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Hund kontrolliert
#11
Man muss bei den einzelnen Mixen auch sehr unterscheiden.
Nehmen wir mal Sunny.
Der ist grundsätzlich laut, mag jagen oder gejagt werden, genau wie Curly.

Luca und Monty lieben eher ruhige Spieleinheiten im liegen mit beissen etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#12
3 ganz unterschiedliche Hunde, auch vom Typ wobei Sunny und Curly sich da ziemlich einig waren.
Sunny fehlt Curly, was das angeht, die anderen spielen anders und das toben mit ihm fehlt ihr.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
Ich beobachte immer wieder Hunde, die schlichten und splitten, wenn ein Spiel droht umzukippen. Das sind manchmal durchaus Hunde, die gar nicht unbedingt zu den souveränen zählen, die aber ein feines Gespür für Sozialverhalten zu haben scheinen. Das bedeutet auch nicht, dass sie selbst immer 100% sozial agieren, aber in diesem Moment in dieser Konstellation bewirken sie Gutes.

Könntest Du das, was sich da bei Euch abspielt, vielleicht einmal filmen?

Leider habe ich schon von einigen Hovawarten gehört, die aus Spielgruppen ausgeschlossen wurden, weil sie entweder nur jagen wollen oder mit Kraft und Masse alles platt bügeln. Einige Trainer Deutschlandweit haben damit ihre liebe Not. Ob das ein Rassespezifikum ist?

Meiner Ansicht nach braucht man ein verdammt gutes und extrem erfahrenes Auge, um in Kommunikationssequenzen, ich sage mal bewusst nicht Spielsequenzen, das Ausdrucksverhalten immer richtig zu deuten. Wenn ich eingreife, dann in der Regel aus dem Bauch heraus, dem ja aber Beobachtungen voraus gehen.

Sherlock stört auch zuweilen Spielende. Die Motivation dafür kann sehr unterschiedlich sein.

1) Er identifiziert eine am Spiel beteiligte Hündin als Ressource und reklamiert sie für sich alleine.

2) Es findet Mobbing statt.

3) Es wird zu wild.

4) Er wird distanzlos angerempelt.

Wenn es zu 1)-lastig wird, unterbreche ich seine Ressourcenkontrolle auch schon mal. zwinkern

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#14
Hallo Trudel,

die Situation mit dem Spielunterbrechen, die Du oben beschreibst, ist wohl eine ganz andere, als die, die mit Butschi entstehen würde.

Vielleicht kannst Du Dir ein vernünftiges/gerechtfertigtes Eingreifen einfach gar nicht vorstellen?


Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#15
Meine Hündin Kiyara maßregelt auch gern mal anderen Hunde zwinkern
Sie bügelt keinen platt sagt aber bescheid wenn ihr was nicht passt,
eigentlich ist sie sehr sozial, wenn alles nach ihren Vorstellungen verläuft *grins*
Zuletzt waren wir mit einem uns unbekannten Rudel spazieren,
man traf sich so zufällig im Feld.
Es waren dann 8 total unterschiedliche Hunde,
von klein bis groß, jung bis alt und ruihg bis stürmisch ...
Ein Jack Russel Rüde jagte mehrmals energisch einen größeren Mischlingsrüden.
Das passte meiner Hündin garnicht, sie lief bellend dazwischen und trennte die Beiden.
Die beiden Halterinnen erzählten dann im Laufe des Spaziergangs daß die beiden Rüden nicht die besten Freunde wären ... Kiyara hat also die Situation sofort erkannt und gehandelt !

Andersherum verbinden sich die beiden Schäferhunde auch mal gegen unsere Jack Russel Hündin, und werden dann auch mal spielerisch etwas gröber, das unterbinde ich dann sofort, da sie kräftemässig total unterlegen ist.

