Umfrage: Kaffee und Kuchen zum Hundetraining...
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Kaffee und Kuchen zum Hundetraining
#11
Das nennt man dann Apres Dog freuen

Aber nicht das es im Winter Glühwein gibt und die Hunde die Menschen
nach Hause fahren müssen freuen
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#12
Ich war in einer Hundeschule, dann im Hundeverein.
In beiden wurde/wird es angeboten und da ich meistens mit zwei Hunden beim Training war, habe ich es gerne genutzt, um zwischen den beiden, sehr unterschiedlichen, Hunden runter zu kommen und mich auf den nächsten einzustellen.
Ist für mich aber nicht zwingend notwendig, die Hauptsache ist die Arbeit mit dem Hund.
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#13
Wenn es feste Zeiten gibt für die Std. und danach die Möglichkeit zum tratschen besteht.. finde ich das nett.

Das danach wäre mir wichtig.
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#14
Kaffee trinken und Kuchen essen kann auch eine sinnvolle Trainingseinheit beinhalten (z.B. in oder vor einem Cafe kann während dessen das artige liegen neben Herrchen/ Frauchen oder das kosequente unterbinden von Betteln
geübt werden) aber natürlich kann man die Reflektion eines Trainings mit Kaffe und Kuchen auch nett untermalen.
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#15
Ja, das stimmt wohl. Aber mal eins oder ständig ist halt ein Unterschied. Dafür geh ich ja nicht zur Hundeschule.Nicht ausschließlich.
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#16
Nachdem dieses Thema anhand eines Beitrages von mir entstand, möchte ich auch gerne noch einmal etwas näher drauf eingehen, wie ich es so sehe, und ab wann Kaffee trinken/rauchen/Kuchen essen für mich dann negativ wird.

In dem Verein, in dem ich ehrenamtlich arbeite und den ich auch organisatorisch entscheidend mit präge, gibt es samstags 4 Unterichtseinheiten à 60 Minuten ohne Pause. Die ersten 5-15 Minuten ist kontrolliertes Kommunizieren im Freilauf, dann verteilen sich über den Rest der Stunde verschiedene Übungen, teils in der Gruppe, teils jeder für sich. Es gibt immer Spiel- und Schmuseeinheiten zwischen Mensch und Hund während dieser Arbeitsphase.

Samstags ist eine Catering-Fee dort, die Brötchen schmiert, für Kekse/Schokoküsse/Schokoriegel und auch mal für Kuchen sorgt. Generell ist auch Kaffee da und Softdrinks gegen den Durst.

Meine Kollegin mit ihrem Helfer und Sandra und ich wechseln uns mit den Stunden ab. Die Kollegin macht mehr die Leistungsgruppen, wir machen die Anfänger und Quereinsteiger. Wenn alle da sind, unterrichtet die erste Stunde sie, die zweite ich, die dritte wieder sie, die vierte wieder ich. Dadurch habe ich auch Zeit und Luft, nach den Stunden mit meinen Kunden noch einen Kaffee zu trinken, mal eine zu rauchen oder auch mal ein Stück Kuchen zu essen. Ein Ei-Brötchen wartet generell nach der ersten Stunde, die ich unterrichtet habe, auf mich.

So weit der lockere, gemütliche und ehrenamtliche Samstag. Gemütlichkeit und Beisammensein ja, aber niemals während der Stunden, die sind eh kurz genug. Mein Hauptziel ist es, die Menschen innerhalb der Stunde zu erreichen. Einzelfälle, Probleme, Sonderfälle können natürlich auch danach mal behandelt werden, das sollte aber nicht die Regel sein.

Dann gibt es aber noch die "gewerblichen" Tage, die bei mir innerhalb der Woche sind bzw. samstags nach meiner ehrenamtlichen Vereinsarbeit noch in dem anderen Hundeverein statt finden. Diese Unterrichtseinheiten sind deutlich enger getaktet. Im fremden Verein habe ich 30 Minuten Luft, bei mir nur 15 Minuten. Das Zeitfenster zwischen "die Leute können nachmittags ab einer bestimmten Uhrzeit" und "Tagesschau", bis wann meine Kunden daheim sein wollen, ist eng. Ich würde mein Angebot nicht effizient in der Woche unterbringen, wenn ich nach jeder Stunde eine Stunde unbezahlte Kaffeezeit hätte. Wobei es mir dabei nicht ums Geld geht, sondern schlicht um die Zeit.

Meine Kunden sind meine Kunden, sie bezahlen mich für das Wissen, mit dem ich ihnen einen sinnvollen Umgang mit ihrem Hund zeigen kann, aber sie sind nicht meine Kaffeetanten, mit denen ich mich wöchentlich treffe, um über Krankheiten, Frau Maier oder Frau Müller zu reden. Denn letztlich läuft es bei diesen Kaffeegesprächen genau darauf hinaus.

Häufig werden auch Pausen gemacht, weil der Nikotinsucht gefrönt werden muss. Das finde ich gruselig. Die Hunde werden sich selbst überlassen und alles steht mit Kippe rum. Ich war viele Jahre meiner Trainerzeit starke Raucherin, aber DAS wäre mir nie im Leben in den Sinn gekommen. Wenn ich arbeite, dann arbeite ich, wenn ich Sport mache, renne ich auch nicht alle 20 Minuten zum Rauchen, wenn ich im Kino, im Theater oder in einem Vortrag sitze, geht das auch nicht.

Das hat was mit Respekt füreinander zu tun, finde ich.

Also Résumé:
Kaffe, Brötchen und Kuchen in Vereinsatmosphäre sehr gerne, wenn die Hunde anständig versorgt sind, wenn vernünftig und konzentriert gearbeitet wurde und wenn das Drumherum passt.

In professioneller Hundeschulatmosphäre eher nicht, da der Focus des Zusammenkommens woanders liegt.

Ich als Trainer bin mit der Vorbereitung meines Unterrichtes genügend beschäftigt, ich will nicht auch noch zum wandelnden Catering-Fahrzeug werden. Vielleicht sollte ich mal nachfragen, ob meine neue Kaffeemaschine auch an den Zigarettenanzünder im Auto angeschlossen werden kann, dann gibts sogar Latte Macchiato zwinkern .

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#17
Ein Käffchen nach dem Training find ich schön. Man kann ein Plausch halten, übers Training, Arbeit, oder auch z.B. Privates reden. Schließlich verbringt man viel Freizeit zusammen.
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#18
Also uns ist das Käffchen nach dem Training super wichtig (im Verein) ! Sonst würden alle nach der Trainingseinheit auseinanderlaufen und wann wollte man sonst über Trainingsablauf o.ä. snacken?
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#19
Man sollte, wie ich schon mal schrieb, von Training zu Training differenzieren, damit das nicht in eine Klatsch- und Tratschrunde ausartet.

@Caty: Damit hast Du natürlich Recht. Aber ein Verein ist eben auch noch mal was anderes, als eine gewerbliche Hundeschule.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#20
Ja, und Verein und Verein ist auch wieder etwas anderes. Je nach Philosophie.

In meinem Verein ist eben das Lernen ganz oben angesiedelt, die Geselligkeit steht im Hintergrund. In dem anderen Verein, in dem ich seit knapp 2 Monaten als externe Trainerin arbeite, steht das Gesellige und Menschliche ganz weit vorne.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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