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Erwartungen von Privatpersonen an einen Diensthund (eführer)
#21
Den einen den ich meine ist Sprengstoffsuchhund und Schutzhund und die beiden anderen reine Schutzhunde, hatte ich vergessen zu erwähnen mit Augen rollen
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#22
Hab mich letztens mit Wolle noch mal über das Thema unterhalten und er meint auch da gibt solche und solche. Wobei bei den Züchtern wo Rowdy her ist von Diensthundeführern Welpen bestellt werden die dann gleich in die Polizistenfamilien gehen!
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#23
Vielleicht ist in diesem Bereich ja auch momentan etwas im Umbruch, dass die Hunde trotz ihrer Aufgaben mehr und mehr auch Familienmitglieder sind und nicht nur Dienstwaffe.

Vermutlich ist es wie in den Vereinen oder Verbänden auch, es hängt davon ab, was von oben nach unten vorgelebt und kommuniziert bzw. gefördert wird.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#24
Also ich kenne heute nur noch Diensthunde die in der Familie leben, ganz früher weiß ich noch haben auch Hunde in den Zwingern direkt bei der Polizei gewohnt, wobei dort aber auch ein Polizist gewohnt hat der sich um die Diensthunde dort gekümmert hat, aber da war ich noch Kind! zwinkern
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#25
Es gibt auch immer noch diese Diensthunde die im Zwinger leben auf dem jeweiligen Gelände, aber das Umdenken ist im Gange so das die Diensthunde auch mit nach Hause genommen werden können, schliesslich soll HF und Hund eine Einheit bilden und ein Team werden, wo sich einer auf den anderen verlassen kann/muss zwinkern
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#26
Denke, es ist eine Frage, wie der Diensthundeführer lebt und wie sein Hund drauf ist.

Jener, mit dem ich da sprach, hat wohl noch keine Kinder. Hätte er Kinder, würde ich es als grob fahrlässig empfinden, diesen Hund in der Familie zu halten.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
Das ist schon sehr sehr traurig. Ich denke das es den ganzen Suchhunden ganz gut geht. Bei den Schutzhunden mag das sein. Allerdings laufen die meist mit Maulkorb, wenn jetzt der HF nicht mal mehr fähig ist ein Kommando zu geben, wie soll er dann den Maulkorb lösen? Also wäre es einfacher wenn die Hunde kontrollierbar wären und nicht völlig austicken würden.
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#28
Für mich ist dieser und auch der Jagdbereich noch ein Thema, in dem ich nicht 100%ig sicher bin.

Letztes Jahr, als wir den Bob hier hatten, habe ich ja versucht, heraus zu bekommen, ob es wirklich so ist, dass höchst jagdmotivierte Hunde nur mit Strom oder anderen Starkzwangmethoden auszubilden sind.

Dasselbe gilt für diese verkorksten Triebsäue, ich nenne sie jetzt einfach mal so, die bei der Polizei landen. Also Typ Malinois mit schlechten Nerven, schlechter Prägung, verkehrter Grunderziehung... kriegt man diese Hunde jemals geführt/korrigiert ohne starke Schmerzreize?

Ich bin selbst in die "hohen Weihen" der Arbeit mit solchen Hunden (noch) nicht vorgedrungen und weiß auch nicht, ob ich das je tun werde. Gehe aber mal davon aus, dass zwangsläufig irgendwann der erste Halter mit so einem Tier vor mir steht.

Das bedeutet, ich muss mich dahin gehend aus- und weiter bilden, oder grundsätzlich ab einem gewissen Potenzial den Kunden ablehnen. Mein Problem ist nur, wo schicke ich diese Menschen dann hin?

Deshalb würde ich gerne irgendwann einmal heraus finden, ob es tatsächlich Hunde gibt, bei denen ohne diese Hilfsmittel, die ich im Prinzip ablehne, nichts mehr geht, oder ob es durchaus Hunde gibt, die nach sachgerechter Anwendung zu resozialisieren sind.

Für mich noch ein weißer Fleck auf meiner Hundelandkarte, da bisher die üblichen Verdächtigen ausschließlich in die eine Richtung argumentieren und die anderen ausschließlich in die andere. Bisher sehe ich die Thematik mit der Aussage "es kommt drauf an".

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#29
Es kommt ein wenig drauf an wie dr Hund so tickt. Aber den meisten würde ich wohl nie 100% trauen. Man kann solche Hunde entsprechenden sichern, mit einem maulkorb, und so können diese Hunde bestimmt normal leben. Aber ganz wegbekommen tut man es denke ich nicht. Ein Restrisiko bleibt immer bestehen.

Manche werden wohl nie mehr etwas.
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#30
Ich denke es ist immer so eine Sache, wenn man einen Hund sozusagen scharf macht, ob bei der Polizei oder beim Jäger um so schwieriger wird es sie da wieder raus zu bekommen, ich denke deshalb ist es in einigen Fällen dann anders net mehr möglich die Hunde überhaupt zu kontrollieren!

Als Privatmensch reizt man das ja nicht so aus im Gegenteil man versucht die Triebe umzulenken ins Spiel und vermeidet die Hunde scharf zu machen!

Ist sicher wie beim Pferd wenn man schnell reiten will ohne das die Pferde in den Fluchtinstinkt schnappen, ist ne gefährliche Gratwanderung!
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