Umfrage: Welpenschule Ja oder Nein?
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Geführte Welpenschule/Gruppe sinnvoll oder nicht?
#11
(26.05.2010, 07:36)Thomas schrieb: Doch ihre Kollegin, steht da nur rum, bekommt den Mund nicht auf und die Übungen ähneln einer miserablen Unterordnung.

Eigentlich ist es ja noch viel schlimmer... Die nette Dame sagt eigentlich immer, egal ob etwas richtig oder falsch, gut oder schlecht war, "Super, und jetzt schön loben!!!"...

Ich erinnere mich noch an eine Situation, als Rapunzel in unserer zweiten Welpenstunde beim Abrufen (die Leute mit ihren Hunden bildeten um mich herum einen kleinen engen Kreis) anstatt zu mir, erst kurz zu dem Welpen vor mir lief und dann erst zu mir. Ich sollte "schön loben"... Wofür denn das bitte schön??? Nach dem Motto: "Ja, artig hast Du nicht gehört. Das nächste Mal brauchst dann gar nicht mehr kommen."

Oder die Leinengehübungen sind auch immer toll. Da sind Hunde, die hängen sich voll in die Leine und rennen zu jedem Hund hin... Reaktion der "Trainerin": "Ja super und jetzt schön loben." verwirt

Mir tun die Leute dort, die gar keine Ahnung haben, richtig Leid. Die gehen schließlich dorthin um etwas über Hunde zu lernen, um zu lernen, wie sie mit ihren Welpen umzugehen haben und um ihren Welpen zu sozialisieren. Stattdessen wird ihnen und ihren Welpen genau das Gegenteil beigebracht. traurig
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#12
LOL,
also solche Stunden kenne ich GsD so nicht.
Die 2te Gruppe die ich war hat mir nicht gefallen weil ich da mit meinem
Seelchen (Monty) Dinge machen sollte, unter Zwang (Hund) die ich nicht wollte.

Ansonsten wurde in der 1 Schule gemobbt was das Zeug hielt, ohne Eingriff der Trainerin.
Eigentlich wurde da nur gespielt bzw. mein Hund gehetzt, der sich dann im Tunnel versteckt hat.

In der letzten, mit der ich sehr zufrieden bin und die mittlerweile 4 Hunde von uns besucht haben
da wird schon sehr darauf geachtet.

@Susann
Wenn "Omi" da auch Stunden gibt, kann sie sich nicht einsetzen, das dort Trainer am Platz
sind die sich auskennen und keinen Mist weitergeben?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#13
(26.05.2010, 09:38)Jasmin schrieb: @Susann
Wenn "Omi" da auch Stunden gibt, kann sie sich nicht einsetzen, das dort Trainer am Platz
sind die sich auskennen und keinen Mist weitergeben?

Es sind einfach zu wenige Leute, die sich dort freiwillig und ehrenamtlich hinstellen würden und dann auch noch die notwenidgen Kenntnisse dafür haben.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#14
Ist es kostenfrei?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#15
Nein, aber die Trainer bekommen kein Geld dafür. Das Geld fließt in die Vereinskasse.
Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


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#16
Wenn Hundevereine/Hundeschulen kompetente Trainer bekommen würden, vor allem im Welpenstundenbereich, wäre solch eine Welpengruppe Klasse.

Wenn gemischte Altersstufen mit in den Unterricht eingebaut werden und Treffen auch ausserhalb des Hundeplatzes stattfinden, finde ich solch einen Welpenunterricht Klasse. freuen

Diese Ehrenamtliche Sache sorgt in den meisten Fällen dafür, das eine Hundeschule keinen guten Ruf haben kann................und die Stunden für Grosse und Kleine Hunde einfach Katastrophal ablaufen............ich habe das meist so erlebt, wie Susan.


Hier sollte sich was ändern. freuen

Deshalb finde ich im Moment die meisten Welpenstunden nicht gut für einen Welpen.
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#17
Hallo

Für mich kommt das auch sehr darauf an, wie diese Stunden organisiert sind.

Die Frage ist doch: Was sollen die Welpen in den ersten Wochen lernen? Bei mir steht hier an oberster Stelle: "Mein Mensch ist das Wichtigste unsd Interessanteste der Welt."

