Umfrage: Welpenschule Ja oder Nein?
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Geführte Welpenschule/Gruppe sinnvoll oder nicht?
#1
Moin Moin,

in anderen Foren lese ich oft über den Sinn- oder Unsinn einer Welpengruppe/Schule.

Ich kann für uns nur sagen, ich halte sie für sinnvoll.

Nicht weil meine Hunde nicht genug Kontakte haben oder hatten, Nein,
weil ich es sinnvoll finde, den Welpen mit anderen Welpen zu konfrontieren,
in der Gruppe Dinge kennenzulernen wie andere Untergründe, Wippe, Tunnel etc.
Gemeinschaftlich Dinge zu üben und weil es mir und den Hunden Spass gemacht hat.
Dazu zählen auch kleine Ausflüge in die Stadt, in den Wildpark etc.

Ich finde es wichtig das sie auch andere Rassen dort kennenlernen, große Welpen,
kleine Welpen, Welpen die Geräusche von sich geben (wie einige Rassen).

Eine Welpengruppe sollte nach meiner Meinung nach aus Spiel- und Lernstunde
bestehen.
Das Spiel ist kontrolliert und bei mobbing wird eingegriffen.

So ist es in unserer Hundeschule.

Alle Welpen waren in den letzten 3 Jahren dort.
Spielkameraden hatten meine immer genug, im eigenem Rudel und auch von Freunden.
Darum ging es mir nie.

Mal so als Beispiel, Sunny, der spielt laut, der bellt etc.
In seiner Gruppe gab es echt Halter, die Angst hatten, er würde ihrem Hund
was tun.

Die Mitspieler waren aber ganz enstpannt und haben sein hündisch verstanden,
nur die Halter mußte man zeitweilig aufklären. Das tat dann die Trainerin die
auch den Haltern sagte, sieht ihr Hund jetzt ängstlich aus? Nein, richtig, der macht fleißig mit freuen

Wie seht ihr das?

Sinn oder Unsinn?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#2
Eine gut geführte Welpenstunde halte ich für sehr wichtig. Die Halter lernen den eigenen Hund kennen und lernen ihn zu lesen. Eine schlecht geführte Gruppe allerdings ist schlecht. Und das sind wohl die meisten. Die Halter stehen rum und ratschen und die Trainer bewantwortet ein paar Fragen zum Sitz und Platz, was deutlicher weniger sinnvoll ist, denn wenn man die Grundlage nichtmal kennt, und seinen eigenen Hund nicht einschätzen kann bringt das Sitz und Platz nichts
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#3
das kommt auf die Welpenschule/stunde an, ob sie sinnvoll ist oder nicht!!!

lg
tany
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#4
Das kommt auf die Definition drauf an - Welpenspielstunden finde ich voellig sinnlos. Das Spielen bekommen meine Hunde anderswo umsonst.
Welpenstunden ... auch eher nicht. Fuer Pai fand ich es ueberfluessig. Mir war es wichtiger das er lernt wie er sich Hunden aller Groesse und jeden Alters gegenueber zu Verhalten hat. Das lernt er nicht in einer Welpengruppe, sondern draussen im echten Leben.
Was in der Welt los ist, hat er mit mir zusammen gelernt, da er fast ueberall dabei war.
Kathi, Lu und Pai
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#5
Bei mir ist es definitiv keine "Spielstunde", außer dass zu Beginn untereinander gespielt und kommuniziert wird, dass die Halter lernen, sinnvoll mit ihren Hunden zu spielen, und dass die Grundkommandos teilweise spielerisch erlernt werden.

Im Grunde genommen lernen bei mir nur die Halter ganz viel. Input, Input, Input. Wenn du bei mir einen Welpenkurs hinter Dir hast und nicht nur körperlich anwesend warst, sondern auch verstanden hast, was ich rüber bringen wollte, hat man eigentlich das Rüstzeug, um mit dem Hund ein super Team zu werden und bestens durchs Leben zu kommen.

Der Erfolg gibt mir Recht, so arrogant das nun klingt. Es ist aber auch immer mal ein Mensch dabei, der mich GAR nicht versteht, der geht dann woanders hin. Finde ich voll okay. Jeder, wie er mag.

Wer weiß, wie es geht, bzw. was er will und nicht will, und das klar zu kommunizieren weiß, braucht keine Welpengruppe, sondern findet gute Sozialpartner an jeder Ecke.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#6
Ich habe mich nun für finde ich nicht gut entschieden, kam meiner Einstellung nun am nächsten, weil ich es für mich einfach nicht brauche und Hunde, bzw. Situationen lieber selbst aussuche.
Hier gibt es Hunde aller Altersgruppen und Rassen in Hülle und Fülle, so dass ich das Zusammentreffen nicht extra arrangieren müsste.
Außerdem läuft es hier wohl in den meisten Gruppen so ab, wie ich es nicht wollte.
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#7
Also es geht um Gruppen wie oben beschrieben.

Keine reine Spielstunden sondern Stunden mit kurzen Spieleinheiten, Übungen,
Bekanntmachung auf dem Platz mit anderen Dingen.
Alltagsübungen mit vielen Hunden, die ich so auf normalen Gängen nicht erlebe
weil da nie soviele Hunde so gezielt zusammenkommen.
Und halt auch auf möglichst viele Welpen treffen wobei ja auch öfter Erwachsene
Hunde einer Gruppe beiwohnen.

Das erklären und die Anwendung der Schleppleine etc, wenn man sie nutzt
oder nutzen will (das machen die meisten nämlich auch falsch oder haben keine
Anleitung dazu) und dazu Input braucht.

Nicht um reine Spielstunden.

Hatte ja oben schon geschrieben was mir dabei wichtig ist, die Kommunikation mit
anderen Welpen und vor allem Rassen.
Es gibt soviele Rassehunde die anders aussehen, sei es ob sie einen Stummelschwanz haben
oder ein anderes Gesicht, anders "Atmen" oder eben beim spielen anders agieren als
der Hund von nebenan.

@Anja
Gute Sozialpartner an jeder Ecke kann ich nicht bestätigen.
Wir hatten immer welche aber die waren nicht um die Ecke sondern sehr ausgewählt.
Hunden von Fories, von Nachbarn, ok.
Also Hunde zum spielen, gab es massig, aber halt mehr Erwachsene Hunde und vor allem
zu Hause.

Auch wußte ich bisher immer was ich will, ist ja schließlich der 4 Hund der eine Gruppe
besuchte, Sitz, Platz etc, das kann ich auch ohne HuSchu beibringen, das war noch
nie Thema.
Meine ersten Hunde waren nie in einer HuSchu.
Meine Hunde haben auch in der Welpengruppe immer anders gespielt als im eigenem Rudel,
wo sie sich gut kannten, wo sie zu Hause waren.

Aber ich bin da auch wählerisch. Ich bin nicht jede Woche hin aber wir haben
es schon versucht es einzurichten.

Mit Monty war ich in 2 unterschiedlichen Schulen, die mir nicht gefallen haben.
Erst die 3-te, wo ich durch Zufall und eigentlich schon aus dem Welpenalter raus,
schon im Junghundealter gelandet bin, die war für mich, für meinen Hund, richtig.
Monty ist allerdings ein Hund, der schon immer wenig mit anderen Hunden gespielt hat,
mit sehr ausgesuchten Hunden, auch in der Gruppe.
War kein Hund dabei der ihm gefiel, hat er auch nicht getobt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#8
(25.05.2010, 22:24)kira puppy schrieb: das kommt auf die Welpenschule/stunde an, ob sie sinnvoll ist oder nicht!!!

lg
tany

Dann führe es doch mal weiter aus Tany, schließlich bietest Du lt. HP
ja auch welche an.

Wie wird Deine Gruppe aussehen, laufen wenn Du eine hast.

Anja leitet soweit ich weiss ja auch Welpengruppen, als muss sie ja auch
in einer Form dahinterstehen.
Hast Du ja auch geschrieben, klar, Logo.

Auch das spielen mit dem eigenem Hund wurde in unseren Stunden praktiziert und
veranschaulicht.
Also körpernahe Spiele selber mit dem Hund spielen etc.
Anregungen für Suchspiele etc.

Wie ihr seht, ich war mit dieser HuSchu sehr zufrieden und empfehle sie
was diese Kurse angeht, gerne weiter.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Welpenstunde finde ich persönlich nicht nur sehr wichtig für den Hund, sondern auch für mich.

In der Regel muss man jedoch evtl. abwägen, weil ich auch gerne mal eine schlechte Hundeschule (Welpenschule) besuche.

Die Vorteile sehe ich genau darin, dass ich gute Welpen habe, die eine gute Welpengruppe genossen und dass ich weniger gute Welpen habe, die leider nicht viele Vorzüge einer Welpengruppe bekamen.

Das heißt, dass ich es eigentlich wie Kati sehe, jedoch wir hier in der Umgebung wenig gleichaltrige Welpen treffen und wenn, dann werden die nicht mit unseren zusammengelassen, da dann auch meist die großen dabei sind.

Also fahren wir zur Welpenstunde.

Der Hundeplatz, wo Omi auch Welpenstunde macht, wird in der Regel von einer anderen Dame geleitet. Man muss dazu sagen, dass ich wirklich schon viele Welpenschulen besucht habe, aber dieser Welpenkurs ist mit weitem Abstand der schlechteste überhaupt, es sei denn, Omi macht das.
Wir machen dann wirklich allen Klimbim, mit allenmöglichen Geräuschen, Untergründen und vielen Kommunikationsübungen.

Doch ihre Kollegin, steht da nur rum, bekommt den Mund nicht auf und die Übungen ähneln einer miserablen Unterordnung.

Dennoch finde ich beide Kurse gut, da auch in der schlimmsten Welpenstunde der Welt, bereits unser Hund sehen kann, wie es nicht geht.
Sehr genau sieht Rapunzel hin, wenn andere Ihre Hunde gerufen werden, sie nicht kommen oder gar Angst haben.
Die Spielstunden werden häufig falsch gedeutet, so dass Mobbing nicht unterbunden wird und gesundes Spiel unterbrochen wird.

Rapunzel lernt dabei, was sie tun kann wenn sie gemobbt wird und dass sie sich nicht an Gruppenmobbing beteiligt.

Als Fazit ganz allgemein muss man jedoch festhalten, dass schlechte Welpengruppen mehr schaden als keine Welpengruppe und gute Welpenstunden für einen Hund das Leben sehr viel leichter machen kann.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#10
(26.05.2010, 07:36)Thomas schrieb: Das heißt, dass ich es eigentlich wie Kati sehe, jedoch wir hier in der Umgebung wenig gleichaltrige Welpen treffen und wenn, dann werden die nicht mit unseren zusammengelassen, da dann auch meist die großen dabei sind.

Warum macht ihr das nicht, wenn die Großen dabei sind, also aus welchem Grund?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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