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Warum habt Ihr gerade diese Rasse, oder warum keinen Rassehund?
#1
Oder, warum genau dieser Hund?


WARUM???


Ich bin schon ganz gespannt auf Eure Antworten. zwinkern
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#2
Für mich ist das Äußere eines Hundes genau so wichtig wie das Innere. Also ich reihe mich nicht in die Gruppe der Menschen ein, die sagen, wie der Hund aussieht, ist mir total egal, das Wesen muss passen. Bei einer menschlichen Beziehung mag ich es auch gerne, selbst wenn man nur befreundet ist, wenn man die Person auch optisch leiden mag.

Als ich den ersten blonden Hovawart meines Lebens sah, da funkte es und ich wusste, dass mein nächster Hund ein solcher sein muss.

Also die Prioritätenliste lag bei mir
1) groß
2) beplüscht
3) möglichst hell
4) ausgeprägte Nase
5) Schlappohren

Auch wenn ich mich sehr intensiv mit der Rasse auseinander gesetzt habe, eine Hovihündin regelmäßig spazieren führte, so konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, was es mit dem Wesen des Hovawartes wirklich auf sich hat. Also wenn ich jetzt sagen würde, ich habe ihn mir deshalb ausgesucht, würde ich wohl lügen. Die Gassihündin fand ich toll, sie hatte ein wehrhaftes, arbeitsmotiviertes aber eben auch eigenständiges Wesen, so fand ich die Mischung gut.

Heute weiß ich vieles, was hovitypisch ist zu schätzen, anderes sehe ich als Herausforderung an.

Ich glaube einfach, diese Hunde passen zu mir. Wir sind uns ähnlich, wir lernen ähnlich, wir arbeiten ähnlich.

Für mich kommt im Moment gedanklich keine andere Hunderasse in Frage, da ich an jeder einen Haken finde.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#3
Toller Bericht!!! Smilie_girl_054

Ich bin z.B. überhaupt kein (bis jetzt) Rasse-Junkie zwinkern.

Einmal bin ich so was von spontan zum Hund gekommen, geht normal eigentlich gar nicht.

Ich sitze auf dem Sofa bei Mandanten und plötzlich kommen die kleinen Kinder zum Guten Nacht sagen ins Wohnzimmer. Mitten drin ein Welpe, fröhlich, lustig, unerschrocken kam er mit rein und neugirig wurde meine große Tasche untersucht.

Die Kinder wurden dan ins Bett geschickt und der Welpi lag bei mir auf den Füßen und schlief.

Tja und dann kams, "Der will wohl mit. Der weiß wohl was Opa morgen vor hat".

kopfkratz Da musste ich doch glatt nach hacken: "Wie ist dass denn gemeint? "DER WIRD MORGEN VON OPA "WEGGEBRACHT", es sei denn, Sie nehmen den Hund mit."

WEGGEBRACHT, mauer, und schwubs war der Hund bei mir im Auto, dass Gesprch beendet und der Hund zog bei uns ein.



Vorstellen kann ich mir aber gar nicht, irgend wann einen Hund anzuschaffen, bei dem die platte Nase und die Falten überwiegen.

Aber man soll ja niemals nie sagen, nur vorstellen kann ich es mir halt nicht.

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#4
Bin mir ziemlich sicher, der Welpe wusste, dass er "weggebracht" werden sollte...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#5
Das war nur leider sehr sehr traurig für die Kinder, weil due nichts davon wussten.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#6
Moin,

die Westies (den ersten bekamen wir in 1989) haben wir uns ganz bewußt ausgesucht.
Nach Optik, Größe, Eigenschaft und unseren damaligen Lebensumständen. Das heißt wir haben in der Stadt gewohnt.
Diese Rasse entsprach genau unseren Vorstellungen die wir hatten und wir
wurden auch nicht enttäuscht.
Es waren willensstarke, kleine aber superliebe und fröhliche Hunde.
Ich liebe diese Rasse und mein Mann auch.

