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Hund bei Angriff erstochen
#1
Hersbruck (ots)
Am Vormittag des 21.10.2010 kam es in Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land) zu einem Kampf zwischen zwei Hunden.
Ein Hundehalter ging dazwischen und tötete das angreifende Tier.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizeiinspektion Hersbruck ging der 60-Jährige gegen 11.00 Uhr mit seinem Mittelschnauzer-Mischling auf dem Eisenbahnweg in der Nähe des Plärrers spazieren, als er auf eine Spaziergängerin mit ihrem Terrier-Mischling traf. Dieser griff den Schnauzer an und verletzte ihn erheblich.

Als der Mann seinem Vierbeiner zu Hilfe kam, wurde auch er verletzt. Er erlitt eine Bisswunde an der Hand. Der 60-Jährige verteidigte sich und seinen Hund daraufhin mit einem mitgeführten Messer. Dabei verletzte er den Terrier-Mischling tödlich. Die 39-jährige Spaziergängerin aus Hersbruck meldete den Vorfall bei der Polizei.

Der verletzte Hundehalter und sein Schnauzer bedurften ärztlicher Behandlung.
Nach bisherigen Ermittlungen waren beide Hunde nicht angeleint.

Gegen die 39-Jährige wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Gegen den 60-Jährigen aus Hersbruck wird ein Verstoß nach dem Tierschutzgesetz geprüft.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#2
Habt ihr auch immer ein Messer beim spazieren mit? kopfkratz

Ist doch noch nicht so lange her, da gabs doch einen ähnlichen Vorfall.
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#3
Stimmt, ich kann mich da wage auch an was erinnern!!

Messer ich, neee
coffee Liebe Grüße Uschi
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#4
Ein Messer habe ich auch nicht bei meinen Spaziergängen dabei. Aber ich würde einen anderen Hund der meine angreift auch angehen. Wie auch immer das aussehen würde. Das ist denke ich Situationsbedingt.
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#5
Moin,

ich würde meine Hunde auch verteidigen, andere Hunde abwehren, führe allerdings kein Messer dabei.

Ich denke auch man muss dabei gewesen sein um zu wissen, was da genau passiert ist,
vieviel Adrenalin und auch Angst dabei war um überhaupt so zu handeln.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#6
Eine ganz schreckliche Situation.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
(24.10.2010, 08:01)Uschi schrieb: Stimmt, ich kann mich da wage auch an was erinnern!!

Messer ich, neee

Muß noch ergänzen, erleben möchte ich sowas niemals, aber ich wüßte auch nicht zusagen wie ich reagieren würde!
Stocksteif vor Schreck oder meinen Hund verteidigen!!
coffee Liebe Grüße Uschi
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#8
(24.10.2010, 07:12)Omi schrieb: Habt ihr auch immer ein Messer beim spazieren mit? kopfkratz

Jaaaaa!!!!!! Es könnte mir ja ein Pilz begegnen. lachen

Also, ich kenne diese Situation. Olga wurde vom 8 Lebensmonat an in den folgenden 1 1/2 Jahren 4x von ein und derselben Staffhündin angegriffen. Die grausame Geschichte um diese Hündin interessiert in dem Zusammenhang nicht. Nur so viel: der Besitzer fand das prima, hatte den Hund vollkommen im Griff und hätte jede dieser Situationen mit Leichtigkeit verhindern können.
Ein Hovawart hat gegen ein solches Kraftpaket natürlich keine Chance. Und so sah die Bilanz der Attacken folgendermaßen aus: 3x am Hinterlauf getackert, 1x an der Brust genäht, 2 Eiterabzesse an den Rippen, ein bleibendes Loch im Ohr und div. kleinere Wunden.

Glaubt mir, ich wäre froh gewesen, ich hätte ein Messer dabei gehabt.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#9
Wobei ich wohl eher dem Besitzer das Messer in die Rippen gestochen hätte als seinem Hund.
Jetzt mal grob ausgedrückt und wertfrei freuen

Hast Du ihn angezeigt was unternommen?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#10
Hallo Jasmin

Nun, erst den Hund, dann den Besitzer. Genau in dieser Reihenfolge, denn Olga musste ja auch geholfen werden.

Eine lange und unerfreuliche Geschichte. Wir waren nicht die Einzigen, die diese Probleme hatten.
Mit insgesamt 8 Hundebesitzern hatten wir eine Gemeinschaftsanzeige gemacht.
Kurz und knapp: Sachkundenachweis, Maulkorb- und Leinenzwang (was nicht eingehalten wurde). Nichtmal die Aussage eines Nachbarn, der bekundete, das der HB Kaninchen im Garten aussetzte, durch den Hund jagen und töten ließ und ihn dann unter dem Kanichen festband, während es ausblutete, bewirkte etwas.Das Ganze zog sich über 3 Jahre, in denen wir uns nicht in die benachbarten Streuobstwiesen trauten, weil sie von ihm "kontrolliert" wurden.
Nach diesen 3 Jahren biss der Hund "GsD" einen Briefträger und er wurde ihm weggenommen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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