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Das züchterische Gewissen - und warum ich Hellseherin werden sollte...
#21
Ich würde gerne Einsicht erreichen. Dass die beiden sich hin stellen und sagen, ja, das war ein Fehler. Es geht mir nicht ums Recht haben, denn das hatte ich meiner Ansicht nach vorher schon. Mir geht es darum, dass auch diese Menschen aus ihren Fehlern lernen können und vieleicht anderen, die sie treffen, ihre Fehler erzählen, damit nicht noch mehr kranke Hunde produziert werden. Übrigens ist der Zuchtverband, von dem die "Papiere" sind, der "Norddeutsche Rassehundeclub" e.V.

Habe bewusst KEINEN Link hier rein gestellt, da viele Seitenbetreiber verfolgen, woher Links kommen, und dann haben wir hier ne Schlacht am Laufen... darauf habe ich keine Lust.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#22
Man das ist echt ne traurige Geschichte ...
die armen Hunde ...
Liebe Grüße von Steffi und ihrem kleinen Rudel
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#23
(19.01.2011, 14:20)Anja schrieb: Ich würde gerne Einsicht erreichen. Dass die beiden sich hin stellen und sagen, ja, das war ein Fehler. Es geht mir nicht ums Recht haben, denn das hatte ich meiner Ansicht nach vorher schon. Mir geht es darum, dass auch diese Menschen aus ihren Fehlern lernen können und vieleicht anderen, die sie treffen, ihre Fehler erzählen, damit nicht noch mehr kranke Hunde produziert werden. Übrigens ist der Zuchtverband, von dem die "Papiere" sind, der "Norddeutsche Rassehundeclub" e.V.

Habe bewusst KEINEN Link hier rein gestellt, da viele Seitenbetreiber verfolgen, woher Links kommen, und dann haben wir hier ne Schlacht am Laufen... darauf habe ich keine Lust.

LG Anja

Es ist ja auch so, mit diesem Hund züchten sie nicht mehr aber wer weiß was in ein paar Jahren passiert. Da haben sie dann einen anderen und das selbe Spiel geht von vorne los.
Deshalb würde ich persönlich schon was sagen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#24
Soweit ich Anja hier im Forum kennen lernen durfte, kann ich mir ihre Schraubstockstellung sehr gut vorstellen, einerseits die Wut der Unvernuft der "Züchter", andrerseits die Hilfslosigkeit gegenüber den Besitzern der Nachzucht.

Bitte Hilfslosigkeit jetzt nicht definieren mit nicht Wissen, sondern im Angesicht der Tatsache, dass sie ihre Arbeit mit betrachten muß.

Wäre sie neutral, eine Außenstehende, so wie wir jetzt, glaube ich sehr wohl, dass sie die Konfrontation mit den beiden Seiten gesucht hätte.

Aber so, .... Sie selber kann nur versuchen ganz diplomatisch mit beiden Seiten umzugehen.

Ich schließe mich Susann an, dass Anja hilfreich den Welpenbesitzern unter die Arme greifen sollte, wenn Probleme sein sollten und dass weiß ich, dass sie es so, oder so machen wird, als Vollblut Trainerin.

Aktionen die aus Wut oder Enttäuschung entstanden sind, waren noch nie hilfreich gewesen.

FÜR KEINEN.

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#25
Heute habe ich einen der Junghundebesitzer getroffen, der von allem bisher nur das Roll-Lid und die Wucherung am Bein mitmachen durfte. Ich fragte ihn, ob er irgendwelche Fell-Abschürfungen bei der Hündin gefunden hat, denn die beiden anderen Geschwister haben Demodex und kommen deshalb nicht zur Hundeschule. Spätestens, wenn die anderen nicht auftauchen, dann wird eh nach dem Grund gefragt, da sie in einer Gruppe sind. Lügen werde ich ganz sicher nicht.

Dann hab ich aber auch noch das mit der Epilepsie der Mutterhündin gesagt... ich konnte einfach nicht anders. Es MUSS ja nicht ausbrechen. Habe dann auch gesagt, dass man mit Epilepsie alt werden kann und seine Fragen beantwortet, wie man bei einem Anfall reagiert bzw. wie so ein Anfall überhaupt aussieht. Finde, sie sollten gewappnet sein, wenn so etwas mal passiert, dass sie es dann aus dem Hinterkopf abrufen können.