In den meisten Welpenstunden ein Totalausfall, da sie sich größtenteils auf Tobe- und Flitzerunden beschränken. Die Erfahrung, die der Welpe hier macht: "Andere Hunde sind viel spaßiger als mein Mensch und außerdem muss ich sehen, wie ich hier alleine klarkomme"

Er soll mit Artgenossen zurecht kommen. Dazu gehört, dass er weiß, wann er stärker und wann er schwächer ist, und wie er sich dabei zu verhalten hat.
Dies ist aber in reinen Welpengruppen auch totaler Humbug. Hier sind alles komplette Anfänger in Sachen Hundeetikette. Wer soll hier von wem etwas lernen, es sei denn wie richtg gut gemobbt wird?
M.E. gehört in eine gute Welpenstunde phasenweise ein souveräner Althund dazu.
Welpen brauchen das Spiel mit anderen Welpen nicht, um hundegerechtes Verhalten zu lernen. Sie brauchen den Kontakt mit erfahrenen erwachsenen Hunden, die sie lehren, sich korrekt zu verhalten. Dabei lernt jeder Welpe nämlich zunächst das Wichtigste: Sich unterzuordnen. Und diese Bereitschaft gehört zu den elementaren Dingen in Sachen Hunde-Etikette. In einer Welpengruppe lernen die Starken genau diese Fähigkeit nie.

Doch auch die Schwachen lernen nicht, sich korrekt unterzuordnen. Im Spiel sind alle Handlungen nur angedeutet, und kein Welpe wird darauf bestehen, dass der Unterlegene längere Zeit ruhig liegen bleibt, um seine Unterlegenheit angemessen zu bekunden. Genau DAS muss er als erwachsener Hund aber beherrschen.

Ein weiterer wichtiger Inhalt sollte sein, Hund und Mensch zu einem Team werden zu lassen. Damit sind die meisten Ausbilder allerdings überfordert, da sie dies nicht einmal mit ihrem eigenen Hund auf die Reihe bringen.

Bei den von Thomas erwähnten Welpenstunden bin ich übrigens nach dem 2. Mal ausgestiegen. Man fand es angebracht, einen 9 Monate alten Yorkie - wegen der Körpergröße - nicht bei Gleichaltrigen, sondern bei den Welpen mitlaufenzulassen. Wie das aussah, kann sich wohl jeder vorstellen. Wobei sich mir auch die Frage stellt, welchen positiven Lerneffekt dieser Halbstarke wohl dabei haben sollte.

Ich kann diese Frage nicht einfach mit JA oder NEIN beantworten, sondern nur mit einem "Wenn"

Viele Grüße
Gerti und Trudelinschen


Unvergessen Olga und Gustl
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#18
Althunde sind bei uns in der Huschu auch oft (meistens) zugegen.
Also 1 Althund in der Gruppe.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#19
[Bild: hut.gif] Sehr schön geschrieben Gerti!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#20
Ich nehme immer meinen Hund mit in die Gruppen, die Welpen lernen von ihm sehr deutlich, respektvoll zu sein und sich unterzuordnen. Nur mit Terriern hat er absolut Probleme, weil die ihm einfach zu schnell sind. Da wendet er sich immer Hilfe suchend an mich, und dann hab ich die A...karte, die kleinen, oft sehr grenzenlosen Energiebündel in Sachen Artgenossenkommunikation in ihre Schranken zu weisen.

Leider verschleiße ich bei diesen Aktionen häufig die Terrierhalter, weil sie nicht akzeptieren wollen, dass ihre Hunde genau DAS im Moment brauchen. Häufig ganz junge Paare, die sich ein "nettes" Russelchen zum aufs Plüschkissen setzen gekauft haben und nuch lustig finden, wenn er sich mit Gekeife auf alles stürzt, was sich bewegt.

Hier gibt es inzwischen sehr viele Hundeschulen, die gar keine Terrier mehr nehmen. Immer mehr verstehe ich, warum. Schade finde ich das, denn man KANN sie erziehen und man KANN sie auch zu fairen Sozialpartner machen. Ich nehme sie alle, aber ich stecke unendlich viel Energie in die Hundehalter, leider auch immer mal wieder vergebens...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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