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Cesar Millan
#21
Ich merke schon, ich muss mir mal mehrere Folgen anschauen.
Die Folge die ich gesehen habe war ganz ohne Einschüchterung etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#22
Wer kennt ihn noch oder eben seine Methoden, Bücher, Filme?

Ich glaube aber die Folgen die auf Sky gezeigt werden sind schon älter.
Irgendwas um 2005 meine ich im Abspann gelesen zu haben.

Ist er denn aktuell noch aktiv?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#23
Video 
Ich weiß nicht ob es jemanden hilft, aber HIER ist ein Film über Cesar Millan
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#24
(29.11.2010, 17:36)hansgeorg schrieb: Hey Anja


(29.11.2010, 12:48)Anja schrieb: Hans Georg, mich würde ernsthaft interessieren, warum Du alles, was Du selbst nicht verstehen kannst, pauschal als "dummes Geschwätz" abtust.
LG Anja
Deiner Behauptung werde ich mich gerne und bereitwillig stellen.

Deshalb lass uns einfach mal systematisch vorgehen, als erstes solltest du mir mal aufzeigen, was ich deiner Meinung nach nicht verstanden habe.

Nach einigen Jahren, in denen ich Deine virtuellen Wissens-Schlachten mit anderen Menschen und mir mit verfolge, ziehe ich für mich das Fazit, dass Du sehr viel weißt, sehr viel liest, sehr viele Versuche, Experimente und wissenschaftliche Erkenntnisse kennst und auch fachlich korrekt benennen kannst.

Sobald es aber jemand wagt, Dinge anders zu formulieren, Worte abseits der wissenschaftlich anerkannten Fachtermini zu finden, um dem Ottonormal-Hundehalter zu übersetzen, was sich möglicherweise im Hund abspielen könnte, wirst Du sehr ausfallend und willst partout nicht verstehen, dass nicht jeder Hundetrainer die DIR geläufigen Worte nutzt, sondern andere.

Auch bemühst Du Dich seltens eine These oder eine Philosophie mal nur ansatzweise zu verstehen, sobald erkenntlich wird, dass es sich um eigene Erfahrungen und Gedanken aus der Praxisarbeit handelt und nicht um eine empirische Erhebung/Studie oder was auch immer mit wissenschaftlich fundiertem Hintergrund.

Was ich immer sehr bedauerlich finde, ist die Tatsache, dass ich vor Deinem Wissen hohen Respekt habe, Du aber umgekehrt augenscheinlich vor nichts und niemandem Respekt haben kannst, und sei er noch so erfolgreich, der nicht mit Deinem Ansatz an die Sache heran geht, sondern sich einen anderen Weg wählt.

Cesar Millan, Anita Balser und andere als Dummschwätzer zu bezeichnend, empfinde ich in höchstem Maße respektlos.

Für mich gilt, dass niemand, weder ein C.M. noch ein HTS-Trainer allein selig machen ist, JEDEN Hund therapieren, JEDEM Halter helfen kann. 100% gibt es nie und jeder kommt irgendwo immer an seine Grenzen. Dennoch finde ich es einfach schade, wenn man pauschal verurteilt und dann unterstelle ich eben, dass nicht alles richtig verstanden worden sein kann.

Aber gut... es ist ja offenbar schon falsch, wenn man nur fest stellt, dass kaum ein Trainer so stark polarisiert...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#25
Hey Anja


Ich könnte jetzt als Antwort schreiben, du hättest hier mit vielen Worten, fasst gar nichts ausgesagt.

Denn du hast auf elegante Art u. Weise versucht, mir eine Teilwahrheit, als ganze Wahrheit unterzuschieben, obwohl du es besser wissen müsstest.

Wenn ich auch etwas uncharmant von dummen Geschwätz usw. geschrieben habe, so bezog sich das auf ganz spezielle Behauptungen der Protagonisten, die da heißen C.M., A.B. usw. und professionelle Hundetrainer sind.

