Themabewertung:
  • 2 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Zwingerhaltung pro und contra!
#11
Anja schrieb:Die meisten Zwingerhunde sind nicht deshalb lieber draußen, weil da mehr los ist, sondern hauptsächlich deshalb, weil es ihnen drinnen zu warm ist.

Mir erschließt sich nicht der Sinn eines Zwingers für einen normalen Familienhund. Ein Familienhund ist für mich ein Familienmitglied, und das lebt bei mir im Haus. Ob es nun dort räumliche Einschränkungen gibt, wie z.B. nicht ins Bad, nicht in die Küche, nicht nach oben, ist ja egal, aber der Hund ist DABEI, sozial mit integriert.

Mehrere Hunde im Rudel draußen zu halten, weil es ab einer gewissen Anzahl von Hunden nicht mehr geht, sie alle mit ins Haus zu halten, ist für mich etwas völlig anderes. Die laufen dann aber auch nicht mehr unter „mein Familienhund“, sondern unter „mein Rudel“, und da gelten für mich einfach andere Maßstäbe. Für mich als erklärte Einhundehalterin kommt letzteres somit nicht in Frage.

Verurteilen tue ich wenig, aber Einzelhaft für Hunde gehört für mich dazu.

LG Anja

ich sehe das wie Anja bis auf den letzten Punkt.
Wenn ich nicht in der Lage bin, mehrere Hunde im Haus zu halten, dann sind
es definitiv zu viele, dann habe ICH einfach zu viele Hunde.
Da bringt mir als Mensch der Familienhunde hält das auch nichts, außer das
ich es persönlich nicht mag weil ich halt auch diese Einstellung der Familienhunde habe.

Ein oder mehrere Hunde sind meine Familienmitglieder, warum sollen die draußen leben?
Es sind doch keine Kühe oder Schaafe, keine Nutztiere.

Ich vergleiche das mal gerne mit einem Tierheim, wo es auch mittlerweile Rudelhaltung gibt.
Innen- und Außenzwinger, nichts anderes ist es für mich, wenn viele Hunde
im Zwinger leben, sich mehr oder weniger selbst überlassen sind mit weniger
Menschenkontakt was auch logisch ist als wenn sie im Haus leben.

Es gibt Züchter die haben auch ein großes Rudel mit sagen wir mal 10 Hunden,
wo nur mit 1-3 Hündinnen gezüchtet wird, haben Würfe etc.
Auch die sind in der Lage, die Hunde normal im Haus zu halten und ihnen auch den
Garten zum toben, spielen zur Verfügung zu stellen.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#12
Ein hund hat nach meiner sicht
ein anrecht auf freiraum.

Deshalb
ähnlich wie ein kind ein kinderzimmer braucht,,,welches es frei gestalten kann
so hat ein hund auch ein recht...
einen zwinger zu haben... in dem er machen kann was er will....

Ein zwinger
ein gelände egal wie gross oder wie klein...wo er schalten und walten kann wie er will..
ohne tabus...

ist für einen hund ein segen...

ABER
aufgepasst..
wie ein kind muss der auch aus seinem kinderzimmer... kommen...

Am besten ist eigentlich...

eine hütte... und eine grosse kette...
dann ist der noch gehalten durch die kette...

nur er muss auch ab von der kette...

und genau das ist das problem....des mensche... denn der ist bequem...
wenn die jahre ins land ziehen...

Eine kombination...

zwinger - Wohnhaus...
ist für den hund wünscheswert...vor allem wenn er alleine leben muss ohne artgenossen...

mfg
HST
Antworten
#13
Zwingerhaltung ist nicht gleich Zwingerhaltung und ich bin mit Sicherheit nicht strikt dagegen.
Ich habe was dagegen wenn die Leute den Hund nur oder vorrangig im Zwinger halten, nach dem Mott Haus bauen, Baum pflanzen, Kind zeugen und DSH anschaffen der im Zwinger steht, weil müssen wir ja haben gehört dazu mit Augen rollen diese Hunde vegetieren vor sich hin oder werden irgendwann abgegeben, weil ist nicht mehr niedlich und klein, hat keine Erziehung genossen usw. usw., also wech damit.
Hundesportler die ihre Hunde im Zwinger halten und wie ein Sportgerät benutzen und nur dann rausholen bin ich auch dagegen. Versucht mal mit so einem Hund in die Stadt zu gehen mit Augen rollen
Allerdings Hund im Zwinger, wird gassi gegangen, beschäftigt, hat Familienanschluss - was spricht dagegen verwirt sooo schlimm ist das gar nicht wie es sich anhört, die Hunde mögen ihre Zwinger auch es sind Rückzugsmöglichkeiten für sie und quasi ihr eigenes Heim.
Man sollte die Hunde nicht mehr so sehr vermenschlichen, wenn man es richtig macht dann ist es völlig ok.
Ich kenne auch Leute die eben in der Familie Allergiker haben, und da ist das schon ein guter Kompromis.
Antworten
#14
Alleine geht schon mal gar nicht, wie in Deinem Beispiel Simone oder auch wie in dem Beispiel von Annette mit den Airdeln.

Die sind zwar zu 2 aber 2 Hunde sind für mich noch kein Rudel. Das ist eher ein Pärchen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#15
Einen Hund alleine in einen Zwinger zu stecken die meiste Zeit des Tages finde ich nicht gut. Ebenso finde ich es nicht gut einen Hund alleine in einem anderen Raum schlafen zu lassen. Es muss ja nicht das Bett sein, aber eben nicht alleine jede Nacht.