Wenn mir die Züchter nun böse sind, dann muss und kann ich damit leben.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#26
Also ich finde diese Einstellung, "bloß keine schlafenden Hunde wecken", etwas blauäugig!
Was ist mit dem Hund, zu dem kein Kontakt besteht?
Vielleicht wird ja damit fleißig weitergezüchtet, mit den Nachkommen dann auch wieder, usw.
Und die Elterntiere der betreffenden Hündin hatten ja vielleicht auch mehr als einen Wurf.

Hier im Forum, bei Unbeteiligten, das breitzuteten, aber nicht mit dem "Züchter" und den Welpenkäufern Klartext zu reden, läßt mich doch etwas am "züchterischen Gewissen" zweifeln.
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#27
wenn ich das richtig gelesen habe, hat die Züchterin selbst eine Hündin aus dem Wurf behalten.
Will sie mit dieser vielleicht in ein paar Jahren züchten...? kopfkratz
- die Junghündin hätte ja auch alle diese Anlagen zum Weitervererben in sich.

Da wäre es natürlich schon gut, wenn eine gewisse Einsicht entsteht und mit dieser
"Zuchtlinie" keine weiteren Nachkommen in die Welt gesetzt werden.


LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
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#28
Das Hauptproblem wird durch die Aufklärung der Käufer und Verkäufer nicht gelöst.

Der Zuchtverband ist doch das Hauptproblem.

Hier liegt doch das Übel in der Wurzel.

Solange es Züchter gibt, die auf so einen Verband zugreifen können und so lange es alle anderen Zuchtverbände dulden werden, inkl der dort organisierten Züchter, wird es immer wieder passieren, dass unrealistische Wünsche einiger Hundebesitzer in die Tat umgesetzt werden können.
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#29
Ja, Hanne, ich gebe Dir ein Stück weit Recht. Ich bin immer eher der Typ, der zu schnell und zu deutlich Klartext redet. In den letzten Jahren habe ich im Bezug auf Hundehalter gelernt, dass man damit nicht immer zum Ziel kommt, sondern manchmal mit etwas Diplomatie eher erreicht, dass zumindest nachgedacht wird.

Mit breittreten hat das hier nichts zu tun. Eher mit "anonym" Dampf ablassen bei Menschen, die mich verstehen, bevor ich mit der großen Keule aushole.

Heute Nachmittag treffe ich die Züchterin mit ihrem Junghund und einen ihrer Kunden mit dem Bruder. Es wird sich hoffentlich ein Gespräch ergeben, denn auch ich denke an den Hund, zu dem wir keinen Kontakt haben.

Meine Erwartung geht da hin, dass ich Einsicht möchte und eben Aufklärung der Welpenkäufer über das, was sie erwarten "könnte". Gerade auch mit der Epilepsie.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#30
Heute hatte ich Gelegenheit, mal die Frage zu stellen, ob sie mit der Mutterhündin mit dem heutigen Wissen noch einmal züchten würden. Das wurde verneint. Allerdings erschien es mir so zu sein, dass die Probleme mit Scheinträchtigkeiten, die erst nach dem Wurf auftraten, der Grund für die Verneinung war.

Als ich die Erblichkeit der Demodex-Milben ansprach, wurde berichtigt, dass jeder kurzhaarige Hund diese Milben hätte, dass das nichts mit der Mutterhündin zu tun hätte.

In Bezug auf das Roll-Lid wurde gesagt, dass sie das nicht gehabt hätte, sondern Bläschen auf der Netzhaut, die zu ständiger Augenentzündung geführt hatten und entfernt werden mussten. Und außerdem wäre das ja bei Labradors normal, die hätten eben oft mit Augenentzündungen zu tun. Aha. Also das mit dem Lid hatte ich mir wohl nicht richtig gemerkt.

Ich führte dann an, dass ich mich eben erinnere, dass die Hündin als Junghund sehr häufig vom Unterricht abgemeldet wurde, weil sie irgendwas hatte. Das wurde bestätigt, ja, sie hätte schon alle "Kinderkrankheiten" mit gemacht, die es so gibt.

Als ich dann meinte, dass das für mich ein wesentlicher Grund gewesen wäre, trotz eines schönen Wesens mit solch einer Hündin nicht zu züchten, wurde entgegnet, dass man ja überhaupt nicht mit Gewissheit sagen könne, was sich so vererbt und was nicht.

Die Epliepsie war wohl auch schon vor dem Wurf aufgetreten, allerdings hat man das "Krampfen" auf die Hitze oder auf Stress geschoben. Dass es Epilepsie sein könnte, wurde wohl erst kürzlich fest gestellt, da sich die Anfälle häuften.

Seufz.

Das Gespräch war freundlich, aber ich habe nicht den Einruck, dass meine Botschaft angekommen ist.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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