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Was tut der Hund für den Menschen?
#11
hm........

Also jetzt habe ich leider doch keinen neuen Gesichtspunkt in deinen Beiträgen gelesen, aber wenigstens klingen die Worte jetzt in Bezug auf meinen Beitrag sinngemäßer. freuen

Nun ja, ich sehe meine Hunde etwas tiefer, als nur schwarz oder weiss. Ich sehe es, wenn mein Hund sich glücklich fühlt und lacht. Das sieht dann einfach anders als "gut" gehen, es ist eine Steigerung, egal welches Wort ich jetzt nehme. Ich bin Mensch, ich schreibe Deutsch, also nehme ich glücklich, denn das fühle ich mit dem Anblick meines Hunde in meinem Herzen. Wie es auf hündisch heisst, zeigt mir der Hund, das kann ich hier leider nicht schreiben. freuen

Was mich interessiert, wenn Hunde wirklich ausschließlich an ihren Selbsterhaltungstrieb denken, wieso wissen sie dann nicht, das sie sterben könnten, wenn sie nun in einer gefährlichen Situation ihr Leben riskieren? Wenn er sein Leben riskiert ist das weit aus schlimmer, als sein Futter verlieren. Die meisten Hunde werden auch von mehreren Familienmitgliedern gefüttert, würden aber nicht für jeden ihr Leben riskieren.

Ich kannte einen Hund, der wurde nicht von dem Menschen gefüttert, den er vor einem Abgrund rettete und und doch riskierte er sein Leben. Wie passt das in die Theorie von dir? freuen

Es war ein selbstständiger Strassenhund, der sich selbst Futter besorgte und so gar nichts von den Menschen wissen wollte. Er war einfach in diesem Moment direkt da. Wieso? Was hat er "verteidigt"? Dieser Mensch hatte für ihn keinen Nutzen. freuen

Es gibt Erlebnisse, die mir anderes zeigen. Deshalb kann ich diese Theorie leider in diesem Fall noch schwer verstehen. Ich habs einfach anders erlebt. Aber genau das macht uns ja auch Reif, Wissend und andersartig. Jeder erlebt anders und bräuchte wohl seine persönlichen Wissenschaflter. Ein Wörterbuch Deutsch-Gefühl Gefühl-Deutsch wäre auch mal gut. freuen

Mal sehen, was noch so geschrieben wird. Danke dir für deine Erläuterung. freuen
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#12
Zitat:Vor meinem Chef kann ich Respekt haben, weil er eine Autoritätsperson ist und mir - eben bei Respektlosigkeit - negative Konsequenzen entstehen könnten.
In diesem Sinne sehe ich, dass ein Hund Respekt haben kann.

Diesen Chef muss ich aber nicht unbedingt auch respektieren, sprich achten. Weil er vielleicht ein Miststück, unkollegial ist, seine Machtposition ausnutzt oder einfach ein Idiot ist.
Also achtest du eher seine Stellung bzw. seine Funktion, hast aber nicht generell Respekt vor der Person als solches.

Zitat:Der lässt sich nicht von unsouveränen Menschen führen, der muss die Persönlichkeit des Menschen schon achten, damit beide ein gutes Team werden
Aber einige Hunde nehmen Unpäßlichkeiten ihrer Halter erstaunlich gelassen. Wie ist das zu erklären??

Zitat:Das Rudel, das für den Hund die Basis für seine Existenz darstellt, wird verteidigt. Nicht der Mensch, sondern einzig und allein die eigene Existenz.
Die Gemeinschaft zu verteidigen hat für den Hund ja Sinn, bedeutet für die meisten Hunde die Beziehung zum Menschen Sicherheit und div. Annehmlichkeiten.
Zitat:Was mich interessiert, wenn Hunde wirklich ausschließlich an ihren Selbsterhaltungstrieb denken, wieso wissen sie dann nicht, das sie sterben könnten, wenn sie nun in einer gefährlichen Situation ihr Leben riskieren?
Ich bezweifle das Hunde einschätzen können, welche Situation wirklich gefährlich für sie ist und bei welcher Aktion sie ihr Leben verlieren können.
Sie handeln einfach aus Instinkt heraus. Ich glaube nicht das sie an Konsequenzen denken.
Zitat:Ich kannte einen Hund, der wurde nicht von dem Menschen gefüttert, den er vor einem Abgrund rettete und und doch riskierte er sein Leben.
Was hat er gemacht um den Menschen zu retten????
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#13
(14.07.2010, 13:26)jacky schrieb: Ich kannte einen Hund, der wurde nicht von dem Menschen gefüttert, den er vor einem Abgrund rettete und und doch riskierte er sein Leben. Wie passt das in die Theorie von dir? freuen

Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen... Ein Hund riskiert doch nicht für uns sein Leben?
Wenn ich mit 180km/h mutwillig in Richtung Baum zusteuere, dann wird mich da wohl kaum ein Hund vor bewahren...

