Umfrage: Was ist für einen frisch Vermittelten Tierheimhund das angenehmste?
Person, zu der er Vertrauen aufgebaut hat, besucht ihn gleich mit am Anfang, ab dem ersten Tag. Zieht sich dann langsam zurück.
"Kontaktsperre" von min. 2 Wochen, dass er sich so unbeeinflusst wie mgl. (von seiner Tierheimzeit) einleben und neu binden kann
"Kontaktsperre" von min. 8 Wochen, dass er sich so unbeeinflusst wie mgl. (von seiner Tierheimzeit) einleben und neu binden kann
kein Kontakt mehr
keine Ahnung
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Ex Tierheimhunde - Besuche nach Vermittlung
#11
Ich habe für das Erste abgestimmt.

Würde es gar so sehen, dass es eine Pflicht ist, den Hund in seinem neuen Heim zu begleiten.
Finde auch, dass es am Anfang beim Besuch bleiben soll.

Ideal wäre, wenn der Hund dort etwas ruhen kann, während sich der Begleiter mit dem neuen Hundehalter unterhält.

Der Hund sollte mit seiner vertrauten Person den neuen Ort erkunden dürfen, weil alles andere wie ein neuer Käfig erscheint, wo der Hund selbst nicht wissen kann, wann und ob er da wieder raus kommt.

Ob das Ganze nun schlimm, oder gut für den einzelnen Hund ist, hängt sicher auch viel vom Wesen des Hundes ab, jedoch allgemein betrachtet, finde ich es sehr nötig.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#12
(16.03.2011, 20:14)Susann schrieb: Ich habe für keinen Kontakt mehr abgestimmt, weil es keine passendere Antwort gab. Ich finde schon, dass die vorige Kontaktperson sich erstmal für eine Zeit "raushalten" sollte. Da:

1. die neuen Hundebesitzer verunsichert werden könnten
2. der Hund sich möglichst schnell an die neuen Leute gewöhnen sollte
3. viele Hunde sich nicht auf neue Situationen einstellen können, wenn die Bezugsperson dabei st, bzw. der Hund in vielen Dingen anders reagiert

Für ein generelles Besuchsverbot bin ich allerdings nicht. Aber man sollte dem Hund schon ein paar Wochen bis Monate Zeit lassen, sich voll und ganz einzuleben.

Ich kann mich dem anschließen.

Ich finde aber das eine Kontaktperson auf jeden Fall zur Verfügung stehen sollte.
Oft haben die neuen Besitzer ja Probleme oder Fragen.
Da wäre es für mich selbstverständlich, das ich immer im Tierheim einen Ansprechpartner habe der mir hilft oder mich verweist und mir Tipps geben kann.

Wir haben ja Sunny abgegeben und ich muss sagen, bis heute kann ich ihn nicht sehen oder es würde mir persönlich zu weh tun. Ich denke viel zu oft an ihn und mache mir Gedanken.
Das ist für mich nicht gut.
Er ist ein Hund, bei ihm läuft das sicher anders aber ich glaube er würde sich ein Bein abfreuen wenn er uns treffen würde, für uns wäre es schlecht. Jetzt zurzeit zumindest noch.

Die neuen Besitzer waren auch von mir genervt, weil ich am Anfang halt oft wissen wollte wie es ihm geht. Nur per SMS und auch nicht täglich) Ich war nicht aufdringlich aber ich glaube (ich glaube es nur, weiß es nicht) das sie keine Lust dazu hatten, sich bei mir zu melden oder sich genervt gefühlt haben weil die Antworten kamen auch nicht immer sofort oder eher schleppend.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Ich denke auch, dass kurz und schmerzlos das beste ist. Wie schnell sich Hunde an neue Menschen binden empfinde ich immer wieder unglaublich. Eine Bekannte Person steht dem nur im Weg.

Natürlich bei Hunden die sehr viel Angst haben, oder eine dementsprechende Vorgeschichte ist das wieder was anderes. Ich finde auch das eine lange Zeit bis zu Besuchen sein sollte. Damit der Hund nicht wieder durcheinander gebracht wird.

