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Haben Hunde Emotionen Menschen gegenüber
Hallo Anja,

“ Anja“ schrieb:Hans Georg, ich erinnere mich an eine frühere Erzählung von Dir, dass Du Dich von einer von zwei Hündinnen trennen musstest, die zuvor zusammen in einem Zwinger lebten und aufgrund von Eifersucht nicht mehr miteinander klarkamen. Wie passt zu dieser Aussage, sofern ich sie richtig in Erinnerung habe Dein Zitat

Das ist exakt richtig von dir erinnert.

Nur gibt es etwas das du nicht wissen kannst, da wir nicht so ausführlich darüber gesprochen haben.

Aus meinem eigenen Wurf damals wollte ich nur eine Hündin für uns behalten, die wir schon gleich nach der Geburt ausgewählt hatten, wir nannten sie Inu.
Was wir nicht wissen konnten, war, dass es keinen Interessenten für die andere Hündin gab, die wir dann kurzerhand auch noch behielten, sie nannten wir Kim.

Das war also eine nicht geplante und beabsichtigte Konstellation, die aus der Not geborenen war und sich aus den äußeren Umständen ergab.

Wir hätten Kim von uns aus auch nie abgegeben, wenn nicht ein befreundeter Musher sie für sein Gespann hätte unbedingt haben wollen, der 5 oder 6 Rüden hatte.

Ich möchte aber noch etwas dazu ergänzen, denn das ist eine Erfahrungssache.

Anders als bei Huskies sind Malamutes sehr schwer zu mehreren in einem Zwinger zu halten, denn sie haben einen ganz anderen Grundcharakter.

Als wir unsere zwei ersten Hündinnen bekamen, war es ähnlich, jeder Musher der sich mit Malamutes auskannte, riet uns davor ab, zwei gleich alte Welpen zu nehmen, mit der Vorhersage das geht nicht gut. Wir nahmen nur eine, die wir Dajka nannten.
Nach einer Woche erfuhren wir, dass auch hier eine Schwester von Dajka übrig geblieben ist, die keiner wollte, ich kürze ab, sie kam auch noch zu uns, wir nannten sie Jossy.
Dajka und Jossy waren bis zu ihrem Tod ein Herz und eine Seele, sie hatten nie Probleme miteinander, im Gegenteil sie konnten Kopf an Kopf fressen ohne Aggressionen.

Deshalb noch einmal, wo ich selbst frei entscheiden konnte, ist mir das nie passiert.



LG Hans Georg


Der wahre Egoist kooperiert.

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Hallo kira puppy,

kira puppy schrieb:Naja ich nehme mal an das HG wissenschaftliche Studien und Untersuchungen betrieben ob Yuna nen neuen Hund akzeptiert oder nicht.

lg
Tany
Wie ich schon beschrieben hatte, beruht das Ganze auf Beobachtungen, wobei meine Frau, als auch ich, unabhängig zum selben Ergebnis gekommen sind.

Dazu vielleicht eine kleine Begebenheit.

1)Als es klar war, dass wir Yuma zu uns nehmen, habe ich, obwohl meine Frau nicht dafür war, nach einer Welpenschule gesucht. Warum war meine Frau nicht dafür? Sie war der Meinung zum Hundeerziehen brauchen wir keinen Kurs, womit sie eigentlich recht hatte.
Sie wusste aber nichts von meinen Intensionen, warum ich das machen wollte.
Ich wollte mal sehen, wie sich die Hundeerziehung verändert hat und was ich daraus mitnehmen könnte.

2)Das ist etwas komplizierter.
Mir war klar, dass weder unsere beiden älteren Staffis noch unser Straßenhunde mit Yuma Spielen oder sich anderweitig beschäftigen würden. Ja, was soll ich sagen, genau so kam es. Daraus ging die Idee hervor, in die Welpen(spiel)gruppe einer den meisten hier bekannten Hundeteamschule zu gehen.

