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Soziale Kompetenz
#1
Hey @all



Vielleicht ging, geht es euch ähnlich, das ihr einen Bericht gelesen und/oder gesehen habt und auch der Meinung seit, das kann ich nicht so ganz glauben.

So ein Artikel über die Intelligenz des Hundes gegenüber dem Wolf, in der Interaktion/Kommunikation mit dem Menschen, wobei dem Hund die größere (Soziale) Kompetenz von den Wissenschaftlern zugesprochen wurde, sinngemäß, da ihn eine lange Coevolution mit dem Menschen verbindet.

Für mich nicht ganz nachvollziehbar, da ich einen Bericht im TV sah, der die entsprechenden Experimente von Hund und Wolf dokumentierte.

Neulich sah ich eine TV-Sendung, genau zu diesem Thema, von Wissenschaftlern aus den USA, die zu einer anderen Erkenntnis kamen und es dokumentierten.

Sie konnten zeigen das Hunde und Wölfe gleich gut abschnitten, wenn es darum ging, z. B. auf Fingerzeig gezielt verstecktes Futter unter einer Dose anzusteuern und eine etwa 2 Meter entfernte Dose ohne Futter, unberücksichtigt zu lassen.








Der wahre Egoist kooperiert.





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#2
So viel ich weiß soll wohl da Gehirn vom Wolf größer sein! Für mich sind Wölfe und Hunde aber nicht soweit auseinander wie manche glauben, deshalb find eich was du schreibst schon sehr interessant, kannst du uns mehr darüber sagen?
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#3
Das mit dem größeren Gehirn der Wölfe haben sie mir damals in der Trummlerstation auch erzählt. Mit der Begründung das der Wolf eigentlich einen angeborenen Fluchtinstinkt hat der ja in seinem Schädel/Gehirn denn auch Platz braucht.

Die Intelligenz von Wölfen und Hunden zu vergleichen. Ist meiner Meinung nach Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Alleine die Lebensbedingungen sind einfach zu unterschiedlich. Selbst gefangene Wölfe in Gehegen kann man nicht mit unseren Hunden vergleichen.

Experimente wie Anjin sie beschreibt sind meiner Meinung nach nicht Aussagekräftig. Da ein gut sozialisierter Hund immer den riesen Vorteil hat an den Menschen gewöhnt zu sein und sich besser auf die Körpesprache Mimik etc. einstellen kann als der Wolf es jemals könnte.
Gruß Heiko
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#4
Ich finde das Thema sehr interessant, habe mich in letzter Zeit sehr damit beschäftigt und finde auch das es schwierig ist Hunde mit Wölfen zu vergleichen, wobei ich finde das der Unterschied jetzt nicht so riesig ist, denn die Anatomie ist sofern sie nicht durch bekloppte Rassestandarts verzüchtet ist im großen und ganzen noch gleich. Hunde haben sich im Laufe der Jahre an den Menschen angepasst und der Wolf eben nicht, ich denke das ist der größte Unterschied!
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#5
Hey @all





Da Wölfe und Hunde eine biologische Art sind, lassen sie sich sehr gut miteinander vergleichen, da spielt es auch eine untergeordnete Rolle ob es Gehege/Wilde usw. Wölfe sind, solange man sie nicht gleichsetzt und vor allem ungerechtfertigte falsche Schlüsse aus ihrem Verhalten zieht.

Experimente haben immer dann eine Aussagekraft, wenn sie unter gleichen Bedingungen stattfinden.

Das war zu mindest nicht der Fall hier in Europa, in Bezug auf das, was untersucht werden sollte, wenn das Filmmaterial, das dazu gezeigt wurde, dass Original war. In den Experimenten wurde nicht mit denselben Grundbedingungen gearbeitet, was aber zwingend notwendig ist.

In den USA schon, die Wölfe waren handaufgezogen/handzahm und der Versuchsaufbau identisch, somit beste Voraussetzungen für ein objektives Urteil.






Der wahre Egoist kooperiert.
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#6
Wie ist es denn dann damit, das gesagt wird das Hunde unsozialer sind als Wölfe, liegt das am Ende nur daran das die meisten Hunde einfach zu schlecht sozialisiert sind?

Waren die handaufgezogenen Wölfe auch so zutraulich wie Hunde oder eher vorsichtiger?
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#7
Warum sind Hunde unsozialer als Wölfe?

Wölfe würden nie mit fremden Wölfen spielen, die sind Konkurrenz.
Viele Hunde tun das, weil es in unserer heutigen Zeit gar nicht anders geht.
Ein Hund, der noch viele natürliche Instinkte hat, und nicht mit fremden Hunden spielt, wird doch heute als schlecht sozialisiert und psychischer Krüppel angesehen.

Meine Beiden, intakte Rüden, spielen auch nicht mit fremden Hunden, deshalb sind sie für mich nicht unsozial, oder schlecht sozialisiert.
Sie kommen mit Hunden klar, die sie aus der Welpenzeit kennen.
Hündinnen gehen auch, aber da haben sie was anderes im Kopf als Spielen.
Und fremde Rüden sind Konkurrenten.
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#8
Das heißt, alle Rüden die sie nicht aus der Welpenzeit kennen, mögen sie nicht bzw.
kommen dann nicht mit ihnen klar?

Wie verhalten sie sich denn dann bei den Konkurrenten?

Das spielen hat auch oft was mit dem Alter zu tun.
Es gibt Hunde die auch im hohen Alter noch leichtes Interesse drann haben
und auch Hunde, die haben es einfach nicht.

Und nicht alles ist ja spielen sondern einfach auch mal Kräftemessen etc.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Da ich das weiß, versuche ich entsprechende Kontakte zu verhindern.
Wenn es trotzdem passiert, weil ein "netter" Hundehalter seinen "Tutnix" nicht unter Kontrolle hat, macht Quo das GsD mehr auf Ringkampf, und nicht mit Beissen.
Wenn der andere dann meinen als stärker anerkennt, ist es gut.
Wenn nicht - weiß ich nicht, hatten wir noch nicht.

Bei Five hatte ich die Situation noch nicht.

Wenn wir andere Hunde treffen, nehme ich sie ran und können dann in aller Ruhe passieren.

Five kommt noch an die Leine, seine Erziehung ist noch nicht so weit gediehen, das es im Freilauf klappt.
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#10
Das heißt aber auch, auf fremde Hunde treffen oder mal Besuche machen,
bei Leuten die Rüden haben, ist nicht drinn.

Das würde mir so gar nicht gefallen.

Sicher gibt es immer mal Rüden die auch meine nicht mögen, mal den lauten machen, aber generell ist es ok.

Ich kann somit auch in Gegenden laufen, wo viele Hunde unterwegs sind wie Hundeauslauf
etc.

Ist bei Deinen wahrscheinlich ja nur bei intakten Rüden so oder?

Deiner wird auch nicht immer der Stärkere sein, warum auch?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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