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Phänomen Schnee
#1
Immer wieder kann man beobachten, dass Hunde ebenso emotional reagieren, wie z.B. Kinder, wenn es geschneit hat bzw. schneit. Die Hunde fangen an zu spielen, wollen den Schnee teilweise aufnehmen, sich sogar darin wälzen o.ä.

Aber woran liegt das? Was hat das für einen Hintergrund?

Bei Regen zum Beispiel reagiert kaum ein Hund mit Spielaufforderungen o.ä. Dabei ist der Schnee doch für einen Hund nicht angenehmer. Es ist z.B. ja sogar noch kälter, als bei Regen.

Wie reagieren Eure Hunde, wenn es geschneit hat bzw. schneit?

Oder gibt es auch Hunde, die keinen Schnee mögen bzw. Schnee unangenehm finden?


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Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#2
Nein, unsere freuen sich ein Bein ab und haben viel Spaß.
Seit einigen Tagen haben wir hier ja viel Schnee und die Bande hat supergute Laune
und möchte am liebsten den ganzen Tag nur draußen sein.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#3
PS: Monty und Curly sind ja eher wasserscheu aber leichter Regen oder eben Schnee macht ihnen gar nix aus,
auch kein Schneefall.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Unsere Bande dreht dann noch mehr auf!
Selbst die Kleine mit ihren 11 Wochen:snow:.
coffee Liebe Grüße Uschi
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#5
(02.12.2010, 17:20)Susann schrieb: Bei Regen zum Beispiel reagiert kaum ein Hund mit Spielaufforderungen o.ä. Dabei ist der Schnee doch für einen Hund nicht angenehmer. Es ist z.B. ja sogar noch kälter, als bei Regen.

Hallo Susann

Da kann ich nur für die Hovawartfraktion sprechen und deine Aussage ist genau der Knackpunkt.
Die Hovawarte lieben es kalt!!! So kalt wie möglich.
Alle meine Hunde bislang finden/fanden es einfach nur genial, bei Minusgraden, am besten mit Schnee gepaart, draußen zu liegen. Schon mehrfach ist es passiert, dass sich einer einschneien ließ und nur noch ein weißer Hügel zu sehen war.
Hier mal ein Bild von Olga, als sie schon 13 Jahre alt war.


   


Was mich allerdings interessiert, ist ein anderes Phänomen.
Nämlich, dass offensichtlich bei Schnee die Nase meines Hundes den Dienst versagt. D.h. es fällt ihr erheblich schwerer, verlorene oder versteckte Teile zu finden. Manchmal steht sie direkt vor dem "Versteck" und scheint aber nicht auf die übliche Art und Weise ihre Witterung zu bekommen. Es ist also wirklich harte Arbeit.
Kennt ihr das auch? Und kann mir jemand beschreiben, welchen Einfluss Schnee auf den Geruchssinn hat?

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#6
Hi Susann,

irgendwie kommt es mir durch Deine Fragestellung so vor, als würdest Du ausschließen daß ein Hund ganz simpel und einfach nur Lebensfreude und Spaß empfinden kann - genau das was auch Kinder im Schnee empfinden. Warum strahlen Kinder begeistert mit halb erfrorenen Füßen klitschnaß im Schnee und schlurfen lustlos maulend im Regen rum? Warum soll das bei Hunden/Tieren denn anders sein?

Meine Tiere, ob Hund oder Pferde haben sich schon immer total drüber gefreut im Schnee zu spielen und zu toben.

Edit: Ich denke daß die Begeisterung/Freude dabei einfach so groß ist, daß Empfindungen wie z.B. für Kälte einfach erstmal ausgeblendet werden.

@Gerti - die Erfahrung kann ich bei Paula nicht bestätigen. Sie findet bei Schnee (und ich meine den locker kniehohen Schnee des letzten Winters) z.B. zielsicher Tannenzapfen unter dem Schnee wenn sie Lust hat zu spielen, d.h. die Dinger liegen unter der unberührten Schneedecke und sie geht los um sich einen frischen Zapfen zu holen.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#7
Selbst mein alter Moritz ist bei Schnee noch mal unter Mobilisierung aller Restreserven zum Junghund geworden und versuchte, zu tollen und zu spinnen.

Denke, das liegt an der Materie des Schnees. Man kann so viel damit machen, es ist weich, luftig, man fällt weich, man kann mit Anlauf rein hopsen...

Dass sie nicht so gut riechen, liegt nicht an der Nase, sondern an der Temperatur. Es geht ja um Micro-Organismen, die sie erschnüffeln. Diese arbeiten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht so gut wie bei höheren Temperaturen.

Habe das mal bei einem Mantrailing-Seminar gelernt, da Hunde beim Trailen die Microorganismen auf den Hautschuppen erschnüffeln, die ein Mensch permanent verliert.

War vorhin mit meiner Kollegin und den Hunden im verschneiten Wald, wir haben sie auch suchen lassen, das dauerte heute einiges länger als sonst. Aber sie waren beide noch fröhlicher und lachten übers ganze Gesicht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#8
Scotty hatte mit knapp 17 auch noch richtig Spass am Schnee.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Betty sucht im Schnee besser als sonst. Die rastet immer aus, wenn Schnee liegt, und ist völlig übermütig. Die ersten Tage wollte sie auch Fußgänger animieren mit ihr im Schnee zu rennen. Betty wälzt sich und fährt schlitten. Sie legt sich auf eine rutschige stelle und schiebt sich seitlich vorwärts. Wenns abschüssig ist dann kriegt sie sich gar nicht mehr.
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#10
Nicht der Schnee bereitet die Schwierigkeit, sondern eher die Kälte.

Versuche mal einen streng riechenden Käse tief zu kühlen, dann riechst Du auch viel weniger. Anders geht es auch nicht dem Hund, da sich Geruchsstoffe nicht so leicht lösen und die Physik ebenfalls einen Strich durch die Rechnung macht, da bei extremen tief Temperaturen auch die Luft fällt und nicht wie im Sommer die Luft meist nach oben steigt.

Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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