Aber es bezog sich keines falls auf die privat Personen C.M., A.B. usw., denn dann wäre es in der Tat respektlos, die stehen hier ja nicht im Fokus, deshalb solltest du das auch strikt trennen.

Halten wir uns also an die Fakten.
Die ich als Beispiele angeführt hatte, und dem Gegensatz von dem Gesagten und dem daraus resultierenden Verhalten des C.M., darauf bezog sich zu nächst meine Aussage, vom dummen Geschwätz.

Wie du unschwer erkennen könntest, hat dieser offensichtliche Gegensatz, nicht im Entferntesten mit Wissenschaft zu tun, das sind ganz einfach nur meine Beobachtungen gewesen.

Aber natürlich sind auch seine Erklärungen, ein wesentlicher Bestandteil meiner weiteren Kritik, das lässt sich auch ohne Wissenschaft diskutieren.
Dazu braucht man hauptsächlich etwas Logik und vorallem einen gesunden Menschenverstand.

Ein Beispiel:

Immer wieder gern gebraucht und deshalb oft genug zu lesen, der Standardspruch:

„Du musst nur authentisch sein.“

Nun ist ja interessant, die Hundetrainer/innen u. Hundehalter/innen die diese Auffassung vertreten, sind in der überwiegenden Mehrzahl der Meinung, ihre Hunde seien in der Lage zu erkennen ob ihre Menschen authentisch sind.

Warum ist das interessant?

Denn nun bekommen sie von ihren Hundetrainern/innen erklärt sie müssten sich ändern, was nichts anderes bedeutet, spielt euren Hunde etwas vor, in dem ihr z. B. Energie (Haltung wie auch immer) ausstrahlt.

Bauch rein Brust raus und schon bist du ein anderer Mensch.

Nun folgt ein weiterer Standardspruch (die Hobbypsychologen lassen grüßen):

Hundetrainerin sein, bedeutet in erster Linie den Menschen zu therapieren, um dessen Einstellung (Psyche) zu verändern und dann geht’s auch ganz einfach mit dem Hund.

Ich fasse noch einmal kurz zusammen. Du musst authentisch sein und die Hundetrainer sind eigentlich Menschentrainer.

Ein weiteres Highlight ist dann Führung, auch wieder so ein Standardspruch:

„Du musst deinen Hund Führen.“

Bedeutet nichts anderes, als, der Hund muss seinen Halter als Führungspersönlichkeit wahrnehmen.

Jetzt bringe ich wieder nicht die Wissenschaft, sondern den gesunden Menschenverstand in die Diskussion.

Also, der Hundetrainer/Hobbypsychologe, macht aus einem mit wenig Selbstbewusstsein (das sich meist über viele Jahr oft Jahrzehnte entwickelt hat) aber authentischen Hundehalter , im Handumdrehen eine vor Selbstbewusstsein strotzende Führungspersönlichkeit, so dass der Hundehalter, seinem Hund das nicht vorspielen muss, und der so veränderte Hundehalter ist nun natürlich wieder authentisch, ist doch ganz klar.

Da sag ich doch Super, dann können wir alle studierten Psychologen, Verhaltenstherapeuten usw. in die Wüste schicken und nehmen statt dessen nur noch Hundetrainer/innen, denn die können das scheinbar viel, viel besser.

Bis hier her, um zu verstehen, das hier was nicht stimmen kann, braucht es nur gesunden Menschenverstand und noch keine Wissenschaft.

Denn die braucht man erst, um zu erklären, warum diese überzogene Auffassung, das ein/e Hundetrainer/in, in erster Linie Menschentrainer sei und dann erst Hundetrainer/in, doch vielleicht dummes Zeug sein könnte.

Fazit:

Leider wird von Hundetrainern/innen oft ein Vokabular verwendet, das uns vorgaukelt, ob bewusst oder unbewusst, dahinter stecke eine verhaltenswissenschaftliche Legitimation, tatsächlich sind es bei genauem Hinschauen, bloß unreflektiertes pseudowissenschaftliches Geschwätz.