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#14
Danke für eure Gedankengänge. Hätte nie gedacht, das so viele der Meinung sind, das man den Kontakt ruhen lassen sollte. Werd das ganze noch bissel überdenken. Wobei ichs ehrlich gesagt nicht weiß, wem von beiden die "Trennung" schwerer fällt. Dem Hund oder mir... kopfkratz


(16.03.2011, 23:33)Omi schrieb:
(16.03.2011, 21:10)Dieselross schrieb: @Omi: meinst du mit Neutral die, die sich nicht mit dem Tier beschäftigt haben?
Genau, aber dass dürfte für ein Tierheim kein Problem darstellen, denn es waren ja im Vorfeld Gespräche die auch dokumentiert wurden, oder?
Weiß nur das ohne Vorgespräche mit der "Hundecheffin" kein Hund das TH verlässt. Wie die aussehen, ob dokumentiert wird etc. wird weiß ich nicht. Ist ein anderes Thema.


@Thomas: danke, freu mich, das ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine dastehe. freuen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#15
Ich habe für das 1. abgestimmt denn auch ich denke,
daß es je nach Hund sehr hilfreich ist wenn seine Vertrauensperson
ihn ins neue Zuhause bringt, wie Thomas auch schrieb,
mit ihm die neue Umgebung erkundet,
ihm seinen neuen Schlafplatz zeigt und ihm einfach etwas Sicherheit vermittelt.
Ich denke die neuen Besitzer sollten dann mit dem Hund in den Garten gehen oder
Gassi gehen und die Bezugsperson verkrümmelt sich dann in der Zeit.

Allerdings denke ich damit die Hunde eine Bindung zu ihren neuen Haltern aufbauen können
sollte danach erstmal kein Kontakt mehr im neuen Zuhause bestehen.
Man kann sich aber wenn die neuen Besitzer das möchten,
an neutralen Orten zum Gassi gehen treffen oder so !
Liebe Grüße von Steffi und ihrem kleinen Rudel
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#16
Jo, das deckt sich mit meinen Gedankengängen. freuen
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#17
Welcher Hund bekommt denn ein neues Zuhause Norbert?
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#18
...die Gleise sind leer... (also der Zug ist abgefahren)


Mir gings/gehts ums Argumente/Sichtweisen sammeln. Langsam zweifel ich daran, ob's sinnvoll ist, mich weiter Tierheimhunden zu beschäftigen. Die Psychische Belastung dadurch ist deutlich höher als Uni, Prüfungen, Nebenjobs & meine restlichen Hobbys zusammen. Die Hunde sind definitiv nicht das Problem. So wies jetzt aussieht, ist Max dort "mein letzter Hund", ich freu mich auf den Tag, wenn er in sein neues Zuhause zieht. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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#19
Das tut mir leid Norbert.
Aber Bitte nicht verallgemeinern.
Du weißt es liegt oft an den Menschen mit denen man zu tun hat.
Wenn sich das Tierheim wo Du tätig bist so quer stellt, ein anderes wäre vielleicht dankbar
für Deine Unterstützung.
Für Max drücke ich die Daumen das er endlich seinen Platz findet und das er ein Herz gewinnt
wo er einziehen darf.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#20
(25.03.2011, 06:36)Jasmin schrieb: Wenn sich das Tierheim wo Du tätig bist so quer stellt, ein anderes wäre vielleicht dankbar
für Deine Unterstützung.
Definitiv nicht das ganze Tierheim, genau genommen Betrifft's hauptsächlich "nur" eine Person mit viel Einfluss. Es fällt mir noch nicht wirklich leicht, einfach drüber zu stehen...
Gruß
Norbert zwinkern
Jap, ich lebe meist in meiner eigenen Welt, es ist ok, die kennen mich da!
...wer die Musik nicht hört, hält den Tanzenden für wahnsinnig.
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