Bei den anderen Hunden war es klar, das es kein Rassehund wird sondern
eben ein Mix aus dem Tierschutz. Das wurde bewußt von uns so gewählt wie vorher
eben die Westies. Außerdem war Monty eher Zufall, ich wollte nicht nach einem Hund suchen
als ich ihn sah.
Hier zählte einfach in erster Linie auf den ersten Blick das Äußere. Der Hund musste mich optisch irgendwie ansprechen, ich musste ihn niedlich finden, die Augen sind mir wichtig. Dabei war es egal ob er nun langes oder kurzes Fell hatte wobei ganz kurzes ist eigentlich nicht mein Ding.
Eigenschaften kannte ich nicht, konnte ich auch nicht ausmachen, er musste von Scotty akzeptiert werden und es sollte halt hamonisch sein.
Außerdem sollte es kein großer Hund werden sondern eher klein bis mittelgroß.
Bei Monty war ich überrascht wie groß er auf einmal war als er einzog.
Wobei das bezog sich eher auf die Höhe weil das Gesamtpaket ist ja zierlich und er wiegt weniger als z.B. Scotty.

Grundsätzlich mag ich eher helle Hunde als dunkle. Also bewußt suche ich eher nach hellen Hunden. Das schließt aber nicht aus, das ein dunkler oder wie Monty jetzt mahagonifarbenen Hund mich erorbert freuen Zumal Monty ein wunderschöner Hund ist freuen
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
Hallo

Zum Hovawart bin ich gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. zwinkern

Begonnen hat es mit Gustl. Zum Tierheim "Nur mal gucken".... hm.... mit Augen rollen Ein kleiner Welpe meinte: "An die schmeiß ich mich jetzt mal ran" und das war`s mit Gucken. Ich meinen Hund geschnappt und vor lauter Aufregung nicht mal gefragt, was, woher und warum. Daheim in den Impfpass geschaut: Schäferhund/Hovawartmix
HOVAWART??????? was ist das denn????? verwirt Rassebuch gekauft und flau im Magen geworden. Bis 70 cm stand da. Na ja, Gustl hatte ein Einsehen mit uns und wurde nur 58cm hoch. Braver Hund. Doch dann habe ich viel über Hovawarte gelesen und fand, dass Gustl genau in diese Beschreibungen passte. Irrtum!
Nach Gustl sollte es natürlich ein "ganzer" Hovawart sein und so kam Olga. Pffff.... die zeigte uns, was ein ganzer Hovawart ist. Selbständig, sicher, dickköpfig, im Notfall wehrhaft und fest an einen Menschen gebunden. Peter war fast Luft für sie, andere Menschen eh.
Tja, und das alles hat meine Liebe zu dieser Rasse verfestigt.
Nun kam Trudel und war wieder so ganz anders. Nicht selbständig, nicht sicher, kaum dickköpfig, lernfreudig wie ein Border. Zwar ist sie auch fest an einen Menschen gebunden, aber in Herrchen ist sie ziemlich verknallt. cool
Trotz 3 komplett verschiedener Hunde, wäre mein nächster wieder ein Hovawart.
Allerdings muss ich sagen, dass die Gesundheit dieser Rasse für mich auch ein Kriterium war. Hätte sie so viele Anfälligkeiten aufzuweisen, wie manch andere, hätte ich mich nicht dafür entschieden. Und gaaaanz wichtig ist für mich natürlich auch der Plüschfaktor.
Kurzhaar für mich NEVER!

Viele Grüße
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#8
Das ist schwierig zu beantworten...

Der Schäferhund ist nicht "unsere Rasse", er ist ja nur bei uns, weil er nicht in den Dienst gehen konnte. Trotzdem ist er auch ein Teil von uns. Wir können aber ausschließen, dass wir nochmal einen Schäferhund haben werden.


Auf den Engl. Cocker Spaniel kam ich, da wir erstmal keine drei großen Hunde mehr haben wollten.
Somit habe ich mich nach einer kleinen Rasse umgesehen. Das war gar nicht so einfach. Letztendlich habe ich mich an einige Cocker zurückerinnert, die ich bis dahin kennengelernt hatte. Die waren u.a. freundlich, sportlich und ausgeglichen.

Nachdem wir darüber diskutierten, waren wir uns einig, dass ein Cocker zu uns kommen wird.