Hundetrainer wie Thomas z. B., sind da eher die Ausnahme.







Anmerkung, wer Fehler findet darf sie behalten.

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#26
Vielen Dank, Hans Georg für diese explizite Ausführung, die mich sehr deutlich erkennen lässt, dass Du wirklich nicht verstanden hast, worum es den jeweiligen Trainern geht.

Hast Du bei Deinen Betrachtungen übersehen, dass es darum geht, dass Hundetrainer dem Hundeführer die Welt des Hundes erklären und ihn für diese authentisch machen und ihn für diese als Führungspersönlichkeit ausbilden wollen?

Ganz sicher hat kein Hundetrainer den Anspruch, einen Menschen zu therapieren, damit er in der Menschenwelt oder in der Arbeitswelt besser zurecht kommt, dafür gibt es Profis, die genau dies studiert haben. Aber man darf durchaus den Anspruch haben, dem Menschen über kleine Schritte, und da gehört unter anderem eine bewusste Körperhaltung dazu, Stück für Stück mehr Selbstbewusstsein gegenüber dem Hund zu lernen und zu vermitteln, um für das Tier zu einem Hort der Sicherheit zu werden.

Manchmal habe ich den Effekt schon beobachten können, dass meine Kunden durch die Arbeit mit ihrem Hund auch für den Umgang mit Menschen an Selbstsicherheit und Durchsetzungsvermögen gewonnen haben, netter Nebeneffekt, aber mein Ziel ist das nicht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
Hans Georg, wenn etwas nicht so läuft wie es soll, dann muss man mit den vorhandenen Fähigkeiten die der Mensch bietet arbeiten um mit seinem Hund besser zurecht zu kommen. Und eine straffe Körperhaltung ändert tatsächlich was an der Psyche. Nicht bei allen, aber bei vielen.

Es ist doch klar, das jeder etwas ändern muss. Jeder Mensch arbeitet doch täglich an sich selbst. Du redest davon, sich selbst zu verlieren. Wenn ich jedoch mit dem was ich bin, weiter kommen kann, dann kann ich doch authentisch sein. Das steht doch außer Frage.

Jeder der in eine Hundeschule geht, sollte immer seine Sinne beisammen haben. Einfach machen ohne zu verstehen, und ohne Sinn ist blödsinn. Klar gibt es viele, das sind dann die, die auch einfach sehen das ein Hundtrainer auf den Boden stampft, und dann geht der Hund an der Leine, sehen aber nicht was in dem eigenen Hund vorgeht.

Ob die Hunde von CM oder AB beschwichtigen weiß ich nicht. Jedoch finde ich es nicht schlimm wenn ein Hund ab und an beschwichtigt. Ob es passt oder nicht sieht man nur am gesamten Umgang, und den kann keiner von uns wissen.
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#28
Schoene Diskussion. Anjas Gedanken sind aehnlich meinen.

(28.11.2010, 18:34)Trudel schrieb: Durch all diese Dinge, die ich dort genannt habe, ermögliche ich meinem Hund eine Bindung zu mir aufzubauen und sich durch diese und durch die Regeln, die er dabei lernt anzupassen.

Das setzt voraus das ein Hund sich binden moechte. Es gibt Hunde, die haben nicht verdient das ihr Mensch ihnen irgendetwas gibt. Darum habe ich geschrieben was ich geschrieben habe.
Ich erlebe immer wieder das Hundehalter zu viel geben und ihre Hunde nehmen ohne zurueck zu geben.
Vielleicht kennst du andere Hundetypen. Ich muss leider sagen das 90%, der Hunde, die ich kenne, kein Team mit ihren Besitzern bilden. In vielen Faellen nicht weil der Besitzer es nicht moechte oder dafuer nichts tut, sondern weil der Hund nur seine eigenen Vorteile durchsetzt. Man kann sich allerdings darueber streiten, wessen Schuld das ist. Unwissenheit schuetzt bekanntlich vor Strafe nicht.
Ich habe viel mit Menschen zutun, die nicht mehr wissen was sie noch tun koennen, die durch Training oder Beschaeftigung nicht weiterkommen. In den meisten Faellen fehlen Grenzen und der Hund ist innerhalb der Familie zu wichtig.
Ob man es mag oder nicht, Grenzen setz Ceasar und 'entwichtigen' tut er die Hunde auch. Aber auch das erfordert an erster Stelle eine Aenderung beim Menschen, nur dann kann sich der Hund aendern.

