und gerne aber eben nicht so aufdringlich wie Curly es auf dem Zettel hat.

Luca begrüßt Leute die er kennt supergerne oder auch Leute mit Hund.
Fremde mag er nicht so gerne, ist da auch eher zurückhaltend oder unsicher.
Dabei mag er generell Frauen lieber als Männer. Männer sind ihm wohl meistens zu aufdringlich oder eben zu
patschig. Er mag es nicht wenn die Menschen sehr laut und überschwenglich sind.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#15
PS: Curly kann aber auch sehr nervig sein.
Knurrt wenn sie Hunde im TV sieht oder schlägt an, wenn hier jemand vorbeigeht.
Ein kleiner Polizist.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#16
Heute habe ich wieder etwas gehört, was zum Thema passt.

Ein Hund, der drei Jahre alt war, als er den Besitzer wechselte, sei nun innerhalb von einem halben Jahr dominant und gleichzeitig mimosenhaft geworden.

Kann ein Hund auf einmal verweichlichen? Oder ist ein Hund eben weich und zeigt es einfach nur mehr oder weniger?

Können manche Wesenszüge im Verborgenen schlummern, aber immer da sein, oder sind sie eben einfach erlernbar?
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#17
Ich überlege gerade wie ein Hund wirkt der dominant aber auch mimosenhaft ist.
Wie stelle ich mir den vor? Geht das?
Also bei bestimmten Dingen dominant oder eben auch mimosenhaft bei anderen Dingen?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#18
Warum sollte ein Hund nicht beide Charakterzüge ineinander vereinen können?

Es gibt doch auch Menschen, die sowohl das eine als auch das andere verkörpern können. Je nach Situation.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#19
Gebe doch mal ein konkretes Beispiel damit ich mir vorstellen kann, was Du genau meinst.
Mimosenhaft in welchen Situationen und auch in welchen eher dominant?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#20
(18.04.2011, 07:13)Susann schrieb: Seit ein paar Tagen mache ich mir darüber Gedanken, ob ein Hund bestimmte Eigenschaften/Charakterzüge erlernen kann, bzw. durch Erziehung "übernehmen" kann, oder ob es alles vorgegeben ist und sich bestimmte Wesenszüge einfach nur durch Erfahrungen herausbilden.

Aus meiner Sicht ist ein gewisses Wesen, ein Charakter erst einmal Veranlagungssache, also ein Stück weit genetisch vorgegeben.

Aber was kommt dann? Alles, was nach der Geburt eines Hundes geschieht, sind ja letztlich Erfahrungen. Und was bewirken diese? Dass er lernt.

Somit wird sich das Wesen und der Charakter, der eben auf gewissen genetischen Grundsäulen steht, je nach Umwelteinfluss entsprechend anpassen.

Ich glaube, dass man allzuleicht Charakter und Verhalten in einen Topf wirft bzw. einen Charakter aus einzelnen Verhaltensweisen definiert. Das halte ich für falsch.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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