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Hund und Wasser
#51
Quatsch!!!!!!!!!!!!!
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#52
Deine Meinung, meine ist da Anders.

Wie gesagt, bisher hatte ich sogar immer Schwimmhunde in der Familie.
Da brauchte ich nicht üben, motivieren, etc. die hatten da so Freude drann.

Aber wenn sie keine gehabt hätten, wäre das auch nicht schlimm gewesen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#53
(15.06.2010, 23:16)Jasmin schrieb: Deine Meinung, meine ist da Anders.

Soll doch auch so sein, sonst hätte ich mich hier nicht angemeldet.


(15.06.2010, 23:16)Jasmin schrieb: Wie gesagt, bisher hatte ich sogar immer Schwimmhunde in der Familie.
Da brauchte ich nicht üben, motivieren, etc. die hatten da so Freude drann.

Aber wenn sie keine gehabt hätten, wäre das auch nicht schlimm gewesen.

Wie schon von Anfang an geschrieben und nur für dich, schon mehrmals widerholt, es geht nicht ums schwimmen, es geht alleine um die Angst das Wasser zu betreten.

LG Sabine
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#54
(15.06.2010, 19:27)Paeuli schrieb: Nun muss ich mal blöd fragen... ich würde NIEMALS in eine Achterbahn steigen.
Wenn es also jemanden gäbe, zu dem ich eine 100%ige Bindung hätte, dann würde ich mit demjenigen einsteigen?

Oder kann ich das so nicht übertragen? kopfkratz

Sandra hättest Du jemanden, den Du 100% vertrauen könntest, dann würde dieser wahrscheinlich nicht versuchen, Dich zu überreden!!!

So wie ich schon schrieb, ist das Vertrauen wichtig, wenn es um Unsicherheiten geht.

Wäre es jemanden sehr wichtig, dass Du Achterbahn kennen lernst, dann würde er auch Antennen für Deine Unsicherheit haben.

Vermutlich würde er an einem ruhigen Tag, die Achterbahn für Euch alleine Buchen, würde mit dem Fahrgastgeschäft langsame Geschwindigkeiten vereinbaren, würde Dich in den Sicherheitsstandards einweisen und würde zu nichts zwingen.

Würdest Du Deine Erste Fahrt hinter Dir haben, und Du sagst dann immernoch, dass Du niemals darin fahren wirst, dann ist das ein sehr positives Zeichen, dass Dein Adrenalin wieder abgebaut wird, Serotonin und Dopamin ihre Wirkung zeigen und Du letztlich wieder fahren wirst.
(wenn auch nicht am selben Tag, aber Du fährst) Wenn Du dann auch weiter vertraust.


Vertrauen basiert nicht allein auf die einer Bezugsperson, sondern auch etwas, wogegen man desensibilisiert werden muss.
Ein Hund muss also einem Menschen vertrauen können, um Vertrauen zum Wasser zu finden.
Dazu gehört es, diese Verbindung Wasser kennen zu lernen, wo sind die Grenzen, welche Reflexe gibt es und wann kommen diese zum Einsatz.

Lernt ein Hund unbewusst, diese Kriterien, dann spielt die Motivation keine Rolle, er geht in das Wasser, egal aus welcher Motivation heraus.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#55
Hey Trudel


(15.06.2010, 16:33)Trudel schrieb: Hallo Thomas

Kein Mensch wird gerne zugeben, dass sein Hund nicht das nötige Vertrauen hat, um z.B. schwimmen zu gehen. Wobei m.E. die ganze Geschichte nicht nur auf Vertrauen geschoben werden kann. Sicher spielt es eine große Rolle, keine Frage.

Nur, wenn man nun einen Hund hat, der schon genetisch bedingt, eine große Unsicherheit in sich trägt, wird man es dann jemals schaffen, ein so großes Vertrauen in ihn zu pflanzen, dass er tatsächlich überallhin folgt oder sich mit seinem Menschen angstfrei in jede Situation begibt? Wird nicht immer wieder ein Stück Befangenheit auftreten, wenn erneut unbekannte Reize kommen? Wird es nicht Momente geben, wo dieser Hund sich einfach verweigert?

