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Cesar Millan
#31
Hans Georg, das kommt immer drauf an wie man es liest freuen
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#32
Hey Pebbles07

“Pebbles07“ schrieb:Hans Georg, wenn etwas nicht so läuft wie es soll, dann muss man mit den vorhandenen Fähigkeiten die der Mensch bietet arbeiten um mit seinem Hund besser zurecht zu kommen. Und eine straffe Körperhaltung ändert tatsächlich was an der Psyche. Nicht bei allen, aber bei vielen.

Warum erzählst du mir da nichts Neues???

“Pebbles07“ schrieb:Es ist doch klar, das jeder etwas ändern muss. Jeder Mensch arbeitet doch täglich an sich selbst. Du redest davon, sich selbst zu verlieren. Wenn ich jedoch mit dem was ich bin, weiter kommen kann, dann kann ich doch authentisch sein. Das steht doch außer Frage.

Ich arbeite nicht daran mich zu verändern und schon gar nicht täglich.
Ich rede nicht davon sich selbst zu verlieren, sondern davon, sich verstellen zu sollen und der Hund merkt es noch nicht mal.
Tatsächlich authentisch zu sein und damit auch weiter zu kommen, das steht außer Frage, wie du so schön schreibst, das ist auch nicht der Punkt.

“Pebbles07“ schrieb:Jeder der in eine Hundeschule geht, sollte immer seine Sinne beisammen haben. Einfach machen ohne zu verstehen, und ohne Sinn ist blödsinn. Klar gibt es viele, das sind dann die, die auch einfach sehen das ein Hundtrainer auf den Boden stampft, und dann geht der Hund an der Leine, sehen aber nicht was in dem eigenen Hund vorgeht.

Zu oft gehen Hundehalter in eine Hundeschule, da sie einfach Hilfe brauchen, dass es unter den Hundeschulen sehr große qualitative Unterschiede gibt, das soll uns hier nicht interessieren.
Leider lassen sich zu viele Hundehalter mit einem zu großen und zu optimistischen Vertrauen auf eine Hundeschule oder Hundetrainer ein, aber auch das sollte hier nicht interessieren.
Dass sie unreflektiert nach machen was sie sehen, sollte auch nicht interessieren.
Darum geht es (a) hier nicht und (b) wären das geeignet für eigene unabhängige Themen.

“Pebbles07“ schrieb:Ob die Hunde von CM oder AB beschwichtigen weiß ich nicht. Jedoch finde ich es nicht schlimm wenn ein Hund ab und an beschwichtigt. Ob es passt oder nicht sieht man nur am gesamten Umgang, und den kann keiner von uns wissen.

Auch der letzte Punkt ist hier für das Thema, zumindest für mich, kein Diskussionspunkt, da nicht relevant.



Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).
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#33
(30.11.2010, 13:20)Trudel schrieb: Kein Hund hat die "Schuld" daran, dass ihm die ungemein wichtigen Grenzen fehlen oder daran, dass er zu wichtig genommen wird. Hier ist eindeutig der Mensch die Ursache des Problems.

:118: (den Weihnachtsbaums in Ermangelung des passenden Yes-smileys, quasi als volle Zustimmung) brueller


Kathi, Lu und Pai
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#34
Hallo Kathi

Gut, dass wir mal drüber geredet haben...... Smilie_girl_243 lachen
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#35
Leider hat der Film von Thomas - zumindest bei mir - eine derart schlechte Tonqualität, dass ich bei 20 Min. abbrechen musste.

Die Sache mit dem RR hat mich aber gruseln lassen. Ich gehe jedoch mal zu CM`s Gunsten davon aus, dass es sich vorher davon überzeugt hat, wie dieser Hund gestrickt ist. Manch anderer Hund wäre bei dieser Geschichte zusammengebrochen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#36
Hans Georg ob Du willst oder nicht, auch Du lernst jeden Tag dazu und veränderts Dich dadurch. Bewußt oder unbewußt. Ich mache das oft sehr bewußt. Versuche die Menschen mir gegenüber genau anzusehen, ihre Reaktion auf meine Taten und Worte und auf mich genau zu lesen. Zu oft verletzt man jemanden ohne es überhaupt zu merken.

Ich hatte gar nicht vor dir etwas neues zu erzählen. Aber wer erwartet denn das Du dich verstellst? Auch AB erwartet das nicht. Die eine war so weit ab von meiner Einstellung, das ich gleich wieder gegangen bin. Sie zeigt einem einen Weg auf, den, den sie für richtig hält. Bei dem Seminar wo ich war, hat sie nur Grundlegende Sachen gesagt, wie die Körperhaltung, die eben im gesamten Leben wichtig ist. Und die wirkt sich auch auf die Psyche aus. Und so kommt es doch, das Hundetrainer Menschentrainer werden, und das Hundetrainer einen Menschen verändern, ohne Psychologe zu sein. Tausend Coaches machen das mit Menschen, die haben auch nicht immer studiert.

