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Hund und Wasser
#21
Paula ist immer in die Strandmuschel gegangen, wenn sie die Nase voll hatte.

Sie geht ins Wasser, aber schwimmen muss sie nicht haben, vor allem wenn Wellen sind.
Haben sie paar mal reingetragen und sie ist dann rausgeschwommen.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#22
Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass ein Hund ins Wasser geht, wobei ich unterscheid, ob ein Hund mit oder ohne Menschen ins Wasser geht.

Was ich daran so wichtig finde ist, dass es mit einer der besten Vertrauensübungen ist.

Wasserscheu gibt es nicht, eher ein fehlendes Selbstbewusstsein, fehlende Selbstdisziplin und häufig auch fehlendes Vertrauen zum Menschen, was das ganze schnell in eine Unsicherheit lenkt.

Natürlich muss man nicht mit dem Hund schwimmen gehen, um einen guten und gehorsamen Hund zu haben, aber es ist eine schöne Möglichkeit.

Wie ein Hund schwimmen lernt ist genauso unterschiedlich wie beim Menschen, so wie Butschi nur über eine Vertrauensbasis in das Wasser zu locken ist, so konnten wir Rapunzel einfach in den See schmeißen und Diego ging sogar als Welpe im Winter von ganz alleine.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#23
(14.06.2010, 09:18)Thomas schrieb: Wie ein Hund schwimmen lernt ist genauso unterschiedlich wie beim Menschen,

Bei Mitch zum Beispiel war es auch so, wie bei Diego. Er hatte wohl die Labrador-Gene und lief ohne wenn und aber in den See. Das Schwimmen und das Fahrradfahren war seine Welt freuen


(14.06.2010, 09:18)Thomas schrieb: so konnten wir Rapunzel einfach in den See schmeißen

Hierzu muss ich noch anfügen, dass wir in der letzten Woche zusammen mit den Hunden baden waren und sie uns dann auch allein in den See folgte.


Mir persönlich ist es wichtig, dass unsere Hunde mit ins Wasser kommen, da auch wir sehr gern baden gehen. Ebenso ist es mit dem Rad fahren.

Es ist für mich irgendwie etwas Besonderes, wenn uns unsere Hund ins Wasser folgen und man mit ihnen das kühle Nass genießen kann.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#24
Das mit dem Vertrauen, mag bei manchen Hunden stimmen, bei Monty NEIN, definitiv nicht.
Monty geht auch nicht durch Pfützen, das hat nichts mit vertrauen zum Menschen zu tun,
da muss ich widersprechen. Also das bezieht sich nur auf Monty.
Monty ist aber eh kein Hund sondern eine Katze, vielleicht liegt es darann freuen

Ob die anderen Hunde richtig baden, weiss ich ja noch nicht.
Mit den Füssen im Wasser haben sie zumindest kein Problem, außer evt. Sunny.

Luca geht ja auch gerne ins Planschbecken, ob er schwimmen mag,
müssen wir noch ausporbieren.

Letztes Jahr war es noch zu kalt, auch zu kalt das wir mal schwimmen,
weil ich könnte mir auch vorstellen, dass das ein Anreiz ist, dem Menschen zu folgen,
war zumindest bei den Westies anfangs so.

Bei Skipper hatten wir als er Welpe war mal das Problem, das ich ausversehen
einen Stein in einen See geworfen habe, ohne zu bedenken das er hinterher rennt.
Er ist dann so quasi ins Wasser gestürzt, unfreiwillig.

Er hat es dann aber nicht gemieden, sondern wollte halt Bodenkontakt haben.
Richtig geschwommen hat er sehr selten während Scotty immer und genre
geschwommen ist, der hatte da nie ein Problem mit, auch ohne Mensch.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#25
(14.06.2010, 19:01)Jasmin schrieb: Das mit dem Vertrauen, mag bei manchen Hunden stimmen, bei Monty NEIN, definitiv nicht.
Monty geht auch nicht durch Pfützen, das hat nichts mit vertrauen zum Menschen zu tun,
da muss ich widersprechen.

Jasmin von einer Pfütze kann man das nicht abhängig machen. Unsere Hunde weichen auch Pfützen aus und bis auf Diego sträuben sich die meisten Hunde auch vor Regen.

Schwimmen ist nicht mit unangenehmen Empfindungen zu verwechseln. Man schwimmt aus ganz unterschiedlichen Gründen und wenn ein Hund es tut, dann ist das eine herrliche Ergänzung.

Wenn Du glaubst dass es bei Monty nichts mit Vertrauen zu tun hat, glaubst Du denn, dass er Dir zu 100% vertraut?
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#26
Hallo Thomas

Kein Mensch wird gerne zugeben, dass sein Hund nicht das nötige Vertrauen hat, um z.B. schwimmen zu gehen. Wobei m.E. die ganze Geschichte nicht nur auf Vertrauen geschoben werden kann. Sicher spielt es eine große Rolle, keine Frage.

Nur, wenn man nun einen Hund hat, der schon genetisch bedingt, eine große Unsicherheit in sich trägt, wird man es dann jemals schaffen, ein so großes Vertrauen in ihn zu pflanzen, dass er tatsächlich überallhin folgt oder sich mit seinem Menschen angstfrei in jede Situation begibt? Wird nicht immer wieder ein Stück Befangenheit auftreten, wenn erneut unbekannte Reize kommen? Wird es nicht Momente geben, wo dieser Hund sich einfach verweigert?