Viele Grüße

Da kann ich dir nur zustimmen, 100% Vertrauen gibt es nicht, das ist eine Idealisierung und entspricht nicht der Realität.

Selbst wenn du einen Welpen, der wahrscheinlich, wissen kann man es natürlich nie genau, in vielen Situationen, durch mit uns gemachte Erfahrungen vertraut, kann es situationsbedingt, wer von uns hat nicht schon die Erfahrung gemacht, z. B. beim Tierarzt, der vielleicht mal etwas Unangenehmes, oder gar eine sehr schmerzhafte Behandlung vornehmen musste, sich zwar alles gefallen lässt, aber hier, wenn er selbst entscheiden könnte, uns unangeleint nicht folgen würde und das, obwohl er uns sonst überwiegend vertrauen mag.

Dieses, ein Hund folgt dir situationsbedingt überall hin, halte ich für eine unrealistische Überhöhung und/oder Idealisierung und ein Stück ist es Wunschdenken.



Angst fressen Seele auf R. W. F.
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#56
Hallo Hans Georg,
wenn ein Hund (Lebewesen) jemanden vertraut, dann bedeutet es nicht zwangsläufig, dass der Hund (Lebewesen) auch allen anderen und jedes Umfeld vertraut.

Wir reden hier von Zweierlei.

Es wird nur schwierig werden, bspw. vertrauen zum Wasser zu bekommen, wenn der Hund seinem Menschen nicht vertrauen kann.

Habe ich also kein Vertrauen zu etwas oder jemanden, dann kann ich nicht lernen, etwas jemanden anderen zu vertrauen. Das kann auch Selbstvertrauen sein!!! In dem Fall kann ein Hund auch selbst etwas vertrauen lernen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#57
Kann beide Postings, sowohl von Hans Georg, als auch von Thomas für mich voll unterschreiben.

Idealvorstellung ist, 100% Vertrauen immer und überall.

Fakt ist, dass jeder Mensch Fehler macht, die sich in bestimmten Situationen auf das Vertrauen und Selbstbewusstsein des Hundes auswirken.

Entscheidend ist für mich, dass man daraus lernt, dass man die Fehler nicht immer wieder aufs Neue macht.

Beispiel bei Sherlock:

Wasser hab ich mir vergeigt, weil ich zu ungeduldig war und zu große Trainingsschritte bzw. die sprichwörtliche Brechstange angewendet habe.

Den Fahrradanhänger habe ich mir durch das, was ich mit dem Wasser gelernt habe, laaaaaangsam und in zig kleinen Schritten mit dem Bären erarbeitet, was zum Erfolg hat, dass er heute gerne und entspannt mit uns im Anhänger Rad fährt. Damals bin ich teilweise etwas belächelt worden, weil ich da so einen Film um dieses Training gemacht habe. Anhand der Wassererfahrung wusste ich aber sehr genau, was ich tat, vor allem weil mir das Fahren mit dem Anhänger extrem wichtig war.

Mir fällt übrigens grad ein, dass Sheila, die Hündin von der MS-kranken Frau, mit der wir gearbeitet haben, nie nie nie ins Wasser wollte und um Pfützen einen RIESEN Bogen machte.. Letztes Jahr sind wir dann mal ins Watt gegangen mit Sherlock und ihr. Da mochte sie von der Treppe nicht herunter gehen, weil unten eine große Pfütze war.

Bei ihr sind wir einfach weiter gegangen und haben uns entfernt, da kam sie mit und überwand ihre Scheu. Anfangs konnte man so etwas wie "iiiih, ist das ekelig" sehen, aber dann gewann sie an Sicherheit und fing das Renne und Spielen an. Später flogen die Spielzeuge dann zuuuuuuuufällig mal in Richtung Flutsaum, da merkte sie dann schon gar nicht mehr, dass sie im Wasser stand. Sie wirkte dann sehr fröhlich.

Also hätte ich einen Wasserscheuen Hund, dann würde ich mit dem, was ihn Motiviert Zentimeter für Zentimeter ans Wasser hin arbeiten, immer mal an unterschiedlichen Stellen, also mit viiiiel Zeit und Geduld.

LG Anja, die meist weder Zeit noch Geduld hat zwinkern
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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