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Der Tierschutz darf lügen?!?
#1
Exclamation 
Ich war gerade auf der Internetseite des Malchower Tierheimes und habe geguckt, ob mal wieder ein bekannter Hund dort zu sehen ist.

Und ich habe wirklich eine mir bekannte Hündin dort gefunden. Sie heißt Biene. Sie ist vor ca. 2-3 Jahren ins Tierheim gekommen, weil ich eine Anzeige bei der Polizei und beim Veterinäramt gemacht habe.
Ihr Besitzer hatte sie damals nur alle paar Tage aus der Wohnung nach draußen gelassen und sie volltrunken z.B. mit der Flexi-Leine geschlagen.

Daraufhin machte ich eben die Anzeige und kurze Zeit später, war sie dann in Malchow. Das ist nun schon 2-3 Jahre her.

Aber was sehe ich da jetzt in ihrer Beschreibung.... :

Sie hatte Pech, sie ist in einem Wurf übrig geblieben. ... Sie braucht Zeit einem Menschen zu vertrauen...


Darf der Tierschutzverein solche Lügen verbreiten, nur um vielleicht einen Hund schneller "los zu werden"? schimpfen

Das kann doch nicht wahr sein. Kann ich dagegen etwas unternehmen?
Wer weiß, wie oft das so gehandhabt wird...
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#2
Hier gibt es Organisationen die es nicht so genau nehmen und andere mehr. ZB wenn man ordentlich Informationen zum Hund bekommen moechte, dann geht man eher zum Dogs Trust aber nicht zur RSPCA. Ob die dann wirklich 100%ig stimmen kann keiner wissen.

Ob die so luegen duerfen? Keine Ahnung aber wer sollte das kontrollieren?
Kathi, Lu und Pai
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#3
Ich sage mal NEIN, sie dürfen das nicht, so ist vielleicht nicht die Rechtssprechung aber eben mein persönliches Empfinden.

Was jetzt ganz schlimm ist, das sie schon solange da hockt, 2 Jahre? Sehr traurig!
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Ca. 70% der Hunde, die man auf der Internetseite sieht, sind mindestens solange da. Omi wollte früher auch mal einen Hund von dort zu sich nach Hause holen. Aber auch ihr wurden Steine in den Weg gelegt...


Ich war zwischenzeitlich übrigens auch mal mit der Biene und mit einem anderen Hund dort spazieren. Die Biene, war der erste Hund, den ich kennengelernt habe, der es nicht abwarten konnte, wieder ins Tierheim zu kommen.

Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#5
Das ist ja schrecklich, was läuft denn da falsch wenn die Tiere dort solange sind.
70% ist eine lane Quote.
Sicher wird es immer Hunde geben die lange im Heim sind aber 70% finde ich schon arg viel.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#6
Ergänzung: Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich Leute Hunde aus dem Tierschutz wie z.B. Ausland holen, wenn sie die Vermittlung lt. Deinem Text so schwierig gestalten WIE STEINE IN DEN WEG legen.
Weil es läuft nicht nur dort so sondern auch in anderen Tierheimen.

Auf jeden Fall läuft da was falsch, die Tiere tun mir leid.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
(04.10.2010, 14:59)Jasmin schrieb: Ergänzung: Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn sich Leute Hunde aus dem Tierschutz wie z.B. Ausland holen,

Deswegen habe ich schon häufig geschrieben, dass mit dem Tierschutz in Deutschland begonnen werden müsse, anstatt soviel im Ausland zu machen.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#8
Tja, wenn die Leute die helfen möchten hier kein Bein auf die Erde bekommen.. außerdem sind die Zustände im Ausland nicht vergleichbar, das spielt natürlich auch eine Rolle.

Wie auch immer, das soll hier ja jetzt nicht Thema sein, diese Themen hatten wir ja schon und meine Einstellung wird sich auch nicht ändern.
Dort sind noch schlechtere Umstände.

Aber es liegt ja immer an den Menschen die dahinter stehen, sicherlich gibt es Tierheime die gut funktionieren.

Die Frage ist nur, warum machen die Heime die nicht funktionieren sich nicht mal einen Kopf? Warum haben sie Kriterien wo die Hälfte der Leute erst gar keinen Hund bekommt?

Ich hätte aus einem normalen Tierheim wohl auch nie einen Hund bekommen wenn ich ehrlich bin und sage das die Tiere evtl. 4 Stunden oder länger hätten alleine bleiben müssen (mit Sitter) weil wir damals beide Vollzeit berufstätig waren.

Ist es ein staatliches Tierheim? Also das was Du verlinkt hast oder eines ohne Unterstützung? Wahrscheinlich staatlich weil sonst würde es sicher anders laufen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Omi, magst mal erzählen was die damals von dir wollten das es nicht geklappt hat?
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#10
Gerne.

Wir hatten an einem Samstag Abend einen Anruf erhalten, dass eine, uns sehr bekannte Hündin ins Tierheim abgegeben wurde.

Sonntag Vormittag sind wir gleich hin gefahren und hatten unser Interesse für die Hündin dort angezeigt.

Sehen aber durften wir sie nicht, weil sie erst in Karantene mußte. Montag sollte der Tierarzt sie sich an sehen und entscheiden ob sie aus der Karantene darf.
Montag sind wir natürlich gleich wieder hin gefahren und wir durften sie sehen und auch spazieren gehen mit ihr. Große Freude auf beiden Seiten.

Dienstag ist aber erst jemand da, der die Papiere fertig machen kann.
Wir am Dienstag freudig los, mit einer schon leicht verstörten Hündin durften wir aber nur spazieren gehen, aber mit nehmen geht noch nicht. Irgendwelche Untersuchungsergebnisse fehlten dann noch.

So war dann der Mittwoch, Donnerstag,...., nach etwa 4 Wochen haben wir aufgegeben.

Ich selber habe es nicht mehr ertragen, mit anzusehen, wie sehr sie leidet.



Jahre später hatten wir dann noch mal so ein Schlüsselerlebnis.

Einem Bekannten sind die Hunde stiften (am späten Abend) gegangen. Ganz aufgeregt rief er bei uns an, was er machen soll.
Er erhielt viele Tips von uns. Unter anderem auch sollte er die Behörden und das Tierheim anrufen.
Die Hunde blieben verschwunden. Regelmäßige Anrufe brachten auch kein Erfolg.

Verzweifelt saß er dann (über einer Woche waren die Hunde jetzt schon weg) bei mir morgens in der Küche, alle übliche Telefonate hatte er schon gemacht und hatte keine Idee mehr.

Opi kam den auf den Dreh, fahrt doch einfach mal zum Tierheim. Vertrauen hatte er ja auch keins mehr zum Tierheim.

Gesagt getan, gegen 9,00 Uhr waren wir dann da. Die Pfleger saßen schön beim Kaffee, saubere Zwinger, oder Wasser, oder die Hunde suf die Spielwiese lassen, stand wohl zu der Uhrzeit nicht auf dem Plan.

Wir beschrieben die Hunde und bekamen als Antwort "müssen sie mal rum gehen, vielleicht ist was dabei".

Wir schliechen dann durch die Gänge, vorbei an den Zwingern und dann,
da war ein Hund, sein Hund.
Aufgebracht sind wir dann wieder zu den Pflegern (ABM Kräfte) und stellten diese zur Rede.

Schön das ein Hund gefunden wurde, traurig, dass dieser schon Tage dort verbracht hatte und der zweit Hund eingeschläfert wurde.




Susann hat schon richtig geschrieben, bevor über unsere Landesgrenzen hinnaus Tierschutz betrieben werden soll, muß hier erst was passieren.

SCHLIMMER GEHT IMMER!!!!!, aber erst hier Ordnung schaffen und dann anderen Ländern vorort helfen.


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