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Steuerung für Atmung entschlüsselt
#1
Bisher glaubte man, dass Astrozyten (sternförmige Zellen im Gehirn), die der Gruppe der Gliazellen gehören eine Art Stützgerüst für die Nervenzellen bilden und diese isolieren.

Doch Wissenschaftler des Neuroscience, Physiology, and Pharmacology, University College London berichten nun im Fachmagazin "Science", dass sie vielmehr die Atmung steuern.
Gliazellen sind der häufigste Zelltyp des Gehirns. So kommen beim Hund, anders als beim Mensche, ca. Zehnmal mehr Gliazellen als Neuronen im Gehirn vor und beim Menschen bis zu Fünfzigmal mehr Gliazellen vor.
Der Grund für den Verhältnisunterschied ist noch nicht bekannt.
Als weitere wichtige Aufgaben übernehmen die Gliazellen die Kontrolle des Flüssigkeitstransports und des Kalziumhaushalts im Gehirn, um die Reizübertragung in Nervenzellen zu ermöglichen.

Weiter konnten Alexander V. Gourine und seine Kollegen die Funktion der Astrozyten ausfindig machen, indem sie die Reaktionen im Gehirn von Ratten bei einer Veränderung des Kohlendioxidgehalts im Blut darstellten.
War der CO2 Wert zu hoch, führte dies zu einer deutlichen Steigerung der Astrozyten-Aktivität.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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