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Unser Fährtenkurs
#21
Na dann hast Du ja gleich Deine nächsten Übungsschritte - Suchen unter Ablenkung durch Herrchen !

Hast Du eigentlich vor noch andere Nasenarbeit zu machen oder willst Du Dich aufs Fährten konzentrieren?
Liebe Grüße
Ulla

Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen können, was wir den Tieren angetan haben. (Mark Twain)
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#22
Wenn ich das so lese, und auch, was ich sonst so vom Fährten schon gehört und gesehen habe, merke ich immer mehr, dass ich eher der Mantrailer-Typ bin.

Finde es klasse, dass Du hier regelmäßig weiter schreibst, Verena.

Kann denn nicht mal jemand einen Film davon machen???

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#23
Ich kann mal fragen ob einer Filmen kann. Ich habe jetzt ein paar Fotos bekommen. Die schau ich mir erstmal an.

Anja, warum magst Du denn Fährten nicht? Das ist ja eigentlich der Grundstock den wir machen.

Ach ja, Gegenstände anzeigen haben wir auch gemacht. Da brauchen sie allerdings noch Hilfe. So ganz verknüpft haben sie das noch nicht.
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#24
Wegen der Fährte, dass sie die genau einhalten, diese ganzen Regeln, Untergründe, dass man es sich merken muss, dass man auf Felder muss, die ich sonst nicht betreten würde, weil es nicht mein Eigentum ist etc.

Beim Mantrailen bin ich einfach freier. Zumindest empfinde ich das so.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#25
Naja, beim Trailen muss ja der Hund auch erst lernen was er tun soll, und um zu kontrollieren ob er es hinbekommen hat muss man natürlich wissen wo die Spur überhaupt ist.

Gehst du nie über Wiesen??? Normal hat man da ein eigenes Gelände, oder man spricht es eben mit den Bauern ab. Wir nutzen oft einfach öffentliche Wiesen.

Irgendwann gehst du die Strecke auch einfach nur. Dann musst du auch nicht wissen wo genau der Winkel war, da reicht es es ungefähr zu wissen und man kann sich auf den Hund verlassen.

Trailinggruppen gibt es hier nicht so wirklich. Und der Grundaufbau ist ähnlich.
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#26
Beim Trailen fängt man ja sehr klein an, also erst mal über Motivation (da verschwindet Dein Futter/Spielzeug), Verstecken auf Sicht ohne Winkel, Verknüpfung mit dem Geruchsartikel.

Die Fährten, die ich hier beobachte, werden wirklich getrampelt. Also da ist richtig viel zu sehen für den Hund. Beim Trailen geht es aus meiner Sicht viel schneller um die Nase. Man kann, wenn man Hunde gut lesen kann, auch genau sehen, ab wann sie von "da hinten hab ich das Opfer verschwinden sehen" auf "ich nehme die Spur mit der Nase auf" umschalten.

Ich hab den Eindruck, dass man mit Trailen vielseitiger arbeiten kann, da man einfach Wege und jedwedes Terrain benutzen kann, wo es ein Wenig Opferverstecke gibt. Wiesen und Felder mit Hunden zu betreten, wird leider immer schwieriger. Die Landwirte sehen das nicht gerne, weil sie in der Regel das Gras zu Heu verarbeiten und Problem mit Verunreinigungen durch Kot bekommen. Auch wenn ich weiß, dass beim Arbeiten nicht gehäufelt wird, so ist man dennoch mit seinem Hund auf Privatgrund.

Hier rennen die Fährtenleute in der frischen Saat umher und scheren sich da wenig drum...

Ihr habt aber vermutlich auch mehr und andere Flächen in Süddeutschland. Hier ist entweder Weideland (abgezäunt und von Wassergräben durchzogen) oder Wald/Heide.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
Naja, die Anfangsfährte trampelt man schon, um dem Hund mehr Geruchstoffe zu geben. Allerdings dieht man den Unterschied eines Hundes der auf Sicht geht und einen der auf Geruch geht. Beim Trailen verfolgt der Hund doch auch eine Spur am Boden. Das andere machen die Rettungshunde, die einfach das Gelände überprüfen ohne eine Spur am Boden zu suchen
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#28
Beim Trailen ist die Spur häufig noch nicht so ganz weit unten, weil es ja um Microorganismen geht, die auf den Hautschuppen sitzen, die wir verlieren. Deshalb ist die Spur, gerade hier bei uns im Norden, häufig nicht da, wo das Opfer entlang gegangen ist, sondern durchaus bei stärkerem Wind auch mal um 2m versetzt. Der Hund geht dann, wenn er vernünftig arbeitet, der Spur des Geruches hinterher und nicht den tatsächlichen Weg.

Wir machen es beim Trailen meist so, dass mein Opfer mit dem Fuß eine Markierung auf den Waldboden zieht, wo er abgebogen ist. Anhand der Windrichtung kann man dann sehen, wo Bär tätsächlich abbiegt, sprich, wo die Spur liegt. Das ist echt total spannend.

Er sucht auch nicht mit dem Rüssel ganz tief am Boden, sondern so 20 cm drüber.

Da arbeitet aber auch jeder Hund ein wenig anders.

Spannend ist es, wenn der Hund die Spur mal verloren hat, dann bewegt man sich etwas im Kreis, hält die Zugspannung und wartet, bis der Hund wieder etwas erschnüffelt hat. Man kann das teilweise super sehen, wann er wieder "andockt".

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#29
Wir legen bei starkem wind keine. Im Prinzip ist es aber das gleiche. Wenn meine 20 cm über dem Boden suchen dann müssten sie den Kopf nach oben strecken lachen

Letzte Stunde war super. Zwei Winkel, zwei Gegenstände. Alles war perfekt. In Bettys Spur ist ein Radlfahrer mit Hund während wir gesucht haben rein, was Betty gar nicht gestört hat. Sie ist einfach drauf geblieben
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#30
Herzelein, wenn wir bei starkem Wind (aus Münchener Sicht zwinkern ) nicht mehr Trailen dürften, dann würden wir nie trailen. Hier ist IMMER Wind.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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