Findest Du denn nicht ein wenig Wahrheit an dem Weg der beiden, der recht ähnlich ist?
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#37
Hey Kamalii


Jetzt hast du so viel geschrieben und was kommt dabei raus, nichts als allgemeine Aussagen.

Wer sich nur ein bisschen allgemein mit soziallebewesen beschäftigt, weiß ganz automatisch, ohne Regeln funktioniert ein zusammen leben nicht.

Damit es überhaupt funktionieren kann, hat das im Wesentlichen zwei Gründe, (a) das Soziallebewesen evolutionsbedingt in der Lage sind andere zu verstehen und (b) das sie sich in andere hineinversetzen können, quasi die Sichtweise eines anderen übernehmen können.

Ist ein Hund wütend, muss das Gegenüber es verstehen, um entsprechend adäquat in der Situation handeln/reagieren zu können.
Das könnte bedeuten, wenn der andere wesentlich stärker ist, z. B. zu flüchten, zu beschwichtigen oder Kampfbereit zu sein.

Sich dagegen in einen anderen Hund hinein versetzen zu können, bedeutet, die eigene Handlungen in ihrer Wirkung auf einen anderen Hund projizieren zu können, damit kann Hund A abschätzen wie Hund B auf sein verhalten antworten könnte.

Diese wichtige innerartliche Fähigkeit in der Interaktion miteinander, sorgt für eine stabile Sozialordnung.

Was aber der eigentliche Nutzen für Soziallebewesen aus macht, z. B. zwischen Mensch und Hund, liegt klar auf der Hand, das Sozialverhalten lässt sich so zu einem großen Teil auch auf artübergreifende Interaktionen übertragen, da man einen nicht unerheblichen Anteil an sozialen Gemeinsamkeiten hat.

Mit anderen Worten Sozialverhalten haben wahrscheinlich artübergreifend sehr alte in der Evolution hervorgebrachte Wurzeln, die allgemeingültig sind.

Warum das tatsächlich so ist, haben italienische Wissenschaftler vor ca. 10 Jahren mit der Entdeckung der Spiegelneurone nachweisen und bestätigen können, es liegt also in den Genen.

Zum Bindungsproblem.

Angaben von Prozentzahlen, wie 90% aller Hundehalter usw., kann nur eins sein, falsch, denn es gibt keine Möglichkeiten Bindung zu quantifizieren, auch wenn dein subjektiver Eindruck zutreffend sein mag.

Dazu kommt noch erschwerend, dass es die Bindung nicht gibt. Wissenschaftler haben anhand von Tests versucht, die von ihnen erstellten Bindungsarten, wenigstens etwas zu kategorisieren.
So gibt es die Bezeichnung sicher gebunden unsichere gebunden usw. ich will das hier nicht weiter ausführen.

Dasselbe trifft auch auf solche gern verallgemeinerten 60% ist angeboren und 40% erworben zu. Das einzige was sich mit Sicherheit sagen lässt, ist, das es sowohl angeborene und erworbene Anteile gibt.


Menschen sind deutende Wesen, für die reines Verstehen schon Selbstzweck ist.

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#38
(30.11.2010, 17:09)Trudel schrieb: Ich gehe jedoch mal zu CM`s Gunsten davon aus, dass es sich vorher davon überzeugt hat, wie dieser Hund gestrickt ist. Manch anderer Hund wäre bei dieser Geschichte zusammengebrochen.

Was meinst du?
Kathi, Lu und Pai
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#39
(30.11.2010, 18:25)kamalii schrieb: Was meinst du?

Ich versuche mal, an bildhaften Beispielen zu erklären.

Er hat dem RR, bevor er ihn in das Rudel entließ, erst mal ordentlich eine geballert. Auch wenn ich kein Wattebauschler bin, aber Abklatschen ist für mich ein absolutes NO GO!
Aber sei`s drum. Was ich meine:
Meine Olga hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zurück geklatscht.
Trudel hingegen, wäre hier schon beschwichtigend auf dem Bauch gekrochen und hätte die Welt nicht mehr verstanden.
Kurz danach hat er den Hund mit ziemlich massiver Körpersprache untergeordnet, so, dass er beschwichtigend vor ihm auf dem Boden lag.
Olga wiederum hätte ihm hier mal eben die Mittelkralle gezeigt und sich ein Ei drauf gepellt, was er da macht.
Trudel hätte ihr letztes bisschen Zutrauen zu fremden Menschen komplett verloren.

Verstehst du jetzt, was ich sagen wollte?
Bei unterschiedlich gearteten Hunden kann ein und die gleiche Aktion, total unterschiedliche, evtl. dramatische Auswirkungen haben.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#40
Erstmal finde ich es für den RR ziemlich toll in ein ganzes Rudel gezwungen zu werden, ohne ausweichen zu können. Und dann verstehe ich nicht, warum der arme Hund, der eh schon beschwichtigt, auch noch so weit gebracht wird.

Aber ich hatte auch keinen Ton
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