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Im Ausland tätige Tierschutzvereine aus Deutschland
#21
Es wird aber, Jasmin.

Gerade vor 2 Wochen wurde meine Nachbarin, der man eine kleine Katze in den Hühnerhof gesetzt hat (schon zum 3x in diesem Jahr), abgewiesen und muss nun zusehen, wie sie mit dem Kleinen zurecht kommt.

Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#22
Und dann fragt man warumm man nicht aus einem Tierheim einen Hund holt
wenn Leute so schlechte Erfahrungen damit machen?

Dann ist doch alles klar.

Ein Tierschutzverein nimmt sich der Tiere an, sucht Pflegestellen etc.
Da wird eben keiner abgewiesen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#23
zumindest nicht die ich kenne.

Möglich ist alles aber erlebt habe ich es noch nicht.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#24
(07.09.2010, 11:29)Jasmin schrieb: Und dann fragt man warumm man nicht aus einem Tierheim einen Hund holt
wenn Leute so schlechte Erfahrungen damit machen?

Dann ist doch alles klar.

Ein Tierschutzverein nimmt sich der Tiere an, sucht Pflegestellen etc.
Da wird eben keiner abgewiesen.

Aber warum, mir ist es gar nicht klar, warum Tierschützer nicht mit den Tierheimen zusammenarbeiten sollten.
Du selber kennst doch auch Tierschützer die mit Tierheimen zusammenarbeiten.

Das Problem bleibt!

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#25
Ja, die ich kenne, die arbeiten damit zusammen. Im Ausland und auch in Deutschland.

Dennoch wirft es insgesamt eben kein gutes Licht auf deutsche Tierheime, wenn sie
Hunde nicht aufnehmen oder eben bei der Vermittlung teilweise überzogene Ansprüche stellen.

Aber es gibt immer solche und solche, ist bei den Tierschutzorganisationen auch nicht anders.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#26
Schwieriges Thema.

Einerseits kann ich mich Catys Posting 100% anschließen, andererseits auch dem von Thomas und inhaltlich zu einem kleinen Teil auch der Aussage von Jasmin, dass Tier nun mal Tier ist, und es letztlich egal ist, wo eines ein gutes Zuhause findet.

Das Problem am Tierschutz liegt meines Erachtens nach sehr häufig an den Personen bzw. Persönlichkeiten dahinter. Wenn man sich mal mit Menschen unterhält, die sehr tiefe Einblicke in Organisationen und Vereine haben, dann stehen einem die Haare zu Berge. Es mag ein subjektiver Eindruck sein, der sich bei mir manifestiert, aber entweder findet man Profilneurotiker, die helfen, um sich selbst aufzuwerten, oder Betrüger, die mit dem Mitleid von Hundefreunden ihr eigenes Schäflein ins Trocken zu bringen versuchen.

Finanziell unterstütze ich nur spontan Projekte, die innerhalb Deutschlands statt finden, wenn jemand aus meinem Umfeld glaubhaft dafür sorgt, dass mein Geld genau dort ankommt, wo es auch gebraucht wird.

Selbst würde ich niemals einen Hund aus dem Ausland für mich einfliegen lassen, ich verurteile es aber niemanden, der das tut.

Da ich bekennender Züchterkäufer bin, passe ich auch sonst nicht unbedingt ins Tierschutz-Raster. Im Tierheim vor Ort könnte ich nicht arbeiten, dazu bin ich von der Persönlichkeit her gesehen nicht in der Lage.

Mein praktizierter Tierschutz sieht so aus, dass ich mein Wissen ehrenamtlich im Verein und kostenlos im Internet zur Verfügung stelle, um auch Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten eine Chance zu geben, für derzeit noch 2,50 Euro pro Stunde Gruppenunterricht (max. 6-8 Teams) zu lernen, mit dem Hund so umzugehen, dass ein Hund erst gar nicht zum Tierheimfall wird.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
Unser Seminar war ja in GE im Tierheim.
Ich muss auch sagen, ich bewunder die Leute die dort täglich arbeiten.
Ich könnte es nicht.

