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Sind Obdachlose die besseren Hundebesitzer/Trainer?
#21
Hallo Hans Georg

Deine Ausführungen unterstützen meine Theorie von den Pädagogenkindern.

Umgesetzt auf uns "Hundeerfahrene" bedeutet dies für mich genau das, was ich schon andeutete.
Wir erziehen an den Hunden rum, wollen alles vorausplanen und analysieren.

Nicht nur bei Obdachlosen, sondern auch bei vielen ganz "normalen" Familienhunden von Menschen, die wenig Erfahrung haben, können wir dieses Phänomen beobachten. Der Hund läuft halt einfach im Alltagsleben mit, es wird wenig Gedöns gemacht und schwups: Es entsteht ein vollkommen unkomplizierter Weggefährte, der nie oder kaum Probleme macht.

Mit Sicherheit keine allgemeingültige Regel, doch bestimmt ein Denkansatz.

Viele Grüße
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#22
Es könnte so wirklich sein, denn sein wir doch mal ehrlich, auffallen mit unserem Hund niemals und wenn dann doch lieber positiv, also unseren gesellschaftlichen Druck geben wir bewusst und unbewusst weiter.

Obdachlosen ist es völlig wurscht was andere über sie denken, denn sie haben sich gesellschaftlich verabschiedet und sehen ihren Hund als hren Vertrauten.

Keine Frage Ausnahmen gibt es immer, ob auf der einen oder der anderen Seite der Gesellschaft.
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#23
Ich moechte mich Hans-Georg anschliessen.

Vereinfacht gesagt spielt die Abwesenheit einer Leine eine grosse Rolle. Ein Hund wird nicht durch einen Strick kontrolliert, sondern lernt mit Hilfe des Menschen sich selber zu kontrollieren und seinen Menschen zu verstehen.

Kathi, Lu und Pai
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#24
Die verbringen den ganzen Tag miteinander. Ich glaube dass die Bindung zwischen ihnen deshalb auch sehr eng ist. Allerding frag ich mich oft ob die Hunde auch genug Futter bekommen.
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#25
Ich denke auch, dass die Bindung zwischen einem obdachlosen und seinem Hund sehr stark ist, gerade weil sie eben immer zusammen sind und miteinander den (schwierigen) Alltag leben und meistern. Eben intensiver als wir es tun. Bedenklich find ich halt, dass oft (verständlicherweise) kein bzw. wenig Geld da ist für eine gesunde Ernährung mit hochwertigem Futter und die Hunde dann zeit ihres Lebens Billigfutter bekommen.
Viele liebe Grüße von Anika mit Juri[Bild: 3000163.gif]

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken !!!


[Bild: 4174076.jpg] [Bild: 4174007.jpg] [Bild: 4262402.jpg] [Bild: 4174008.jpg] [Bild: 4174078.jpg] [Bild: 4174082.jpg]

"Es wird die Zeit kommen, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen."
Leonardo da Vinci


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#26
Ich verbringe mit meinen Hunden auch den ganzen Tag.
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#27
(23.05.2011, 10:53)sara.michel schrieb: Allerding frag ich mich oft ob die Hunde auch genug Futter bekommen.

Tja, ich denke da müßten wir uns dann doch eher Gedanken um die Obdachlosen machen.

Sie teilen mit ihrem Weggefährten ihre Nahrung und ob Billigfutter, oder gesunde Ernährung sind, denke ich, das geringere Problem.



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#28
Danke, das lag mir auf der Zunge. Die Hunde haben mit Sicherheit ein schöneres Leben als viele viele andere
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#29
Auch bei Obdachlosen ist es nicht anders, es gibt welche, die einen Draht zum Hund haben und andere halten sich einen Hund aus den unterschiedlichsten Gründen, was sich dann auch so zeigen kann.
Ein Hund eignet sich bspw. sehr gut zum Betteln, was auch Obdachlosen nicht unerkannt bleibt. Wenn die Hunde dann noch abgemagert aussehen, dann gibt es noch mehr Geld, so dass sich damit schon Suchtprobleme jeglicher Art finanzieren lassen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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