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Warum habt Ihr gerade diese Rasse, oder warum keinen Rassehund?
#21
Deinen Eindruck kann ich nicht bestätigen, Thomas, zumindest nicht in Bezug auf Zuchtverbände, die unter dem VDH züchten.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#22
Wenn man bedenkt, wie wenige überhaupt erkennen, dass sie einen erkrankten Hund haben, wundert mich das nicht.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#23
Ja, das mag schon sein...
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
(18.07.2011, 18:27)Thomas schrieb:
(18.07.2011, 14:20)Gerti schrieb: Ich glaube, es gibt nicht viele Zuchtverbände, die solch strenge Bedingungen haben, wie die Hovawarte.

kann ich so nicht bestätigen.

Dann nenn doch bitte "viele" Zuchtverbände in denen:

- Ein Hund 3 verschiedene Beurteilungen und Tests in 3 Altersstufen bestehen muss, um die Zuchtzulassung zu erlangen

- Die Anzahl der Würfe einer Hündin auf max. 5 beschränkt ist

- Der 1. Deckakt einer Hündin vor ihrem 5. Geburtstag liegen muss

- nur 1 Wurf pro Jahr/ Hündin gestattet ist

- Ein Rüde nur 2x decken darf, dann die kompletten beiden Würfe abgenommen sein müssen, ehe er 3 weitere Male darf

- für jeden weiteren Deckakt min. 70% eines Wurfes HD geröntgt und frei bewertet sein muss.
Dies gilt für Deckakt 6 -8 (immer Bewertung eines weiteren Wurfes) und dann ist Feierabend.

- Der Zuchtverband bei jeder Verpaarung das Einverständnis geben muss und kein Züchter schalten und walten kann, wie er will

Bestimmt habe ich noch einige Kriterien vergessen, aber diese Liste wird ausreichen, um Vergleichsverbände etwas zu minimieren.


Schöne Grüße
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#25
(19.07.2011, 13:33)Gerti schrieb:
(18.07.2011, 18:27)Thomas schrieb:
(18.07.2011, 14:20)Gerti schrieb: Ich glaube, es gibt nicht viele Zuchtverbände, die solch strenge Bedingungen haben, wie die Hovawarte.

kann ich so nicht bestätigen.

Dann nenn doch bitte "viele" Zuchtverbände in denen:

Mir fallen spontan nur 4 ein. Wenn Du es aber auf das Wort "viele" absiehst, dann hast Du bestimmt Recht, denn ich werde momentan nicht die Kriterien raussuchen können, ob es weitere Zuchtverbände gibt, die ähnliche "strenge" Zuchtvorraussetzungen vorschreiben. Wobei mir diese nicht wirklich aussagekräftig genug sind, was die Praxis nunmal leider zeigt.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#26
In der Praxis lässt es sich halt trotz strengster Statuten noch immer irgendwie beschummeln, da wird gemauschelt und es gibt Vetterleswirtschaft. Es menschelt eben. Das wird man nie völlig ausschließen können, so lange in der Hundezucht noch immer Geld verdient werden kann.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
Hey @all



Ich bin mir voll bewusst, dass ich mich wiederhole, aber Hunde-Zucht ist zum Teil, eine mehr oder weniger, Augenwischerei.
Denn genetisch hat man kaum Einfluss, alleine die Tatsache, dass ca. 400 Gendefekte dokumentiert sind, (wie viele davon spielen heute in der Hundezucht eine Rolle???) und das jährlich neue dazu kommen, ist es wahrscheinlich nur der Tropfen auf den heißen Stein.

Auch ist noch nicht ganz klar, welche Ursache und in welcher Kombination, wie z. B. im Falle von HD, der Genetik und/oder Umwelt beigemessen werden muss, denn beidem kann eine gewisse Gewichtung zu kommen.

Im Übrigen hätte ein Zuchtverband auch ohne nähere genetische Methoden zur Bestimmung, Erscheinungen wie HD durch entsprechende Zuchtprogramme, besser in den Griff bekommen können, wenn man nur gewollt hätte.
Was soll man aber von einem Verband halten der Qualzucht toleriert???