Nichts desto trotz finde ich die Philosophie deines Vater sehr schoen.


(29.11.2010, 14:37)Trudel schrieb: Wenn ich ein (Hunde-)Buch lese, beurteile ich es danach, was es mir und mir bekannten Hundebesitzern bringen könnte. Nicht danach, was es einem US-Bürger sagen könnte.

Da sprichst du etwas sehr Wahres.


Kathi, Lu und Pai
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#29
(30.11.2010, 12:03)kamalii schrieb: Man kann sich allerdings darueber streiten, wessen Schuld das ist. Unwissenheit schuetzt bekanntlich vor Strafe nicht.
Ich habe viel mit Menschen zutun, die nicht mehr wissen was sie noch tun koennen, die durch Training oder Beschaeftigung nicht weiterkommen. In den meisten Faellen fehlen Grenzen und der Hund ist innerhalb der Familie zu wichtig.

Hallo Kathi

Hier kommen wir tatsächlich auf einen Nenner. freuen
Ich "streite" mich immer gerne darüber, wessen Schuld (wenn man es so nennen mag) es ist. Und in deiner Begründung sagst du doch eigentlich genau das, was auch ich ausdrücken wollte.
Kein Hund hat die "Schuld" daran, dass ihm die ungemein wichtigen Grenzen fehlen oder daran, dass er zu wichtig genommen wird. Hier ist eindeutig der Mensch die Ursache des Problems.
Und genau das ist auch mein Standpunkt. Von den Fällen abgesehen, in denen es einen pathologischen oder traumatischen Ursprung für ein Fehlverhalten eines Hundes gibt, ist für mich der Mensch der Grund.

Viele Grüße


Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#30
Hey Anja


(30.11.2010, 10:06)Anja schrieb: Vielen Dank, Hans Georg für diese explizite Ausführung, die mich sehr deutlich erkennen lässt, dass Du wirklich nicht verstanden hast, worum es den jeweiligen Trainern geht.

LG Anja
Statt wirklich mal das was ich geschrieben hatte, setzen und in Ruhe auf dich wirken zu lassen, kommt eine nicht hinreichend durchdachte Antwort von dir.

Mal zur Erinnerung, du hast Cesar Millan vor langer Zeit gelesen und für dich entschieden, das du mit dem was er da geschrieben hatte nichts anfangen kannst.
Heute weißt du, dass du ihn beim ersten Mal lesen, nur nicht verstehen konntest.

Was mich dabei wundert, ist, dass sein geschriebenes Niveau, den Intellekt eines normalen durchschnittlichen Hundehalters auch nur ansatzweise übersteigen könnte.

Bei Feddersen-Petersen muss man das grade zu erwarten, aber bei einem C.M. sicherlich überhaupt nicht.

Ich erinnere mich weiter, du hast auch schon mit Thomas erziehungstechnisch diskutiert und musstest eine ganze Zeit später erkennen, dass er doch richtig lag.

Du solltest also nicht von dir auf andere schließen, wenn du etwas nicht verstanden hast, zu glauben, dass das dann allgemein so sein muss.

Was ich mit Gewissheit sagen kann, mir ist bisher kein Hundebuch untergekommen, das mich auch nur ansatzweise hätte überfordern können.





Verstehen stellt besondere Anforderungen, Missverstehen nicht (G. Roth).

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