Wie auch, er kann doch nicht schlussfolgern, was passiert wenn...

Wie soll denn das oben beschriebene funktionieren? Das erinnert mich jetzte gerade alles ein wenig an Lassie...
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#14
Danke, Trudel- genau so habe ich es gemeint.
Fuchur kennst das mit dem Respektieren dann nicht ganz so. Er würde zum Beispiel, zu jedem hin gehen , der Angst vor ihm hat- wenn ich ihn lassen würde. Leute die er nicht kennt, aber ie keine Angst oder Unsicherheit vor ihm zeigen interessieren ihn nicht. Auch zu Leuten, die keine Hunde leiden mögen, geht er bevorzugt hin.

Wenn mein Neffe in seinem Zimmer weint kommt er uns holen. wenn mit dem Kaninchen nicht stimmt tut er das selbe. Aber in der Vergangenheit achtete/respektierte er zum Beispiel nicht meine Meinung, Ratten, Mäuse und Tauben nicht zu erlegen und mir lauwarm zu apportieren. Da musste ich mir Respekt verschaffen und jetzt lässt er es.
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#15
Abgrund rettete und und doch riskierte er sein Leben.[/quote]
Was hat er gemacht um den Menschen zu retten????
[/quote]
Und selbst wenn, bist du sicher, dass er noch nie von Urlaubern oder so gefüttert wurde? Das er das vieleicht tat, um Futter zu bekommen?
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#16
naja, ich kann nur erzählen, wie das ablief.

Wir waren im Wald und haben uns da auf die Lauer nach diesem Rudel gelegt, das wir beobachten wollten.

Einer von den Tierschützern vor Ort ist dann ein Stück an eine komische Stelle gegangen, der Sand löste sich und er rutschte, erschreckte und schrie.

Der Hund kam angeschossen, schmiss sich vor den rutschenden Mann und half ihm, das er Halt fand.

Danach rutschte der Hund den Abhang hinunter, fiel einige Meter und war nicht mehr gesehen. Der Mensch hat es auf die Kante des Abhangs geschafft.

Ohne näher darauf eingehen müssen, der Hund konnte sicher die Notlage "erriechen", in die sich der Mensch befand, auch dann "riechen" wir anders für unsere Hunde und sie reagieren darauf.

Ich schrieb nichts von Schlussfolgern........oder Lassiephänomenen............witzig ist das heute. zwinkern

Dieses Rudel lebte weitab von jeglicher Zivilisation, es war ein Wildhunderudel und wir dachten, der zerfleischt ihn jetzt gleich..........
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#17
(14.07.2010, 13:39)Susann schrieb: Wenn ich mit 180km/h mutwillig in Richtung Baum zusteuere, dann wird mich da wohl kaum ein Hund vor bewahren...

Wie auch, er kann doch nicht schlussfolgern, was passiert wenn...

Doch, Hunde können schlussfolgern, mit allem, was sie erlebt/erfahren haben. Da ist Autofahren einfach ein unglücklich gewähltes Beispiel.

Vielleicht ist dieser Hund selbst schon einmal diese Stelle runtergestürzt und wusste deshalb was geschieht?

Aber das sind Spekulationen. Ich habe es erlebt und selbst ewig viele Fragen damit, schön, das ich sie mit euch teilen kann. freuen
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#18
Zitat:schön, das ich sie mit euch teilen kann
Na dafür ist ein Forum u.a. da zwinkern[/quote]
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#19
(14.07.2010, 14:01)jacky schrieb: erschreckte und schrie.

Das beides in Kombination (der Geruch und das Geschreie) lässt wohl jeden Hund aufmerksam werden...


(14.07.2010, 14:01)jacky schrieb: Der Hund kam angeschossen, schmiss sich vor den rutschenden Mann und half ihm, das er Halt fand.

Er half ihm? kopfkratz Wie denn? Reichte er ihm einen Stock? zwinkern


So wie Du es hier beschreibst, da komme ich einfach von Lassie nicht weg, sorry.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#20
Der zog erst anner Jacke, alles noch von oben, dann lies er los, stellte sich ein Stück weiter runter und versuchte wohl anner Hose Richtung hoch ziehen, als das nichts half, schob er sich unter seine Füsse und drückte, das hab ich selbst aber nicht mehr gesehen, das erzählte der Mann. Der Hund "verkeilte" sich wohl unter ihm im Sand? Wir versuchten ihn auch noch mit hoch ziehen, aber er war schon ein gutes Stück weiter weg, als der Mann, so lange Arme hatten wir nicht.
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