Genauso wie ich Norbert für seinen Einsatz im Stollberger Tierheim bewunder.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#28
Ich bewunder aber auch die Tierschutzorganisationen, die haufenweise Tiere aufnehmen.
Die Initiatorin Vorort in Spanien, von der Orga mit der ich zu tun habe, hat manchmal (nicht immer) 40 Hunde dort
+ noch Katzen. Einige Hunde bleiben immer da (krank, alt), das sind auch schonmal locker 8 Stück.
Sie lebt unter den schlechtesten Bedingungen dort die man sich nur vorstellen kann.
Sie geht mit den Hunden Gassi, immer in Gruppen, versorgt Welpen, sucht Flugpaten,
hat einen Marktstand etc.
Sie ist nicht mehr die Jüngste und ich frage mich wo sie die Kraft hernimmt.

Sie hat noch andere Vorort die sie unterstützen bzw. die auch tätig sind.
Aber trotzdem.

So wie sie lebt, würde keiner von uns leben, und das ist dann schon eher das Beispiel
was Anja gebracht hat. Dafür muss man dann aber auch geschaffen sein.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#29
Wie werden die Tiere med. betreut und ernährt?
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#30
Also da ist es so, das die Hunde in Pflegefamilien, also in Spanien oder eben in Deutschland untergebracht sind.
Bei der sagen wir mal Cheffin Vorort leben dann halt 8 feste Tiere, die nicht mehr vermittelt werden +
auch Hunde die vermittelt werden.
Zu schlechten Zeiten dann insgesamt bis zu 40 Stück.

Es gibt noch weitere Helfer Vorort die Hunde für die Vermittlung bei sich haben+
die Pflegestellen, die in der Regel Geld kosten. Die wenigsten machen es dort kostenfrei
sondern nehmen Gebühren.
Eine Dame kümmert sich auch um die Fotos, eine macht die Flughafendienste etc. pp.

Sie werden alle ganz normal versorgt in der Tierklinik. Meistens bei größeren Summen
gegen Ratenzahlung.
Das kommt ja leider ständig vor, also das die Tiere krank sind, krank werden etc.
Auch dort werden sie wenn sie nach Deutschland können, reisefertig gemacht.
Das heißt untersucht, entwurmt, gechipt und geimpft, evtl. getestet.

Hier in Deutschland gibt es dann noch 3 Verantwortliche, die sich um die Vermittlung,
Pflegestellen, Flüge und um die Kosten kümmern + ganz viele andere Helfer die
Flughafendienste machen, Kontrollen etc.
Gibt auch Menschen die eben Spenden, auch hier in Deutschland und dann werden
die Waren auch dort hingebracht. Also Futter, Decken, HB´s etc.

Curly war z.b. in dem großen Rudel bei Helgard. Die Welpen sind dann aber erstmal
von den anderen getrennt.

Monty kam aus einer Pflegestelle in Spanien, bzw. war dort untergebracht.
Da 2 von Montys Geschwistern schlimm erkrankt waren, hat er auch schon Tage zur
Beobachtung in der Tierklinik verbracht. Ich wurde sofort informiert, das es sein kann,
das er auch krank ist und er dort erstmal untergebracht ist und das wir hoffen müssen,
das er und seine andere Schwester gesund bleiben, Anzeichen waren keine da.

Luca war bei Engländern mit seinen Geschwistern untergebracht, im Hinterland, in den Bergen.
Auch in einer Pflegestelle die es aber kostenfrei machen.
Luca war ein Flaschenkind.

Die Informationen kamen immer direkt.
Das heißt, bei Problemen wurden die neuen Menschen sofort benachrichtigt, so wie ich mit Monty.
Monty war ja der erste Hund von der Orga, da kannte ich sie ja auch noch nicht.

Es besteht auch jederzeit die Möglichkeit, dort hinzufliegen, mal mitzumachen, sich das alles live
anzuschauen.
Wobei ich mit der Bine gesprochen hatte, die hier in Deutschland auch verantwortlich ist,
sie war im November da und sagte auch, nix für schwache Nerven, sehr anstrengend etc.
und das wir hier meistens halt nicht die Vorstellung haben, wie es da so wirklich aussieht und abläuft.

Von Helgard habe ich noch einen handgeschriebenen Zettel hier,
den hatte Curly im Pass, da steht drauf was sie gerne frißt etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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