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Hund einer Hundepsychologin reißt ein Reh
#1
Vor einigen Tagen erreichte mich ein Gerücht, dass der Hund einer Hundetrainerin, ihres Zeichens "Hundepsychologin", in Cuxhaven ein Reh gerissen hat. 2 Frauen seien im Wald fürchterlichen Schreien nach gegangen und fanden das schreiende, gerissene Reh mit dem Hund der Trainerin.

Das Reh musste vom Förster, der an den Ort des Geschehens gerufen wurde, erlöst werden. Die beiden Zeuginnen wurden anscheinend von der Hundeführerin aufs Übelste beschimpft.

Ich konnte und wollte das erst nicht glauben, da mir die vollmundigen Sprüche der "studierten Kollegin" bekannt sind und ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie mit einem Hund, den sie nicht unter Kontrolle hat, ein solches Risiko eingeht.

Leider handelt es sich bei dem Vorfall nicht um ein Gerücht, sondern um eine inzwischen bestätigte Tatsache.

Die Sache selbst macht mich traurig und fassungslos, wütend machen mich die ohne jegliches Unrechtsbewusstsein getroffenen Aussagen der Hundehalterin. Das Tier hätte angeblich ein gebrochenes Bein gehabt (ob sie ein mobiles Röntgengerät dabei hatte?) und sei deshalb von ihrem ach so ursprünglichen Hund als tötenswert befunden worden und wurde innerhalb allerkürzester Zeit "professionell" durch Kehlenbiss zur Strecke gebracht. Bisher hätte der Hund nie Jagdambitionen gezeigt und auch seit dem Vorfall könne man im Anblick von Rehen keine Veränderungen bemerken.

Wir brauchen uns alle nicht zu wundern, wenn selbst Personen, die durch ihren "Beruf" einen entsprechenden Vorbilds-Status wahren sollten, mit dem Hintern das einreißen, was andere mit den Händen mühsam aufzubauen versuchen: Einen guten Ruf als Hundehalter in der Gesellschaft.

Ich fühle eine Stinkewut in mir und flehe, dass es über einem Stadtteil von Cuxhaven ganz besonders viel Hirn und Einsicht regnen möge.

Anja

PS. Thomas... erinnerst Du Dich?
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#2
Auha, dass geht in Richtung Magengegend, dieser Tiefschlag.

Fehler machen ist menschlich, begangenen Fehlern eingestehen ist Größe. Leider ist es in diesem Fall wohl nicht so, zu Lasten Anderer. Berufsehre hä, was ist denn das?
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#3
(15.10.2010, 23:07)Anja schrieb: PS. Thomas... erinnerst Du Dich?

Ja traurig
ist es auch der Hund den ich damals kennenlernte?

Leider sind das keine Ausnahmen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#4
Ja, Thomas, es ist die Hündin, die Dich damals fressen wollte... oh Verzeihung, nein, ich meinte natürlich mit professionellem Kehlenbiss von Deinem Leiden erlösen... Vermutlich humpeltest Du etwas, oder? So viel Mist auf einem Haufen kann ich leider nur mit Ironie ertragen.

Speziell seit ich massenhaft hilflose Hundemenschen unterrichte, die von ihrer Arbeit "versaut" sind und völlig überforderte Hunde haben, die in ihrer Welt viel Futter, positive Verstärkung, aber auch viel Stress haben.

Würde sie ja gerne fragen, ob ihre Leckerlies an diesem Tag nicht gut genug waren. Das ist immer das K-O-Argument gewesen, wenn Hunde in ihrem Unterricht nicht das machten, was sie sollten.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#5
Weißt Du ob es Konsequenzen für sie haben wird?
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#6
Leider nein. Meine Konsequenz daraus ist, dass ich es ÜBERALL erzähle, weil ich zwar mit der Tatsache umgehen kann, jedoch nicht mit der Reaktion der Hundehalterin.

Würde sie sagen, hey, ich habe einen Fehler gemacht, mein Hund kommt an die Schleppleine, ich arbeite daran... kein Thema. Ist für das Reh zwar zu spät, aber ist nicht mehr zu ändern.

Nur sich hinstellen und dem Hund für seine Aktion quasi noch einen Orden zu verleihen, daneben stehen und zusehen, wie der Hund sich an dem Reh vergeht... sorry. Da fehlen mir nicht nur die Worte, da fällt mir einfach gar nichts mehr dazu ein.

Leider kenne ich den Förster aus dem Eck nicht. Mit dem aus unserer Ecke muss ich eh dieser Tage mal sprechen, vielleicht kann ich ihn da mal drauf ansprechen. Ich gehe davon aus, dass Leinenzwang für den Hund das Mindeste an Konsequenz sein müsste. Ich persönlich würde mir wünschen, dass sie nicht mehr als Hundetrainerin arbeiten darf, aber das hat eher andere Gründe... da ist diese Aktion jetzt nur die Spitze des Eisbergs der Inkompetenz.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#7
Was ist das für ein Hund?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#8
Sandra der Hund kann da nichts für. Glaub mir, das was ich gesehen hab, hat gereicht um zu wissen, dass das nicht der Hund war.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#9
Das ist eine Kangal-Mix Hündin.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#10
(16.10.2010, 17:11)Thomas schrieb: Sandra der Hund kann da nichts für. Glaub mir, das was ich gesehen hab, hat gereicht um zu wissen, dass das nicht der Hund war.

so schlimm?

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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