Bei mehreren Hunden, und wenn diese tagsüber Anschluss haben sehe ich das anders. Und wenn ich die Möglichkeit hätte, dann hätten meine Hunde einen Hundegarten mit Hütte für tagsüber wenn ich mal nicht da sein sollte oder auch so. nachtsund die meiste Zeit wären sie wie immer um mich herum.

Antworten
#16
Das wäre mir schon viel zu gefährlich also die Haltung im Garten wenn keiner da ist.
Ich denke da so an Bienen, Hummeln, Wespen etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#17
Naja, ein wenig Risiko muss man finde ich immer eingehen. Ebenso kanne s gefährlich sein den Hund alleine zu lassen im Haus weil er doch mal ein Kabel anfrisst.

Meine Hunde haben Freiheiten, die mit Risiken verbunden sind. Klar, im Stall könnte auch ein Pferd auf sie losgehen. Oder sie rennen aus dem Hof auf die Strasse, oder oder oder.

Ich dämme Risiken ein, aber ich werde nicht die Lebensqualität darunter leiden lassen. Aber das ist ansichtssache freuen
Antworten
#18
Man weiss aber ob ein Hund Kabel anknabbert.
Das hat bei uns nur Monty 1x im Junghundalter gemacht. Ansonsten machen sie nichts kapputt.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#19
So, da oute ich mich als Zwingerhalter.. wobei ich auch gegen bestimmte Zwingerhaltungen bin!

King und Mio leben seit 5 Jahren (Mio seit 7J) auf der Ranch.
Sie haben dort einen Freilauf von 18 m² und einen Innenbereich mit Hütte von ca. 10 m²
morgens, mittags und abends (im Sommer oft ganztags) bin ich oder mein Vater anwesend und der erste Weg ist immer zu den Hunden um sie raus zu lassen, sie zu begrüßen, versorgen usw.. Wärend ich die Pferde versorge laufen die Hunde dann frei auf dem ganzen Grundstück (1,5 h mit Wald und Wiese) Wenn ich mit der Versorgung der Pferd fertig bin gibt es die Hundezeit, wo ich mich intensiv nur mit ihnen beschäftige. Egal ob Kuscheln, eine kleine Übungseinheit, Spaziergänge, Ausflüge, Ausritte etc..

Meine Hunde ziehen sich im Sommer in den Freilauf mit teilweiser Überdachung und Liegefläche zurück.. Es ist allein Ihr Bereich, frei von Komandos oder jeglichen Verboten. Ich betrete Ihn nur zum saubermachen. Gefüttert wird außerhalb..

Bugs lebt bei mir in der Wohnung. Er hatte als Welpe beim Vorbesitzer eine längere Lungenentzündung und bei Kälte und Nässe wird er schnell krank. Er war dort reiner Wohnungshund mit Katzenklo auf dem Balkon.. und wurde dort als Spielzeug der Kinder gehalten. Als ich ihn mit 4 Monaten bekam, wusste er mit Natur gar nix anzufangen und auch nicht mit Artgenossen. Das hat sich seitdem extrem gebessert..auch dank Mios und Kings sozialer Ader, die ihn behutsam aufnahmen und auch heuten noch so manchen Schabernack verzeihen, den sie bei fremden Hunden nie dulden würden. Sie Wissen das er zu unserer Familie gehört, wie auch mein Sohn und die Pferde. Trotz das ich sie nicht immer um mich habe.

Bugs begleitet mich, wenn es witterungstechnisch ok ist auf meiner Arbeit als Maklerin, wo er mittlerweile als mein Sekretär schon einen gewissen Bekanntschaftsgrad unter meinen Kunden hat.. Im Winter und Sommer muss er allein zu Hause warten und das ist für mich schlimmer als zu Wissen, das Mio und King zusammen im Zwinger sind. Ich hoffe das ich Bugs Imunsystem irgendwann so fit habe, das er bei den beiden mit sein kann.

Vor einigen Jahren hatte ich einen Dobermann aus Wohungshaltung rausgeholt, auch dieser hat bis zum 7. Lebensmonat das Freie nicht zu Gesicht bekommen.. Er war in der Wohung unter eine Treppe angekettet.. Er war draußen anfangs ein totales Ziehaufmänchen und kaum zu bändigen.. bis er begriffen hat, das er das bei mir immer und täglich haben kann. Er lebte damals mit in meiner alten Wohnung( 120 m²) und ich war sehr viel mit ihm draußen, meist am Fahrrad oder Skatern, denn mit ner "Runde Gassi" gehen is ein Dobermann nicht auszulasten..

Ich kann da HST nur voll und ganz zustimmen, das Maß der Dinge macht eine Haltung aus, egal ab Wohnung oder Zwingerhaltung.

Bienen & Wespen ? Kabel ? das meint ihr jetzt nicht ernst oder ?

Feuer frei cool

mfg








Antworten
#20

Deine Hunde sind nachts immer alleine.

Sorry, dafür habe ich kein Verständnis zumal es nur 3 Stück sind.
Es hört sich auch so an, als wäre Deine Wohnung nicht direkt auf der Ranch oder auf dem Gelände. Wohnst Du denn weiter weg oder wie kann ich mir das vorstellen?

Mein Ding wäre es nicht, habe ich aber auch schon geschrieben.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Pro & contra Hundeshampoo Thomas 210 38.758 05.02.2015, 16:59
Letzter Beitrag: Streuner



Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste