Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Diabetikerwarnhund
#1
Guten Morgen,

unsere Besitzerin der Hundeschule im Ort und auch Hundesitterin,
wohnt nur 2 Häuser weiter.

Meistens sehen wir uns morgens oder auch am WE abends, wenn Sie mit
Ihrem Hund und Gasthunden Gassi geht.
Tagsüber ist sie auf dem Platz.

Vor 14 Tagen hatten wir auch kurz gequatscht, da hatte sie neben ihrem Hund,
eine junge Dogge (ein Pony..) dabei, einen kleinen Mix und einen Welpen (Wofsspitz)
den ihr Sohn an der Leine führte.

Da dachte ich, der Alf (Wolfsspitz-Welpe) wäre wie die anderen in Tagespension
oder eben über das WE bei ihr.

Vorhin habe ich sie wiedergetroffen, nur mit Jason und Alf.

Wir haben kurz gesprochen und dabei kam heraus, das Alf (12 Wochen alt)
der Hund von Marcel ist und zum Diabetikerwarnhund ausgebildet wird.

Bei Marcel wurde Weihnachten Diabetis festgestellt, er ist 10 oder 11 Jahre alt,
nicht so der hundeverrückte in der Familie (anders als die Schwester und ihr Mann)
und es ging ihm zum Jahreswechsel gar nicht gut und er war länger im Krankenhaus
zum einstellen etc.

Als ich fragte warum jetzt genau diese Rasse, also ein Wolfspitz (ein großer)
da sagte sie nur, das die Mutter von Alf schon erfolgreich im Einsatz ist und
deshalb die Wahl auf Alf gefallen ist.

Ich gehe davon aus das sie ihn nicht alleine ausbildet sondern sich da Unterstützung
holt, sie ist zwar Hundetrainerin aber soweit ich weiss, auf diesem Gebiet halt
noch nicht im Thema.

Bin mal gespannt und werde sie demnächst wenn mehr Zeit ist mal befragen
wie diese Ausbildung jetzt weitergeht, oder wer sie da begleitet etc.

Auf jeden Fall wird mit Alf im Alltag schon fleißig trainiert, das konnte ich gerade
schon sehen, weil er auch ohn Leine mitgelaufen ist und sie ihn vorsichtshalber
festgehalten hat, als sie uns auf der anderen Straßenseite (Richtung Hauptstraße)
sichtete.

Ich habe mal schnell gegoogelt und diese Seite hier gefunden.

Link zu einer HuSchu die ausbildet

Sicher kann Thomas noch was dazu sagen also ob es erfolgreiche Hunde gibt
etc. pp.

Bin mal gespannt wie sich das alles entwickelt und ob Alf dann auch erfolgreich
seinen Job erledigen wird.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#2
(02.06.2010, 06:43)Jasmin schrieb: Sicher kann Thomas noch was dazu sagen also ob es erfolgreiche Hunde gibt
etc. pp.
Hallo Jasmin,
vor kurzem haben wir grad eine Sendung darüber im Fernsehen gesehen. Da wurde es auch bei einem Kind gezeigt und wie der Hund dabei reagiert.

Habe aber auch schon öfter davon gehört, dass viele Hunde das alleine merken, wenn seine Bezugsperson Diabetes hat.

Selbst habe ich noch keinen Hund gesehen, kann mir aber vorstellen, dass es funktioniert.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#3
Gibts das nicht auch in Verbindung mit Epilepsie, also einen Anfallswarnhund?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
Antworten
#4
Nicht das ich wüsste, da es zwei sehr unterschiedliche Ausbildungen sind.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#5
Nee, war ein Missverständnis. Meinte nicht Diabetis und Epilepsie zusammen, sondern einen Hund in Verbindung mit Epilepsie, einen sogenannten Anfallswarnhund dann.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
Antworten
#6
Also nur ein Epilepsiehund?
Ja, das gibt es auch.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#7
Nach allem was ich bisher in der Nasenarbeit mitbekommen habe, ist die eigentliche Ausbildung des Hundes gar nicht so schwer, ich denke das größte Problem dürfte die Beschaffung des geeigneten Duftsignals fürs Training sein - denn der Hund muß ja auf die typisch vor einer Notsituation auftretenden Stoffwechselprodukte trainiert werden.

Thomas, weißt Du da Näheres wie hier vorgegangen wird, bzw. wie im Training solche Duftproben beschafft werden?
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
Antworten
#8
Kannst Du englisch?
würde Dir dann mal ein Skript aus der Uni Washington schicken.

Als ich mich mit Diabetes beim Hund auseinandersetzen musste, habe ich mir ein paar Skripte über die neurobiologischen Funktionen im Zusammenhang dazu besorgt.

Darin sind Stoffe beschrieben, die bei unter/über Zuckerung frei gesetzt werden.

Einen Teil dieser Stoffe sind auch künstlich herstellbar und somit kann ich mir vorstellen, dass man auf diesem Wege arbeitet, ähnlich wie mit Drogensuchhunden.

Zumindest würde ich so arbeiten.

Wie die Schulen es jedoch machen, weiß ich nicht genau traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
Antworten
#9
Also auf der HP der einen HuSchu oder Ausbildungsschule, die ich ergoogelt habe,
ist es ja so, das der Hund ja auch Serviceleistunden macht sowie, Getränk bringen,
erinnern, Hilfe holen etc.

Wie bei jedem anderem Hund, der für spezielle Dinge ausgebildet wird wie z.B. bei Thomas,
kann es ja auch sein, das der Hund keinen Erfolg hat bzw. das nicht in der gewünschten Form erkennt.

Auch werden die Hunde dort Vorort ausgebildet und erst nach der Ausbildung weitergeben.
Dafür muss genau wie bei Thomas in der Ausbildung, der Hund HD frei sein etc.
Hatte da nämlich Hunde entdeckt, die leider gesundheitlich die Ausbildung abrechen mußten
nachdem der Check wie HD röntgen etc. gemacht wurde.

Hier ist das ja anders, sollte dieser Hund z.B. gesundheitliche Probleme bekommen,
wäre er ja trotzdem weiterhin in der Familie, weil er ist ja nicht in einer externen Ausbildung sondern dann ein Familienhund mit anerlernten/trainierten Dingen die er leisten kann.

Wenn ich sie das nächste Mal sehe (sehr oft, leider immer nur zwischen Tür und Angel) werde
ich mal nachfragen wie er jetzt ausgebildet wird, wer sie da unterstüzt etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#10
@Thomas, ja, das Script würde mich interessieren, Englisch ist kein Problem für mich.

@Jasmin, wäre wirklich noch interessant ob der Hund nur als Vorwarner für Krisen oder als Helfer im Notfall ausgebildet werden soll.

Bei uns in der Hundeschule sind derzeit zwei Schimmelspürhunde "in Arbeit", einer davon gehört einem Sachverständigen für Schimmel und andere Gebäudeschäden. Da es Hunderte von schädlichen Schimmelarten gibt ist hier die Beschaffung von Trainingsmaterial auch recht schwierig.
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste