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Phänomen Schnee
#21
Warum nicht? Genau dadurch vermeide ich eine Hilfengebung. Bei mir wurden auch schon Winkel überlaufen, hätte ich nicht rechtzeitig gewußt das er überlaufen wurde, dann hätte ich auch nicht korrigieren können.

Betty geht schnurstracks los ohne bei mir zu hinterfragen, die zieht das einfach durch. Bam Bam geht nicht ganz so weit vor.

So sehe ich ob die Hunde selbständig umsetzen was ich Ihnen gelernt habe. Nur mit den Gegenständen haben wir nicht mehr viel gemacht. Da sollte ich mal weitermachen.
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#22
(08.12.2010, 10:07)Pebbles07 schrieb: Warum nicht? Genau dadurch vermeide ich eine Hilfengebung. Bei mir wurden auch schon Winkel überlaufen, hätte ich nicht rechtzeitig gewußt das er überlaufen wurde, dann hätte ich auch nicht korrigieren können.

Erst schreibst Du, dass Du genau dadurch Hilfestellung vermeidest und im nächsten Satz redest Du vom Korrigieren. kopfkratz



(08.12.2010, 10:07)Pebbles07 schrieb: So sehe ich ob die Hunde selbständig umsetzen was ich Ihnen gelernt habe.

Ich habe da beim Fährten wohl eine andere Philosophie... Vielleicht bin ich da auch verwöhnt. Aber meiner Meinung nach, muss ein Hund das nicht lernen.
Das einzige, was ich dem Hund lernen musste, war, dass beim Ende der Fährte auch das Ende des Suchens ist.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#23
Was ich bei uns hier immer spannend finde, da wir ja fast immer Wind haben, dass man bei Schnee beim Trailen sehr gut sehen kann, wie weit die Duftspur teilweise verschoben wird durch die Luftbewegung. Man hat die Fußspuren des Menschen, der sich in die Büsche geschlagen hat, und der Hund geht 1,5 Meter davor oder dahinter erst parallel zu den Stapfen bis zum Opfer. Prüft man die Windrichtung, hatten wir bisher immer 100% Übereinstimmung.

Daher ist mir das klassiche Fährten auch etwas suspekt, weil ich nicht verstehe, warum ein Hund meine Spur exakt in den Fußstapfen suchen muss, wenn doch die Bakterien der Hautschuppen viel entscheidender sind, diese aber vom Winde verweht sein können. Also durchaus auf der freien Plene auch mal 2-3 Meter...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
Dem Hund muss ich beim Fährten lernen Gegenstände anzuzeigen, z.B. oder auch fremde Fährten die den Weg kreuzen sein zu lassen. Das muss ich dem Hunde lernen. Winkel nicht abzukrüzen weil der Windstoß den Duft in der Luft rüberträgt. Sowas muss ich dem Hund lernen.

Korrigieren ist keine Hilfestellung. Eine Hilfestellung wäre, wenn ich dem Hund z.B. mit dem Finger die Spur zeige, oder vor ihm den Winkel gehe. Oder am Winkel stehen bleibe. Das sind Hilfestellungen, udn die gibt man oft auch unbewußt. Deshlab ist meine Leine immer ohne Zug, und ich gehe hinten um das zu vermeiden.

Überläuft jetzt aber einer der beiden einen Winkel oder Gegenstand. Dann breche ich ab, gehe wieder ein Stück zurück und lasse das ganze erneut gehen.

Der Anfang ist natürlich mit Hilfestellung beim Fährten, jedoch werden diese nach und nach abgebaut.
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#25
(08.12.2010, 11:27)Pebbles07 schrieb: Dem Hund muss ich beim Fährten lernen Gegenstände anzuzeigen, z.B. oder auch fremde Fährten die den Weg kreuzen sein zu lassen.

