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Erwartungen von Privatpersonen an einen Diensthund (eführer)
#11
Anjin schrieb:Als er den Mali bekam, durfte er munter um sich beißen und sein Halter war stolz darauf, als er seine Freundin, dann seinen Vater biss, Schluss mit lustig war, als er selbst von ihm gebissen wurde.






LG Hans Georg






Der wahre Egoist kooperiert.


Klingt wie aus dem Mali Forum, da sind auch welche Stolz auf sowas und auch auf die Läneger der Schadenslisten was alles zerstört wurde! mit Augen rollen
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#12
Habe mich mit dem Hundeführer darüber unterhalten, wie es wohl wäre, wenn man bei diesen Hunden den "Trieb" von klein auf langsam aufbaut. Also den Hund immer nur so weit pusht, wie man mit einem sinnig aufgebauten Abbruchsignal stand halten kann.

Man bräuchte nie Schmerzreize, man könnte die Trieblatte immer ein Stück weiter hoch setzen, wie man in der Ausbildung Reize, Schwierigkeitsgrade etc. auch Stück für Stück hoch setzt.

Er meinte, er könne sich das nicht vorstellen, diese Hunde seien dann zu führig und zu wenig triebig, um diesen Job machen zu können. Sie warteten dann sozusagen immer auf ein Signal, was ja nicht gewünscht ist.

Hmm.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#13
Das soll scheinbar so bequem wie möglich sein. Der Hund ist da ein Gebrauchsgegenstand wie die Knarre.
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#14
Nur das der Hund, im Gegenzug zur Knarre, IMMER entsichert ist.......
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#15
Jo
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#16
Die Polizeihundeführer die ich kenne haben ihren Hund mit in der Familie, das ginge sicher nicht wenn er wild um sich beißen würde! Was nicht geht das Fremde sie streicheln können, da sie auf den Hundeführer und dessen Familie geprägt werden! Sind Malis und Schäferhunde, bei einem lebt noch der ausgediente alte Diensthund mit in der Familie! Ich weiß allerdings noch von nem Riesenschnauzer der im Garten im Zwinger leben musste, der sogar nach dem Hundeführer biss, das ist aber schon ein paar Jahre her!

Meine Freundin mit den Aridales war einige Jahre mit nem Polizeihundeführer zusammen, der hat immer gesagt die Ausbildung ist ne Gratwanderung und es gibt immer einige Hunde wo man net weiß ob sie sich wieder abrufen lassen, aber besser als wenn sie sich von jedem streicheln lassen würden! cool


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#17
Der Mali von jenem Gesprächspartner kam zu mir und WOLLTE gestreichelt werden. Auf kurze Rückfrage, ob das okay wäre, sagte er, wenn ER den Kontakt aufnimmt, also der Hund, ist es okay, man sollte es aber nicht einfordern.

Dieser Hund lebt auch in der Familie. Allerdings hatte ihn der Schwiegervater auch schon mit maximal gefletschten Zähnen auf dem Schoß hocken, weil er zuvor vermutlich zu lange Blickkontakt hielt. Der Auslöser für diesen (noch) unblutigen Angriff ließ sich nie zweifelsfrei erforschen.

Was die Gratwanderung beim Führen dieser Hunde angeht, habe ich eine relativ klare Meinung.

Diese Diensthundeführer lernen im Zweifel das gleiche, sie haben ähnlich veranlagte Hunde. ABER, sie sind jeweils völlig unterschiedliche Führungspersönlichkeiten. Daher wird es der eine eher schaffen, der andere nicht.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#18
Ich denke auch das sich dort niemand die Mühe macht den passenden Hund für den Hundeführer zu finden. Aber es ist wie überall es fehlt an Zeit und Geld!

Was ich schon mal richtig gut finde ist das mein Bekannter sich vom Wesen sehr gute Hunde aussucht um diese dann an die Polizei weiterzugeben, denn es gibt schon genug Hunde die den Dienst quittieren mussten wegen verlorener Nerven. Riesen Problem ist das man solche Hunde auch nicht einfach so an jemanden vermitteln kann.

Hier in Reuth wohnt ja ein Diensthund in Rente, sie war Drogenhund und sie ist echt ein toller Hund. Denen ihre letzten Hunde waren immer Polizeihunde in Rente, das finde ich toll das sie das machen und die haben hier in Reuth echt noch ein schönes Leben!
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#19
Teilweise gehe ich ja mit der Meinung mit und kann es bestätigen, aber eben auch nicht, weil ich es auch schon anders erlebe und mitbekomme und auch sehe.
Bei den Diensthunden die ich kenne ist es so, das sie von Welpe an teilweise dort sind, aus einer ausgesuchten Zucht, die Hunde privat mit nach Hause gehen und soweit klar kommen und klar im Koppe sind. Allerdings arbeiten diese Hundeführer auch viel mit ihren Hunden und verbringen sehr viel Zeit mit ihnen.
Bei den Jägern, da muss ich ja mal erwähnen das wir schon Jägershunde bei uns hatten und die würde ich ja immer wieder nehmen, sowas von ausgeglichen und ruhig und verträglich und hören super, allerdings haben die Jäger diese Hunde auch von Welpe an und demzufolge besteht hier eine ganz andere Bindung, als wenn sich jemand eine ausgebildeten Hund kauft.
Die Erziehungsmethoden gehen auch von "normal" bis Tele, ob man das nun gut oder schlecht findet sei dahingestellt und da hat jeder seine eigene Meinung zu zwinkern

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#20
Hier muss man glaube ich auch stark unterscheiden, welche Art von Diensthund man vor sich hat.

Ich beschrieb ja einen reinen Schutzhund. Kampfmittelspürhunde, Drogenspürhunde werden vermutlich sauberer ausgewählt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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