Dadurch zeigte sich ein weiteres Problem mit Yuma auf, das sich mir vor beginn der Welpenschule schon andeutete, Yuma spielt nicht mit anderen Welpen (Hunden).
Die einzige Ausnahme war ein andere später in die Welpengruppe hinzugekommene ACD-Rüde.

Ich könnte das noch weiter ausführen aber das würde zu lange werden, würdest du in der Nähe wohnen wäre es kein Problem, dir zu zeigen, was ich meine.


LG Hans Georg


Der Mensch hat das Sozialverhalten von Hunden tief greifend verändert (D. U. Feddersen - Petersen).
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Hallo amazone,


amazone schrieb:Ich habe schon oft beobachtet das frustrieret Menschen viel öfter karnk sind als glückliche!

Und selbst mein Lieblingschirurg meinte mal, das glückliche Menschen wenn sie mal krank sind, viel schneller gesund werden.


Dem kann ich guten Gewissens zustimmen, aber das ist nur ein zwar wichtiger Teil, aber eben nur ein Teil.

Das ist der Grund, warum es z. B. in den Krankenhäusern immer öfter Clown-Ärzte gibt.

Richtig ist aber auch, das Menschen generell mit sehr starkem Willen (intrinsisch motiviert) widerstandsfähiger sind und bessere Heilungstendenzen zeigen.
Dagegen wer nicht die Kraft aufbringen kann, oder wer sich gehen lässt, also aufgibt, hat viel schlechtere Prognosen.

Warum das so ist, das konnten Wissenschaftler ebenfalls aufklären.



LG Hans Georg


Der wahre Egoist kooperiert.
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Dass man sich Mäkler ranziehen kann, ist wohl unbestritten.

Ich habe das Thema nun mal überflogen und muss sagen, dass ich mir in einigen Punkten selbst nicht so ganz klar bin. Passt auch wieder zu dem §Ekel-Thema".

Ich möchte mal meine beiden Hovawarte Trudel und deren Vorgängerin Olga vergleichen. Denn allein hier tun sich für mich einige Ungereimtheiten auf.

Vorrausgeschickt: Es gab weder bei der Einen, noch bei der Anderen Extrawürste. Was in den Napf kam, wurde gefressen oder eben nicht.

Olga wurde im Welpen- und Junghundalter einfach ihre Würmer nicht los. Für mich ein Grund - fragt mich aber nicht warum -, ihr kein rohes Fleisch zu geben. Als ich es nach einem halben Jahr dann versuchte, verweigerte sie es. Und das bis zu ihrem Lebensende. Es gab kein anderes Futter, das sie nicht mochte, eben nur nicht roh. Obst und rohes Gemüse fraß sie, bis sie fast platzte. Im Herbst durch die Streuobstwiesen spielte sie Staubsauger und ich musste (außer Citrusfrüchte) jedes Obst mit ihr teilen.
Trudel nun, frißt alles, mit Vorliebe auch roh. Obst findet sie einfach nur doof, obwohl ich es ihr vom ersten Tag an versucht habe, schmackhaft zu machen. Kann also doch nicht erlernt sein....
Ihr Futterplan ist - wie bei Olga - sehr abwechslungsreich. Es gibt durchaus auch Reste von unserem Essen.
Allerdings hat Trudel noch nie, und dafür verbürge ich mich, den Ansatz gezeigt, Kot zu fressen. Weder von Pferd, Kuh, Reh, Mensch oder sonst was. Genetisch bedingter Ekel???

Kann man hier überhaupt eine allgemeingültige Aussage treffen?
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
Antworten
(15.07.2010, 09:59)Trudel schrieb: Genetisch bedingter Ekel???

Kann man hier überhaupt eine allgemeingültige Aussage treffen?

Ich denke, dass kann man so genau nicht sagen. Zuviele Faktoren spielen dabei eine Rolle.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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