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Hund und Wasser
#1
Hallo,
da wir seit einigen Tagen sommerliche Temperaturen haben, beginnt wieder die schöne Zeit:
"gemeinsames baden mit dem Hund".
Was macht ihr bei einem absoluten Wasserscheuen Hund, oder was für Spiele macht ihr im Wasser mit dem Hund, oder kennt ihr auch den absoluten "Lebensretter"? Wie reagiert mann richtig und warum ist es so stark ausgeprägt?

LG Sabine
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#2
Hallo Sabine

Dieses Thema trifft einen wunden Punkt bei mir. Ich weiß nämlich auch nicht weiter.

Als Trudel zu uns kam, wollten wir nach ca. 2 Wochen testen, ob sie Wasser mag. Wir sind zum Malkwitzer See weil er nicht tief ist und gingen bis zum Hintern ins Wasser. Trudelchen kam hinter uns her geschwommen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Raus aus dem Wasser und wieder rein. Super! Wieder ein Hund, der Wasser liebt. Denkste. Als hätte sie sich über Nacht gedacht "Was habe ich getan????", war am nächsten Tag nichts mehr. Nicht mal mit der Pfote.
Es war nichts zu machen. Sie saß am Ufer und schaute zu, wie wir unsere morgentlichen Runden drehten. Bis ich eines Tages zu meinem Mann sagte, er solle sie einfach mal zu mir ins Wasser tragen. Gesagt, getan. Trudel hing auf dem Arm und ließ sich von mir ein Leckerchen reinschieben, mampfte genüßlich, glitt ins Wasser, schwamm in aller seelenruhe zurück und setzte sich wieder ans Ufer.
Mein Mann hat sie bestimmt 3 Wochen lang, tägl. 6- 8x zu mir getragen. Immer das gleiche Spiel. Sie lief aber auch nicht weg, wenn er sie holte. Nein, blieb ganz gelassen sitzen und ließ sich hochheben.
Also kann es doch nicht wirkliche Angst sein.

Danach ließen wir ihr lange Zeit Ruhe, bis ich es im letzten Jahr nochmal per Clicker versucht habe. Nun ist sie so weit, dass sie unheimlich gern Stöcke rettet. Aber nur bis zu dem Punkt, wo sie loslassen müsste. Und das tut sie nicht. Sie schafft es einfach nicht, sich quasi fallenzulassen.

Wäre für neue Ideen sehr dankbar
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#3
Huhu,
Monty ist absolut wasserscheu. Der springt auch über Pfützen, BADEN? Niemals.
Der liegt gerne in der Sonne, ansonsten buddelt er sich ein kühles Erdloch und legt
sich drauf.

Luca geht gerne mit den Füßen, Curly und Sunny sind auch eher wasserscheu.

Wir haben hier aber keinen direkten See oder das Meer in der Umgebung.
Außer den Elbstrand in Wedel, der ist aber auch nicht um die Ecke, aber da ist am WE so voll, das macht keinen Spass.
Genau wie die Seen hier in der Umgebung, 1 Stunde muss man schon fahren und
da es Badeseen sind, ist das auch nicht so glücklich wenn es voll ist.

Sicherlich fahren wir demnächst mal wieder nach St. Peter, mal gucken wer dann baden
geht. Wenn überhaupt nur Luca.

Curly ist letztes Jahr in St. Peter in ein Pril gefallen bzw. beim laufen untergegangen, schups
war der Sand weg und sie mußte schwimmen, jetzt findet
sie Wasser auch nicht mehr so doll, nur durchwaten.

Monty stand auf einem Pril und wollte nicht mehr weitergehen, weil er ja durchs Wasser gemußt hätte.
Das Gesicht hättet ihr sehen müssen. Wäre er ein Mädel, wäre er die Prinzessin auf der Erbse.

Der Podi ist auch wasserscheu.

Regen macht den Hunden nix, auch Monty nicht, Hauptsache Gassi gehen.

Habe somit eher ein wasserscheues Klübchen hier.

Luca ist der Einzige, der unser Planschbecken zum wassertreten nutzt.
Die anderen saufen nur daraus.

Also wenn sich überhaupt ein Hund dafür begeistern läßt, dann eher Luca.
Letztes Jahr war die Nordsee noch zu kalt, da sind die Hunde nur durch das seichte
Wasser gelaufen da es auch recht stürmisch war und viel Wellengang.