Letztlich kommen daher den Rahmenbedingungen, wie medizinische Betreuung/Versorgung, Ernährung, Sozialisation, Prägung usw. eine durchaus zentrale Bedeutung zu.
Hier hat der zukünftige Hundehalter/Käufer, noch die wahrscheinlich beste Möglichkeit zu entscheiden.




Die Hoffnung stirb zuletzt.
lg hansgeorg
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#28
(20.07.2011, 04:53)Thomas schrieb: Mir fallen spontan nur 4 ein. Wenn Du es aber auf das Wort "viele" absiehst, dann hast Du bestimmt Recht, denn ich werde momentan nicht die Kriterien raussuchen können, ob es weitere Zuchtverbände gibt, die ähnliche "strenge" Zuchtvorraussetzungen vorschreiben. Wobei mir diese nicht wirklich aussagekräftig genug sind, was die Praxis nunmal leider zeigt.


Nun, Ausgangspunkt war, dass ich davon sprach, dass es nicht "viele" gibt, aber sei`s drum.

Viel interessanter ist für mich, welche Kriterien du als aussagekräftig benennen und gerne verpflichtend machen würdest.


Noch eine Anmerkung zu den Hovawarten: In dieser Rasse ist die HD, die Hans Georg ansprach, nahe zu kein Thema mehr, was ich schon auf züchterische Verantwortung zurückführen würde.
Dissidenzhunde sind hier ausgenommen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#29
Japp, kann ich bestätigen mit der HD. In den VDH-Verbänden haben sie das nahezu raus.

Dafür sind andere Dinge hoch geploppt, die in den Jahren, in denen man noch nicht so vernetzt war, in denen es noch kein Dogbase gab, nicht so groß vor die Augen der Verantwortlichen kamen.

In der Hundezeitschrift "mein Rassehund" wurde einmal sehr ausführlich beschrieben, welche Krankheiten beim Hovawart auffällig wurden, was man darüber weiß, und was man von den Verbänden her tut, um hier weiter zu forschen, um der Probleme Herr zu werden. Eine solche Offenheit im Umgang mit rassespezifischen Krankheiten habe ich bisher von keiner anderen Rasse gehört. Mag aber auch sein, dass es daran liegt, weil ich in der Materie anderer Rassen nicht so involviert bin.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#30
(30.07.2011, 07:54)Gerti schrieb: Viel interessanter ist für mich, welche Kriterien du als aussagekräftig benennen und gerne verpflichtend machen würdest.

Die Kriterien wären und sind Rassespezifisch, jedoch sollte es bei allen Rassen pflicht sein, HD, ED, OCD, Echokardiografie und Euthyreose durch Spezialisten in den jeweiligen Bereichen zu bewerten.

Nach der Bewertung sollte bereits die geringste Abweichung ein Zuchtausschluss bedeuten!!!

Wenn ich bspw. von Gradierungen in der HD lese, dann stäuben sich bei mir die Nackenhaare, erstrecht, seit man weiß, dass diese vererbbar ist.



(30.07.2011, 07:54)Gerti schrieb: Noch eine Anmerkung zu den Hovawarten: In dieser Rasse ist die HD, die Hans Georg ansprach, nahe zu kein Thema mehr, was ich schon auf züchterische Verantwortung zurückführen würde.

Von 1879 Hovawart Untersuchungen waren nur 86 Hunde HD frei. Ob das so lobenswert ist, muss jeder für sich abwägen.




(30.07.2011, 15:59)Anja schrieb: In der Hundezeitschrift "mein Rassehund" wurde einmal sehr ausführlich beschrieben, welche Krankheiten beim Hovawart auffällig wurden, was man darüber weiß, und was man von den Verbänden her tut, um hier weiter zu forschen, um der Probleme Herr zu werden. Eine solche Offenheit im Umgang mit rassespezifischen Krankheiten habe ich bisher von keiner anderen Rasse gehört. Mag aber auch sein, dass es daran liegt, weil ich in der Materie anderer Rassen nicht so involviert bin.

Das mag tatsächlich so sein, denn alle Rassen, die mehr als einen Verein haben, sticheln sich gegenseitig auf, sprechen dann natürlich bekannte Probleme an und bewerben dann, wie sie diese angehen.

Wenn Du den Rassehund regelmäßig bekommst, dann schau mal bei den anderen Rassen nach.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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