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Beutespiele - Ja oder Nein?
#21
Betty ist kein Terrier lachen Und die beiden spielen das immer in Kombi mit fangen. Bam Bam schiebt ihr das Spieli sogar ins Maul wenn sie nicht mitmacht und fordert sie auf. So lange es ein Spiel ist, und eben kein ständiges wegnehmen ist das völlig in Ordnung finde ich, und auch meine Hunde unterscheiden das sofort ob ich spiele, oder ob ich eben etwas haben will
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#22
(31.08.2010, 18:50)Thomas schrieb: Das lässt sich schwer abschätzen, weil ich nicht weiß wie diese Spiele entstanden sind.

Wäre es aber Respektlosigkeit, dann denke ich, müsste es auch in anderen Situationen erkennbar sein.

Wie die Spiele entstehen ist unterschiedlich, i.d.R. fängt es aber mit einem Spielzeug an, wir balgen darum, schubsen usw.

Ich persönlich würde Akasha jetzt mir gegenüber nicht als respektlos sehen. Sie unterscheidet sehr genau, wann es noch mehr Spaß gibt, oder wann wirklich Schluß ist und dann geht sie umgehend auf ihren Platz.
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#23
Da ich mit meinen Hunden auch Schutzdienst mache, sind Zerrspiele fast an der Tagesordnung.
Das die beiden meinen, sie könnten auch beim Gehorsam Widerstand leisten, kann ich nicht bestätigen, im Gegenteil, sie kommen immer sehr schnell und freudig, in Erwartung eines tollen Zerrspiels.
Natürlich nicht jedesmal, die Belohungen werden variabel gestaltet, mal Lob, mal Lecker, mal Spiel.
Gerade deswegen kommen sie sofort, weil sie nie wissen, wann gespielt wird.

Bei meinem, leider verstorbenen, Schäfer aus dem TH habe ich mit diesen Zerrspielen sehr viel Selbstbewußtsein aufgebaut.
Zum SD hat es nicht gereicht, aber mit einer Beißwurst am Band, ähnlich einer Reizangel, hat er gerne gezergelt.
Hat allerdings mehr als 3 Jahre gedauert bis er gespielt hat.
Damit war aber sein Problem mit anderen Hunden, er machte Theater aus Unsicherheit, auch fast erledigt.
Vorher war er aus lauter Angst überhaupt nicht ansprechbar, mit steigendem Selbstbewußtsein, wurde er bei Hundebegegnungen immer ruhiger und regelbarer.

Ich bin der Meinung, man muß immer de Hund und den Halter sehen, ob es in geregelten Bahnen verläuft, ob der Hund überhaupt Interesse daran hat, und was man mit dem Hund machen will.
Für Besuchs-, Therapie-, Service- und Blindenhunde ist es nicht ungeeignet, die sollen ja nicht um "Beute" kämpfen.
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#24
(02.09.2010, 04:23)QuoVadis schrieb: Bei meinem, leider verstorbenen, Schäfer aus dem TH habe ich mit diesen Zerrspielen sehr viel Selbstbewußtsein aufgebaut.
Zum SD hat es nicht gereicht,...

Ist denn das bei Dir eine Grundvoraussetzung bei einem Hund?


Ich kann mir nur ganz schwer vorstellen, dass ein Hund durch ein Zerrspiel Selbstbewusstsein erhält und dadurch verträglicher mit anderen Hunden wird.

Du schreibst selbst, dass es über 3 Jahre dauerte.
Meinst Du nicht, dass die Reife/Erfahrung, vielleicht auch Deine Führung mehr mit dem Wandel zu tun hatten?


(02.09.2010, 04:23)QuoVadis schrieb: Für Besuchs-, Therapie-, Service- und Blindenhunde ist es nicht ungeeignet, die sollen ja nicht um "Beute" kämpfen.

Kannst Du diesen Satz bitte erläutern?

Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#25
(15.10.2008, 21:53)Thomas schrieb: Spiele unter den Welpen, sind Spiele!!! Doch für das Unterbewusstsein, sind das notwendige Handlungen, um im Ernstfall einen Kampf zu überstehen.

Es gibt ja einen bekannten Hundefachmann vom Starnberger See, dessen These lautet, dass Welpen/Hunde untereinander überhaupt nicht wirklich spielen, sondern jegliche Aktion ein soziales Austesten, Abtasten und Einüben ist.

Wie steht ihr da zu?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#26
Das klingt für mich logisch. Auch Menschenkinder spielen um sich selbst auszutesten.

Die Frage ist ja, was wir unter Spielen verstehen...


...Das ist wohl wieder eine Definitionsfrage.

Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#27
Naja, aber der Spaß steht schon weit oben bei einem Spiel, klar fördert es das soziale Verhalten und auch ist es ein austesten der Stärke. Aber wenn ich mir da meine Hunde so anschaue, dann gleichen die das selbst schon sehr stark aus, dass keiner von beiden unterbuttert wird. Eigentlich hätte Bam Bam ja keine Chance gegen Betty. Aber dann rollt sie sich halt mal wieder auf den Boden.

Spiel als nur austesten zu sehen finde ich blödsinn. Und auch ein Zerrspiel alleine macht keine hinterfragenden Hund aus. Da spielen wie immer tausend Sachen mit rein. Aber die Erklärung an sich verstehe ich und finde sie klingt logisch.
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#28
(02.09.2010, 11:37)Trudel schrieb: ... Welpen/Hunde untereinander überhaupt nicht wirklich spielen, sondern jegliche Aktion ein soziales Austesten, Abtasten und Einüben ist.

Wie steht ihr da zu?

Das ist ein Widerspruch, da die o. aufgeführten Aktionen und viele mehr Spiele sind und das unabhängig von Mensch und Hund.

Man kann es auch grob so beschreiben, dass alles, was kein bewusstes Ziel hat, ist ein Spiel. Eine Katze bspw. die dafür bekannt ist, dass sie mit der Maus spielt, bevor sie diese tötet, stimmt so nicht, da sie ein festes Ziel hat und einer ganz bestimmten Motivation nach geht.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#29
Zitat:Für Besuchs-, Therapie-, Service- und Blindenhunde ist es nicht ungeeignet, die sollen ja nicht um "Beute" kämpfen.

Sorry, vertippt und nicht kontrolliert!
Soll natürlich heißen: Für Besuchs-, Therapie-, Service- und Blindenhunde ist es ungeeignet
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