Gut, dass mit den Gegenständen sehe ich ein.
Eine Fremdspur allerdings sollte der Hund ohne Hilfe oder Lehren unterscheiden können. Bzw. diese sind einfach uninteressant vom Ursprung her. Selbst frische Rehspuren, die nach dem Legen entstanden sind, haben Mitch damals nicht interessiert, ohne, dass wir soetwas geübt haben.


(08.12.2010, 11:27)Pebbles07 schrieb: Korrigieren ist keine Hilfestellung.

Für mich schon.


(08.12.2010, 11:27)Pebbles07 schrieb: Überläuft jetzt aber einer der beiden einen Winkel oder Gegenstand. Dann breche ich ab, gehe wieder ein Stück zurück und lasse das ganze erneut gehen.

Was ist, wenn Du dann einfach nur stehen bleibst, wartest und Deinen Hund nachdenken lässt?


Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#26
Wenn ich es mache, nachdem er den Winkel überlaufen hat, dann ist das auch ein Korrigieren. Mache ich es schon vor dem Winkel, dann ist das eine Hilfestellung. Die nutze ich aber auch nur am Anfang. Trotz allem passiert es immer mal das ein Winkel nicht sauber ausgelaufen wird, oder überlaufen wird.

Situationsabhängig ist beides eine Möglichkeit. Mit Fremdspuren meine ich andere Menschen die später den Weg kreuzen. Mir ist mal einer mit seinem Hund durchmaschiert z.B.
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#27
Ich weiß, was Fremdspuren sind. Ich wollte mit den Rehspuren nur verdeutlichen, dass diese starke "Ablenkung" gar keine Ablenkung war. Für Mitch hatte Wild mehr Bedeutung, als ein Mensch oder ein Hund.

Das mit den Winkeln ist teils richtig. Allerdings ist es ein Unterschied, ob Du stehen bleibst und den Hund denken lässt oder ob Du abbrichst und neu ansetzt. Dass der Hund erstmal den Winkel überlaufen muss, steht außer Frage.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#28
Für meine ist Wild nicht so wild Lol27 Daher ist das bei uns keine starke Ablenkung.

Da sind wir uns doch im Grunde einig. Es kommt halt drauf an wie weit der Hund schon über den Winkel ist.

Ich sollte eh mal wieder fährten, heute wäre ein guter Tag dafür.

Anja, ich finde beim Fährten praktisch, dass ich niemanden brauche, außer meine Gegenstände, mich und meine Tafeln. Fertisch... dauert auch nicht lang, die wird gelegt, dann gehen wir ne viertel Stunde spazieren und fährten sie auf dem Rückweg.

Meine Hunde haben gelernt zu warten bis sie dran sind. Die stelle ich einfach ab, und gehe mit dem andren die Fährte.

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#29
Du wartest nur 15min? kopfkratz Auch das kenne ich anders. Zumal eine Fremdspur auch erst 30min vor der Absuche gelegt wird. Normalerweise.

Bei uns war es immer so, dass die Fährte minimum 30min, max. 4h liegen muss. Ganz gleich, ob die Fährte 300 oder 2000 Schritt lang ist.

Ich finde das Fährten schon recht anspruchsvoll und aufwendig. Das ist nichts für nebenher.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#30
Findest Du? Umso länger die Fährte liegt, umso schwieriger wird sie. Bei uns waren es immer 15 min. Und dann haben wir es immer länger gemacht. Im Rahmen eines Grupppenkurses ist das auch nicht anders machbar.

Warum aufwendig? Ich stapfe meine Fährte, lege die Gegenstände, gehe spazieren, komme zurück und lege die Geschirre an. Für den Hund ist das anstrengend, und da sollte man schon konzentriert sein. Meine Fährten sind noch nicht sooo lang. Ich glaub die längste war 500m, auf Erdenboden. Danach haben wir mit den Winkeln angefangen.

Ach ja, die Fremdspur war unfreiwillig während dem absuchen meiner Fährte. Ich bin da auch noch kein Profi, ich hatte ja nur den einen 10er Kurs, und habe dann alleine weiter gemacht. Momentan haperts an der Zeit
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