Viele Grüße
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#27
(15.06.2010, 16:33)Trudel schrieb: Nur, wenn man nun einen Hund hat, der schon genetisch bedingt, eine große Unsicherheit in sich trägt, wird man es dann jemals schaffen, ein so großes Vertrauen in ihn zu pflanzen, dass er tatsächlich überallhin folgt oder sich mit seinem Menschen angstfrei in jede Situation begibt?

Ich bin zwar nicht Thomas, aber trotzdem möchte ich mal meine Sichtweise schildern.

Also ich denke schon, dass man einen Hund durch Vertrauen dazubringen kann, seinem Menschen in jede Situation, überall hin zu folgen. Ich denke jedoch nicht, dass es immer stressfrei sein kann, wenn der Hund entsprechende genetische Veranlagungen hat.


(15.06.2010, 16:33)Trudel schrieb: Wird nicht immer wieder ein Stück Befangenheit auftreten, wenn erneut unbekannte Reize kommen?

Bei unbekannten Reizen eher nicht, wenn dann bei Reizen, die in negativer Erinnerung verblieben sind. Aber dann ist überhaupt fraglich, ob der Hund noch 100% vertrauen kann.


(15.06.2010, 16:33)Trudel schrieb: Wird es nicht Momente geben, wo dieser Hund sich einfach verweigert?

Nein. Wenn das Vertrauen zu 100% da ist!
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#28
(15.06.2010, 15:35)Thomas schrieb:
(14.06.2010, 19:01)Jasmin schrieb: Das mit dem Vertrauen, mag bei manchen Hunden stimmen, bei Monty NEIN, definitiv nicht.
Monty geht auch nicht durch Pfützen, das hat nichts mit vertrauen zum Menschen zu tun,
da muss ich widersprechen.


Wenn Du glaubst dass es bei Monty nichts mit Vertrauen zu tun hat, glaubst Du denn, dass er Dir zu 100% vertraut?

ich denke schon lachen wenn es echt nicht 100% wäre, dann bin ich aber von 99% überzeugt.

Aber er ist echt wasserscheu, er geht auch nicht ins Planschbecken, mag gar nicht gerne nasse Füsse haben etc.
Du hättest ihn in St. Peter sehen müssen, er hat Bögen um die nassen Flächen gelaufen, um die Prile. Alle anderen sind normal drübergelaufen, er nicht.

Wenn es draußen normal nass ist läuft er ja, auch bei Regen.
Alle Anderen gehen auch bei Regen, Hauptsache Gassi lachen

Luca ist ja unsicher, aber, er mag mit den Füssen im Wasser planschen.
Ich denke ja auch das er schwimmen wird, hatten halt noch keine Gelegenheit dazu.
Zusammen schwimmen ist eher schwierig, weil da wo die Hunde hier mal baden könnten,
das ist kein Schwimmwasser für Menschen, wie z.B. an der Elbe in Wedel.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#29
Hmm. Vertrauen...

Als ich unbedingt wollte, dass Bär mit uns schwimmt, war unsere Vertrauensbasis noch lange nicht so, wie sie heute ist. Damals hab ich mir wohl ne Menge in dieser Beziehung Wasser/wir/gemeinsam Schwimmen versaut.

Was ich mich in diesem Zusammenhang allerdings auch frage, wie sieht es mit der Motivation aus? Für meinen Hund gibt es eine einzige Motivation, schwimmen zu gehen, und das ist die Rettung eines wichtigen Spielzeuges. Er schwimmt nicht, um des Schwimmens wegen.

Da er ein Hund ist, der nicht permanent an meiner Seite klebt, sondern auch selbstständig seinen Interessen nach geht, ist die Motivation für ihn, am Ufer zu schnüffeln, im Schatten unter den Bäumen zu liegen, bis zu den Beinen rein zu gehen, um zu trinken, Passanten von unserem Hab und Gut fern zu halten etc. eher seine Motivation.

Mit uns zu schwimmen ist ihm unsicher, vermutlich weil ich ihn damals durch Drängen dazu bringen wollte, es zu tun. Er hatte unglaublichen Stress, das weiß ich heute, damals hab ich es nicht so kapiert. Auch hatte er damals noch die unbehandelte SD-Unterfunktion.

Vermutlich könnte ich daran arbeiten, ihn dazu zu bringen, aber ich gehe davon aus, dass es wie manche anderen Dinge auch ist, die er zwar dann mir zuliebe oder aus Gehorsam heraus tut, aber nicht aus eigener Motivation heraus.

Das war es mir bisher nicht wert. Dass ich sein Vertrauen in diesem Zusammenhang aus eigener Dusseligkeit heraus verspielt habe, ist schade. Nur kommt die Situation max. einmal im Jahr während des Urlaubs im Ferienhaus in Frage, hier in unserem Pool würde ich ihn niemals schwimmen lassen, und in anderen Gewässern gehen wir hier nicht schwimmen.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#30
(15.06.2010, 19:08)Anja schrieb: Vermutlich könnte ich daran arbeiten, ihn dazu zu bringen, aber ich gehe davon aus, dass es wie manche anderen Dinge auch ist, die er zwar dann mir zuliebe oder aus Gehorsam heraus tut, aber nicht aus eigener Motivation heraus.


LG Anja


Das ist auch mein Gedanken dazu.
Dem Hund soll es ja Freude bringen. Wenn ich weiss oder eben merke,
nö, das macht ihm keinen Spass, genau wie mal als anderes Beispiel einer Frisbee
hinterherrennen und sie fangen, oder mit anderen Hunden spielen, warum soll ich ihn dann dazu bringen?

Wenn ich selber wasserscheu bin und nicht gerne schwimme, tue ich es ja auch nicht
sondern suche mir einen andere Beschäftigigung die mir Spass macht.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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