Sie ist sportlich, intelligent, kompakt und hat sich viel vom Ridgeback abgeschaut. Sie ist gerade in einer wichtigen Phase. Mal sehen, wie es weiter geht.


Wie sagt Thomas immer so schön: "Ein Ridgeback muss im Haus sein." Sie sind so eigen, dass man sie eigentlich nicht beschreiben kann. Das macht sie auch aus. Allerdings sind sie auch genau deswegen nicht für jeden geeignet.




Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#9
Auch wenn ich mit vielen unterschiedlichen Rassen groß geworden bin, blieb ich beim Ridgeback von 1993 an hängen.
Nicht nur, weil ich diese Rasse gut riechen kann, sondern auch die Eigenschaften, so finde ich, passen sehr gut zu meiner Person.

Ein Ridgeback sehe ich immer in seiner Persönlichkeit, die zwar immer von Hund zu Hund sehr unterschiedlich sein kann, jedoch eine sehr verhaltensbedingte Gleichheit hat.

Ridgebacks sind Hunde die mitdenken, sie können sehr gut situationsbedingt entscheiden und haben somit auch einen sehr eigenen Kopf. Sie sind absolute Familienhunde und würden diese auch mit dem Leben beschützen, was es nicht immer einfach macht, mit dieser Rasse zu leben.

Einer der wichtigsten Punkte ist auch, dass ein Ridgeback nahezu endlose Energie frei setzen kann, was er kräftemäßig aber auch ausdauernd zeigen kann. Dennoch ist er niemals fordernd seinem Bewegungsdrang, was ihn sehr angenehm im Alltag einklinken lässt, weil man ihn überall mit hinnehmen kann, selbst wenn er stark unterfordert ist.

Wird ein Ridgeback altersbedingt geprägt und sozialisiert, kann er ein Meister in Dominanz sein, was das Zusammentreffen mit anderen Hunden immer sehr angenehm macht.

So gern ich auch mit einem Cocker oder Labrador schmuse und kuschel, ein Ridgeback wird immer meine Rasse bleiben.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#10
Unsere Jack Russel Hündin wird der einzigste kleine Hund in unserem Leben sein *grins*
mein Herz schlägt schon immer für die "Großen"
Als ich damals mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich keinen großen Hund,
ein kleiner sollte es sein, der Kinderwagen musste ja auch noch ins Auto passen lachen
Ich suchte also einen kleinen Hund den man überall hin mitnehmen kann,
Temperament muss er haben, Kinderfreundlich muss er sein, viel Spazieren gehen muss er wollen
und man muss auch merken daß man einen Hund hat,
auch wenn er klein ist *grins*
Und er soll wenn irgendwann wieder ein Schäferhund dazu kommt mithalten können.
Gesucht und gefunden ... ein Jack Russel sollte es sein ...
Okay in der Zeitung geschaut ... angerufen, Welpen geguckt, ausgesucht und mitgenomen !
Wobei sie mich ausgesucht hat, die Welpen tapsten bei den Leuten durchs Wohnzimmer
irgendwann wurden sie müde,
Jessy kletterte auf meinen Schoß, rollte sich zusammen
und schlief ein ... das war unser Hund !

So kam Jessy zu uns. Und ich muss sagen sie ist mein absoluter Seelenhund,
was ganz besonderes, wobei ich sonst eigentlich
nie was mit kleinen Hunden anfangen konnte.
Und ich sage schon heute, sie wird die einzigste "Kleine" bei uns bleiben,
wenn sie mal nicht mehr ist will ich keinen kleinen Hund mehr ...
sie ist einfach einzigartig, was ganz Besonderes und unersetzbar
ich hoffe daß wir sie noch viele Jahre bei uns haben dürfen !

Tja ansonsten hängt mein Herz von Kindesbeinen an den Schäferhunden,
ihr edles Auftreten, diese wunderschönen Augen,
ihr Charakter, für mich der perfekte Hund !
Da ist es für jede andere Rasse schwer ranzukommen, so hat jeder seinen Favoriten zwinkern

Liebe Grüße von Steffi und ihrem kleinen Rudel
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