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Symbiose zwischen Mensch und Hund
#1
Video 
Elfriede Sedlmeier ist hat vor vielen Jahren ihr Augenlicht verloren. Trotzdem kann sie ihren Alltag gut meistern - und das verdankt sie zu einem großen Teil ihrer Ivy. Die Blindenführhündin begleitet sie überall hin und ist längst ein Teil von ihr geworden.

Eine Sendung im BR in der Abendschau

Vom: 21.07.2010
Dauer: 01:38 Minuten
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#2
Auch wenn der Artikel schon ein wenig älter ist:

Ich habe so meine Probleme mit den rührseligen Geschichten von Blinden- und sonstigen Servicehunden. Der Grund: Im wahren Leben sind diese Hunde oft arme Schweine. Auch wenn es in den meisten Fällen Bedingung für die Übergabe eines solchen Hundes ist, fehlt in der Realität doch häufig auf Dauer (!) eine Betreuungsperson, die dem Hund einen artgerechten Ausgleich zu seinem normalen Alltag gewährt.

Und: Die Tatsache, dass Menschen behindert sind, macht sie nicht automatisch zu Heiligen. Gerade unter Leuten mit Handicaps erlebt man viele, die mit ihrer Situation nicht im Reinen sind und ihre Emotionen nicht im Griff haben. Die menschliche Umwelt toleriert das meist, weil der Mitleidsfaktor überwiegt. Für den Hund bedeutet das Leben mit einem Behinderten aber nicht selten auch, ungefiltert dessen Launen aushalten zu müssen.

Deshalb sollte neben all den Friede-Freude-Eierkuchen-Stories auch dieser Blick erlaubt sein.

Jutta
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#3
Hallo Jutta,
jeder Blick ist aus meiner Sicht natürlich erlaubt, doch das, was Du schreibst, so denke ich, kommt eher seltener vor.

Meine Erfahrungen gehen eher dahin, dass Hunde im Sozialdienst, wie ich es mal schreiben möchte, ein sehr ausgeglichenes Leben führen.

Eine Betreuungsperson haben die Menschen nötig, nicht der Hund, weil der Hund sehr gut vom Menschen selbst betreut wird, der den Hund hält.
Über einen Artgerechten Alltag ließe sich streiten, denn wer weiß schon was für einen "Haushund" (keinen Wolf!) artgerecht ist?

Im folgendem Thema diskutierten wir schon über Artgerecht:

Artgerechte Ernährung artgerechte Haltung, wer weiß was richtig ist?
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#4
Vermutlich gibt es unter den "ganz normalen" Hundehaltern mehr Missbrauch am Tier... zumindest sagt mir das mein Bauchgefühl und mein Erfahrungswert.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#5
Ich denke es gibt wie in jedem Bereich, solche und solche...
Einige werden das Tier sehr lieben, als ihren Partner und besten Freund ansehen, andere wiederum einfach als Arbeitsgerät.
Ich hoffe einfach mal das ersteres überwiegt und bin da guter Dinge, das es so ist.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#6
halloo,

ich bin ja mit dem Thema groß geworden, und habe viel mit blinden Menschen und ihren Hunden zu tun, und sicher gibt es überall schwarze Schafe, aber die gibt es eben überall

kann also thomas und anja nur zustimmen

lg
tany
Aus naturwissenschaftlicher Sicht ist der Mensch weder geplant noch gewollt. Seine Existenz hat nicht mehr, aber auch nicht weniger Sinn als die von Regenwürmern
(Prof. Kurt Kotrschal, Autor von: Im Egoismus vereint?).

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