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Nur mal so...
#1
... und wenn hier nicht herpasst, bitte verschieben.

Zur allgemeinen Diskussion und Erfahrungsaustausch wollt ich diesen Text mal reinstellen und gerne mal eure Meinung dazu hören/lesen.

Hunde sind Individien und sehr unterschiedlich vom Charakter, man kann weder alle über einen Kamm werfen noch von derselbe Rasse behaupten sie seien alle gleich, gibt immer Ausnahmen zwinkern wichtig, so finde ich, Hunde sollen wie Hunde behandelt werden und man soll so mit ihnen umgehen, alles andere kapieren sie nicht wirklich und Mitleid usw. kann nach hinten losgehen traurig die Erziehung eines Hundes fängt an, sobald ich ihn habe, also am ersten Tag, er wird weder betüddert noch grossartig beachtet, er soll/muss sich alleine umschauen und die anderen Hunde und Katzen kennenlernen und seine eigenen Erfahrungen machen, auch schlechte Erfahrungen.

Wenn was vorgefallen ist, der Welpe ist zu weit gegangen und bekommt eine Zurechtweisung vom anderen Hund, dann muss er damit selber klarkommen, d.h. ich beachte ihn nicht und gebe auch keinen Trost, frei nach dem Motto: Selber eingebrockt = selber auslöffeln

Hunde brauchen ihre Grenzen und die steckt man selber fest, was dürfen sie, was nicht, was erlauben wir, was nicht usw. usw. bei uns dürfen die Hunde sehr viel und haben viele Freiheiten, gilt/können sie auch nur dann haben, wenn die Rangordnung klar ist und wenn einer von uns was sagt, dann wird es befolgt.

Natürlich gibt es die Rüpelphase, frei nach dem Motto wir probieren mal aus und testen mal lachen dat kann nervig sein mit Augen rollen gegenhalten und durchhalten und Konsequenz ist hier gefragt, wir lassen hier nix durchgehen!!!!

Hilde mal als Beispiel beim Fressen, unsere drei grossen Hunde werden immer zusammen gefüttert, ging auch gut bis Hilde da anderer Meinung war mit Augen rollen sie knallt Odin vom Fressnapf wech und frisst seins (bei Berta wagt sie es sich nicht) der Herr in weiss wehrte sich auch nicht wirklich, prima mit Augen rollen am zweiten Tag dasselbe und schwups gab es ne klare Ansage, und siehe da nun funzt es wieder. Madame vergas auch ihren Namen und meinte sie muss nicht hören mit Augen rollen UO, Leinengang, ignorieren, Privilegien eingeengt und schon geht es wieder und sie hört ist wieder vollkommen "normal" und nein sie kriecht nicht auf Brustwarzen oder sowas, sondern sie hat ihre Stellung die ihr zusteht und ist damit perfekt erledigt.

Jeder Hund ist anders, manch einer hat einen sensiblen Hund, manch einer hat bedenken bin ich zu hart dann schaut mein Hund mich nicht mehr an, mein Hund ist nachtragend, mein Hund liebt mich dann nicht mehr, ich habe Mitleid mit meinem Hund usw. usw.

Sind ja Gründe die ich verstehen kann, aber euer Hund nicht, versteht ihr was ich meine verwirt der Hund lebt in der Gegenwart und jeder Fehler den wir machen wird schamlos ausgenutzt.

Wenn hier bei uns nicht durchgegriffen wird und die Hunde in die Schranken gewiesen werden und nicht hören würde, und jeder macht was er will, dann wäre ich Dauergast beim TA, jedemenge Klopperei und es würde gar nix mehr gehen, und schon gar nicht gehen würde das hier so viele unterschiedliche Hunde, bis zu 30 Hunde, hier frei rumlaufen und klarkommen ohne Stress in verschiedenen Altersstufen und verschiedener Grösse.

Wir haben/hatten auch Hunde hier, die hier funzen (mal salopp gesagt) und beim Besitzer funzt halt nix, liegt aber auch daran hier hat der Hund eine zugewiesene Position zu Hause nicht.

Manche Hunde da brauch ich mich nur räuspern und dann ist gut, andere da muss man lauter werden und andere da muss man auch mal zugreifen.

Ich kann beispielsweise auch nicht dulden, das ein Hund mich anknurrt und ich geh dann weg oder ignorier das, das geht einfach nicht, alles schon gehabt und alles wieder hinbekomen zwinkern

Beispielsweise Pippi, was glaubt ihr denn wenn ich da nicht durchgegriffen hätte und hangreiflich geworden wäre, was aus uns und ihr geworden wäre, da kann ich nicht mit Miteid kommen und abwarten usw. entweder gleich oder gar nicht, ich erinner hier gerne nochmal dran wie zerbissen die Vorbesitzerin gewesen ist von ihr jetzt kann Pippi frei rumlaufen und ich muss mir keinen Kopp machen zwinkern

Um es vielleicht mal ein bischen auf den Punkt zu bringen, wer unsere Hunde kennt, weiss die sind normal im Koppe und nett und kuschelig und man kann wie schon erwähnt nicht alle Hunde über einen Kamm werfen Schäferhund ist anders wie Cocker und Kaukase ist anders wie Pudel usw. usw. jeder muss selber wissen wie er mit seinem Hund umgeht und wo er die Grenzen festlegt und jeder kennt seinen Hund am besten und weiss wie er was umsetzen tut.

Und dann kann man noch schauen, wer mal Zeit hat und die Möglichkeit, wie gehen Hunde miteinander um, das ist alles andere als nett, da gibt es eine Vorwarnung wird die nicht voll genommen, dann wird drastisch zurechtgewiesen und dann ist da auch Ruhe, sieht und hört sich hart an, aber so ist es bei den Hunden unter sich und anders machen wir das auch nicht.

Und was ich auch schlimm finde ist das Wort "Dominanz", das ist ein Modewort schlechthin geworden, was da alles als dominant bezeichnet wird - nach Hilfe, da graut es mir.

Zur Erklärung, Pipp war ein Zwergpudel aus dem TH und kam mit 11 Jahren zu uns da die Vorbesitzerin in ein Pflegeheim musste und konnte sie nicht mitnehmen traurig wie das so oft ist wllten die Angehörigen den Hund nicht haben und somit kam sie ins TH und dann zu mir.
Naja, man könnte auch sagen als ich sie holte: "Denn ich wusste nicht was ich tat."
Pipp hatte 11 Jahre lang keine Erziehung genossen und Griff an und Biss um sich und das richtig heftig, haben wir aber soweit wieder hinbekommen zwinkern
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#2
Moin,
bei einigem stimme ich zu, halte es auch so allerdings nicht bei allen Dingen.

Da ich aber im Büro bin (Arbeit) kann ich das gerade nicht rausziehen.

Ich unterscheide aber auch zwischen meinen Hunden zu Hause und bei Tieren die jetzt z.B. bei Dir in der Pension untergebracht sind, also im Grossrudel, Hunde die anvertraut sind, dessen Bezugsperson man nicht ist.

Da lassen sich gewisse Dinge auch nicht anders regeln wenn es mal was gibt was geregelt werden muss.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#3
Also im Großen und Ganzen finde ich gut was da steht! zwinkern
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#4
Warum schreibt keiner weiter was dazu?
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#5
Toller Beitrag. Kann die Gedanken 1:1 unterschreiben.

Wenn bei mir Gasthunde sind, dann bekommen die als erstes Grenzen, Grenzen, Grenzen. Je nach Hund werden die ganz schnell weiter, lockerer oder ganz fallen gelassen.

Auch ich kenne das "Phänomen", dass Hunde bei mir plötzlich Langschläfer sind, völlig andere Futterzeiten respektieren, mich und meinen "Hund respektieren, während sie zuhause über Tische und Bänke gehen...

Was die meisten Besitzer auch ziemlich verwirrt, dass die Hunde NULL Heimweh zeigen, wenn sie einen klaren Rahmen haben, innerhalb dem sie sich bewegen können.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#6
Ich glaube das hängt auch damit zusammen das sie woanders sind, denn ich kenne das wenn man den Hund in seinem Heim betreut ist er meist anders als wenn ich ihn mit zu mir nehme!
Auch denke ich ist man bei den eigenen Tieren auch meist anders! zwinkern
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#7
Ist doch auch normal.
Wenn wir z.B. im Urlaub sind, im Ferienhaus,
dann spielen meine nur draußen, drinnen nicht
und das muss ich ihnen auch nicht klar machen, sie tun es einfach.

Auch wenn wir Leute besuchen, wildes toben ist da nicht angesagt,
dafür gehen wir dann nach draußen damit die Hunde sich austoben.
Wenn sie dann drinnen spielen, ist das ganz ruhig im liegen.

Wenn sie woanders ohne uns sein müßten, wären sie auf der Warteschleife,
also Warteposition,
sie fühlen sich zu Hause am wohlsten oder wenn wir eben da sind,
und würden da auch nicht so ausgelassen sein wie hier Zu Hause wenn wir da sind.

Ich fühle mich in meinem Zuhause im übrigem auch am wohlsten lachen
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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