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Ohrenpflege beim Hund
#1
Eine regelmäßige Kontrolle (zweimal die Woche) genügt für gewöhnlich.

Dann sollten die Ohren:
  • gut durchblutet
  • kühl
  • sauber
  • geruchslos

sein.

Stehohrige Hunde haben einen entscheidenden Vorteil den hängeohrigen Hunden gegenüber, das Innenohr wird für gewöhnlich selbstständig gut belüftet. Somit sind Ohrenerkrankungen bei den Stehohren viel seltener. Dadurch ist auch kaum Pflege von Nöten.

Die Devise sollte lauten: Weniger (Pflege) ist in diesem Fall (Stehohren) deutlich mehr.


Bei den "Schlappohren" ist meist deutlich mehr Pflege nötig.

Allein durch die Form des Gehörgangs, der abgewinkelt verläuft und in den meisten Fällen zusätzlich durch das Ohr abgedeckt wird, können Bakterien und Pilze sich rasch vermehren.
Noch schneller geht es, wenn sich im Ohr zu viele Haare befinden. Die Wärme, die Haare und der darin verklebte Ohrenschmalz, bilden den besten Nährboden für eine Ohrenentzündung.

Daher sollte man folgendes bei hängeohrigen Hundeohren beachten:
  • regelmäßig das Ohrinnere mit einem Tuch und einer sensitiven Pflegelotion vorsichtig reinigen, ohne in den Gehörgang einzudringen
  • Ohrpflegepräparate, die auch in den Gehörgang eindringen, wie z.B. Bay-o-Pet Ohrenspülung sollten nicht zu häufig verwandt und auf die Packungsbeilage sollte auch geachtet werden
  • die Ohrenhaare sollten vorsichtig gezupft oder abgeschoren werden, wobei das Zupfen meist die bessere Variante ist, da die Haare borstig nachwachsen und die Haut reizen können


Wie pflegt Ihr die Ohren Eurer Hunde?
Hattet Ihr schon Mal Probleme mit Entzündungen? Wenn ja, was habt ihr dagegen unternommen?





Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#2
Hallo Susann

Trudels Ohren werden 1x pro Woche nachgeschaut.

Mit einem in Babyöl angefeuchteten Wattepad putze ich oberflächliche Verunreinigungen aus. Sollte zwischen den Knorpeln etwas festhängen, gehe ich vorsichtich mit einem Wattestäbchen ran.
Trudel liebt das Ohrensäubern, drückt sich immer richtig in den Wattebausch rein und grunzt dabei. Außerdem sitzt einer ihrer "G Punkte" im Ohr. lachen

Ihre Ohren sind nicht geruchlos, duften aber angenehm.

Bei Olga war das leider nicht so. Immer, wenn die Temperaturen dauerhaft über 20° stiegen, stank sie regelrecht aus den Ohren. Ein total unangenehmer Geruch, säuerlich. Manchmal, wenn andere Leute dabei waren, schon peinlich.
Sie hatte auch einmal im Verbund mit der Katze Ohrmilben. Eine unschöne Geschichte,die aber mit - ich glaube- Orisel bei beiden schnell behoben war.
Ansonsten gab es bislang keine Ohrprobleme

Viele Grüße

PS. Mir fällt gerade ein, dass es bei Gustl mal was gab. Ich wurde nachts wach, weil sie permanent mit den Ohren schlug und das richtig laut war. Als ich nachschaute, waren die Ohrlappen total dick angeschwollen. Ungelogen, sie waren wie Schnitzel.
Der TA vermutete eine allergische Reaktion auf weiß der Himmel was. Er behandelte entsprechend und meinte, wenn das nicht anschlägt, müsse er die Ohren öffnen und entleeren. Damit sie nicht weiter um sich schlug, bis die Wirkung einsetzte, band ich ihr ein Kopftuch um.
GsD war es wohl die richtige Therapie, denn schon am nächsten Tag war die Schwellung fast gänzlich abgeklungen.
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#3
Ganz ehrlich... Der Bär ist 9 Jahre alt und ich habe noch NIE irgendetwas an den Ohren gemacht, außer an ihnen geschnuppert und rein geschaut, was immer ein tadelloses Ergebnis zur Folge hatte.

Dieser Hund schmutzt nicht in den Ohren. Das ist echt faszinierend. Und ich liebe seinen Geruch dort.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#4
Bei der jetztigen Meute hatten wir auch noch nie eine Entzündung.
Ich gucke fast täglich beim schmusen mal rein weil sie es auch gerne haben, wenn ich massiere etc.
Sauber machen muss ich sie nicht weil sie alle OK sind.

Der Scotty, der hatte öfter eine Entzündung, hatte aber auch einen Knick im Gehörgang (oder so).
Da musste ich auch öfter mal reinigen und 1x im Jahr hatte er eine Entzündung.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#5
Ich schaue ab und an rein, aber beide haben immer saubere Ohren. Bam Bam kümmert sich um Bettys Ohrenpflege besser als ich es je machen könnte lachen Der macht täglich alles sauber lachen
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#6
(28.09.2010, 20:25)Anja schrieb: Ganz ehrlich... Der Bär ist 9 Jahre alt und ich habe noch NIE irgendetwas an den Ohren gemacht, außer an ihnen geschnuppert und rein geschaut, was immer ein tadelloses Ergebnis zur Folge hatte.

Dann habt ihr wohl wirklich Glück freuen Und genau bei solchen Hunden ist dann von Pflegemitteln abzuraten.


(29.09.2010, 05:57)Jasmin schrieb: Der Scotty, der hatte öfter eine Entzündung, hatte aber auch einen Knick im Gehörgang (oder so).
Da musste ich auch öfter mal reinigen und 1x im Jahr hatte er eine Entzündung.

Der Scotty wurde bestimmt auch im Ohr gezupt, oder?


@DiSchu82: Hatte Sarah nicht auch immer mal wieder solche Entzündungen? Was macht ihr denn dagegen?


Im Übrigen übernimmt die Kontrolle und Pflege der Ohren der Hunde bei uns Butschi. Für Butschi jedoch sind wir zuständig.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#7
Bam Bam hat Steohren, da schaue ich oft rein, weil sie so riesig sind das sie kaum zu übersehen sind lachen
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#8
@Susann, ich glaube nicht wirklich oder wenn sehr wenig.
Also im Ohr gezupft. Ich habe das ja nie selber gemacht.

Ich kenne es aber so, wenn andere Hunde viel und gerne an fremden Ohren lecken, kann auch eine Entzündung vorliegen.

Einer unserer Hunde (ich weiss jetzt grade nicht welcher es war) hatte im Welpenalter mal eine Entzündung, einmalig, aber die Hunde wollten immer darann schlecken, so ist es sofort aufgefallen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Es schlecken ja keine fremden Hunde, sondern nur die eigenen. Das gehört bei unseren zur täglichen Körperpflege. Wie auch die Augen und der Bauch sauber gemacht wird.
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#10
Mit fremde meine ich auch meine eigenen.
Falsch ausgedrückt aber das ist damit gemeint.

Ich kenne es so das Entzündungen sehr anziehend wirken und Hund dann gerne schleckt und putzt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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