Unsere Westies sind gerne geschwommen. Scotty richtig und Skipper brauchte immer Bodenkontakt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#4
Canis war ein ganz Verrückter, der wollte alle retten. Sobald jemand Angefangen hat zu schwimmen wollte er ihn rausziehen. Mein Rücken sah manchmal schön bunt aus. Oder wenn wir nur am Strand spazieren geganngen sind und Kinder waren beim schwimmen, dann fing er fürchterlich an zu jammern und wollte unbedingt ins Wasser.

LG Sabine
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#5
Paula ging auch anfangs zögerlich, dann recht gern ins Wasser, hat auch den Kopf untergetaucht. Nur wie Gerti schon schrieb, sie traute sich nie den letzten Schritt zu machen und den Boden unter den Pfoten zu verlieren.

Ich hab sie dann übers Spielen geködert, hab einen Tennisball an eine dünne Schleppleine geknotet und diesen immer ein Stückchen weiter ins Wasser geworfen. Da war sie so im Spiel- und Sammeleifer, daß sie gar nicht gemerkt hat wie sie plötzlich geschwommen ist - und von da an wars dann passiert, ich hab sie kaum noch aus dem Wasser gebracht. Besonders als wir vorletztes Jahr in den Pyrenäen waren, ist sie in absolut jedes Wasser rein, selbst Flüsse mit Strömung, ich hatte ein paarmal echt Angst um sie, aber sie hat das toll gemeistert.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#6
Skipper ging sogar gerne mit dem Kopf unter Wasser.
Am Lago Maggiore lagen so glitzernde Steine im Wasser, die hat er rausgeholt
in dem er den Kopf runtergestreckt hat und sie dann aufgenommen hat.
Für ihn war der Bodenkontakt wichtig. Er mußte noch stehen können freuen

Scotty schwimmt (da war er 11)
[Bild: 4556333.jpg]

Skipper taucht nach glitzernden Schätzen lachen (da war er 14)

[Bild: 4556335.jpg]

[Bild: 4556337.jpg]

Luca rennt am Nordseestrand, ich denke schon das er demnächst mal badet freuen

[Bild: 4556340.jpg]

[Bild: 4556344.jpg]
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
Jetzt mal eine Frage an alle Hundetrainer, was macht ihr um die absoluten wasserscheuen Hunde zum baden zu überreden?

LG Sabine
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#8
Mal abgesehen von den Dingen, die Hundetrainer versuchen.

Monty ist definitiv wasserscheu.

Warum sollte ich ihn überreden?

Es soll dem Hund Spass machen und wenn ich weiss,
der mag das nicht, dann überrede ich ihn auch nicht.
Sehe da keinen Sinn drinn.

Luca geht z.B. gerne in das Planschbecken, in der HuSchu
haben sie die Hunde mittels Leckerlie oder Spieli motiviert.
Er ist von Anfang an gerne in das Planschbecken gegangen.
Aber das ist eben planschen, kein schwimmen.
Ich denke schon das er irgendwann schwimmen wird.

Monty und Curly sind Winterwelpen, da gab es nicht die Gelegenheit
dazu aber bis auf durch seichtes Wasser laufen, haben sie kein Interesse darann.
Curly mußte ja schon schwimmen, wie ich oben erzählt habe, das sie
auf einmal im tiefen Wasser war. Gut fand sie es nicht. cool

Die beste Motivation ist natürlich zusammen ins Wasser zu gehen,
also jetzt im Sommer, einfach in Wasser gehen und evtl. geht der Hund dann mit,
so war es mit den Westies.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
(13.06.2010, 21:43)Jasmin schrieb: Warum sollte ich ihn überreden?
Überreden nicht, aber vertrauen schenken! Für das gesamte Gerüst des Hundes ist es einfach vorteilhafter, wenn er regelmäßig schwimmen kann.

LG Sabine
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#10
Ne, der Monty nicht.
Wie gesagt, der läuft auch nicht durch Pfützen.
In Monty stecken Windhund Gene (Collie/Podenco und irgendwas Mix), der vertraut mir auch ohne schwimmen, er vertraut mir auch so, das er am Strand als er auf einmal von Wasser umschwemmt war, Frauchen bittet ihm darüber zu helfen freuen

Das schwimmen gut ist, keine Frage, das sehe ich auch so.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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