Ich denke auch man muss schon genau unterscheiden können ob da nur gepöbelt wird,
oder der Hund soziale Absichten dabei hat.
Liebe Grüße von Steffi und ihrem kleinen Rudel
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#16
(14.10.2010, 11:53)Susann schrieb: Vielleicht kannst Du Dir ein vernünftiges/gerechtfertigtes Eingreifen einfach gar nicht vorstellen?

Doch Susann, kann ich eigentlich schon. Nur Eingreifen und Eingreifen ist Zweierlei. Vielleicht liegt es daran.

Olga war da ein gutes Beispiel. Sie liebte andere Hunde und war bis ins hohe Alter total verspielt. Allerdings war sie Artgenossen gegenüber absolut "dominant" (ich verwende diesen Ausdruck jetzt mal bewusst, da mir garkein anderes Wort dafür einfällt) und souverän, dass in den meisten Fällen für sie überhaupt kein körperliches Eingreifen nötig war. Sie machte allein durch Anwesenheit und Körpersprache klar, was zu geschehen hat.
Wollte sie z.B. 2 Hunde trennen, näherte sie sich dem Getümmel nur und war da. Das reichte.
Ich hätte sie niemals körperlich werden lassen und auch in ihrer Art zu trennen, habe ich sie manchmal gestoppt. Eben, weil ich nicht wollte, dass sie hier die alleinige Bestimmungsgewalt hat.

@ Thomas

Es wird dir bei mir immer wieder passieren, dass ich eine Wortwahl treffe, die nicht wirklich politisch korekt ist. Wie hier mit dem Rudel.
Doch wie ich es auch nenne: Team, Rudel, Lebens- oder Sozialgemeinschaft o.ä., es ist wie überall, dass in gewissen Situationen, gewisse Entscheidungen getroffen werden müssen. Und dies tut mal der und mal der.
Ich lasse meinen Hund auch Entscheidungen treffen, keine Frage (Trudel aber erheblich weniger, als Olga früher). Doch diese Entscheidungen liegen alle in dem von mir gesteckten Rahmen. Und dieses "Andere Hunde mit Körperlichkeit Trennen" liegt nicht darin.

Ich weiß, ich werde jetzt gefragt, warum ich diese Grenze zwischen "körperlich Trennen" und "Trennen allein durch Auftreten" stecke. Das kann ich aber nicht beantworten oder nur ungenügend, weil viel aus dem Bauch heraus kommt.

Viele Grüße



Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#17
(14.10.2010, 16:54)Trudel schrieb: Es wird dir bei mir immer wieder passieren, dass ich eine Wortwahl treffe, die nicht wirklich politisch korekt ist.

Das finde ich genauso in Ordnung, wie Du es in Ordnung finden solltest, wenn ich darauf reagiere.
Das muss dann nichts mit Dir zu tun haben, möchte sowas nur gerne allgemein richtig stellen.

Ich hoffe, dass das für Dich in Ordnung ist.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#18
War es immer, ich bin nicht zimperlich. zwinkern
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#19
(14.10.2010, 16:54)Trudel schrieb: Ich weiß, ich werde jetzt gefragt, warum ich diese Grenze zwischen "körperlich Trennen" und "Trennen allein durch Auftreten" stecke. Das kann ich aber nicht beantworten oder nur ungenügend, weil viel aus dem Bauch heraus kommt.

Aus meiner Sicht tickt Dein Bauch da ganz richtig, ohne dass ich die beteiligten Hunde kenne...

Hunde, die nur minimal bis gar nicht körperlich werden beim Trennen, Präsenz zeigen etc. brauchen unsere Unterstützung eher selten, da sie in der Regel wirklich souverän sind und ihnen der nötige Respekt für die Handlung entgegen gebracht wird, so dass prolliges Auftreten gar nicht nötig ist.

Hunde, die dazu neigen, eher stärker körperlich zu werden, haben es eher nötig, weil ihnen die Stärke, Energie und Ausstrahlung auf der Mentalen Ebene fehlt. Von daher gesehen würde ich da auch eine Grenze ziehen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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