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Französische Bulldogge als Therapiehund?
#91
Ich glaube ich weiß was Thomas meint. Ruhig bedeutet nicht wenn ich so Montys Beschreibung im Kopf habe, zurückhaltend. Eher ein Hund der sagen wir besonnen ist. Der sich nicht hochfährt und gelassen neuen Situationen begegnet. Betty ist da so im Umgang mit alten Menschen. Besonnen und gelassen. Leicht zu führen und entscheidet selbst wann was passiert. Bei Kindern die anfangen unruhig zu sein, zu springen oder zu rennen ist sie nicht gut, da fährt sie sich hoch und die Situation ist nicht so leicht zu kontrollieren.

Ruhig heißt nicht das einem Hund Trubel zu viel ist. Bam Bam ist kein ruhiger Hund, und der will meist daheim seine Ruhe haben und keinen Trubel. Der geht dann ins Bett. Betty kann ich auch auf einem Volksfest hinlegen, die pennt dann, der wäre das alles egal wieviele Menschen da rumlaufen.

Im Prinzip brauchst Du meinen empfindungen nach einen Wesensfesten Hund. Der eigenständige entscheidungen treffen kann. Klar erfordert so ein Hund viel mehr Führungsqualität als andere.

Wenn ich da an Betty denke, wie oft wir Kommunizieren, für andere unbemerkbar, dann ist das schon oft anstrengend. Bam Bam dagegen kommuniziert offensichtlich. Da sind diese kleinen Nuancen nicht. Diese kleinen Fehler meinerseits, die sofort zur Kenntnis genommen werden. Betty merkt unterschiede in der Körpersprache und dem gesprochenem sofort. Bam Bam verzeiht das alles.

War das so im groben richtig Thomas? Ich dachte so war es gemeint. Ruhig und nicht übermässig zurückhaltend. Ein Hund der offen auf alles zugeht, aber nicht aufdringlich wird und merkt wie er mit der Person gegenüber agieren sollte. Besonnen und ein gelassenes, wesensfestes Gemüt. So, und den zu finden stell ich mir nicht leicht vor. Ich wüßte nicht ob ich den rausfiltern kann, eher nicht
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#92
Besonnen ist Monty aber auch.

Er ist beides.
Zurückhaltend aber nicht ängstlich, aber schon besonnen.

Aber er wäre dafür auch nicht geeignet, bei Menschen schon eher, im Altersheim hatte
er keine Probleme, Kinder kennt er nicht so. Hatte bisher wenig Kontakt.

Ist denke ich aber auch eine Sache der Gewöhnung.

Nein, Monty wäre kein Therapiehund.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#93
(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: Vielleicht wäre ihm das zu laut und zu wild?
Die gleiche Situation ist dann eventuell in einer Kindergruppe. Meinst du ein Hund, der vom Typ her wie Monty ist, würde sich dann wohlfühlen?

Vielleicht solltest Du in diesem Punkt auch mal die Kehrseite beachten.

Warum sollten nicht auch mal die Kinder ruhig und besonnen einem Hund gegenüber treten? Den Kindern bringt ein verständnisvoller Umgang mit einem Hund wahrscheinlich wesentlich mehr, als wenn sie mit dem Hund umherzotteln können, wie sie wollen.

(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: Auf der anderen Seite fährt ein gegenteiliger Hund natürlich auch schneller hoch.

Solch ein Hund wäre für einen Laien wohl sehr ungeeignet als Therapiehund.


(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: Was ich damit sagen wollte ist, dass es natürlich ein Familienhund wird, wenn der Rest klappt, dann prima, wenn nicht auch.

Ich denke, Du solltest einfach mal abwarten, wie sich der Hund entwickelt. Wahrscheinlich wirst Du Dir den Hund ohne Hilfe aussuchen. Du schreibst auch selbst, dass der Funke (gefühlsmäßig) überspringen muss und dann muss es auch noch eine Hündin sein. So wird es wohl sehr schwierig den geeigneten Therapiehund zu finden.

Ich drücke Dir dennoch die Daumen, dass Du für Euch den passenden Familienhund aussuchen wirst, der dann im Glücksfall vielleicht auch etwas therapeutische Arbeit leisten kann.



Schöne Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Susann


Wende Dein Gesicht der Sonne zu und Du lässt die Schatten hinter Dir.


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#94
(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: Für mich spielt natürlich auch die Gefühlsebene mit rein. Bei mir muss der Funke überspringen und es muss eine Hündin sein.

Wäre mir persönlich zu gefährlich. Das Unterbewusstsein könnte die Entscheidung zu sehr beeinflussen.

(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: zu 1.: Ist der Hund sehr durchsetzungsstark, dann muss ich dementsprechend agieren und zwar dauerhaft und immer, weil der Hund das sonst sicher für sich nutzen wird.
Ich merke das schon stark bei Paula und da gibts sicher noch ganz andere Kaliber.
Eventuell bin ich dafür nicht konsequent genug. Das könnte ich wohl übergangsweise sein, wenn es einen Besuchshund beträfe, finde es aber auf Dauer sehr anstrengend. Das bin dann einfach nicht ich.

Dann solltest Du Dir überlegen, Dir einen fertig ausgebildeten Hund zu holen, da Du mit den Gedanken nicht bekommen kannst, was Du evtl. haben möchtest.

(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: zu 2.: Wieso denkst du, dass ein ruhigerer Hund besser passt? Vielleicht würde der sich mit uns (Licel, Paula, Willi und mir) gar nicht wohlfühlen? Vielleicht wäre ihm das zu laut und zu wild?
Die gleiche Situation ist dann eventuell in einer Kindergruppe. Meinst du ein Hund, der vom Typ her wie Monty ist, würde sich dann wohlfühlen?
Auf der anderen Seite fährt ein gegenteiliger Hund natürlich auch schneller hoch. Das kenne ich von Paula. Ich muss mich dann zur Ruhe zwingen, was ich kann, beruflich auch muss.

Zunächst kannst Du Monty nicht im geringsten mit einem ruhigen Therapiehund vergleichen, da bei ihm vieles fehlt, was Voraussetzung für ein Therapiehund wäre.
Wie wohl sich ein Hund fühlt, hängt davon ab, was man ihn bieten kann. Hat ein Hund seine Rückzugsmöglichkeit, dann kann es einen ruhigen Hund natürlich in einer temperamentvollen Familie sehr gut gehen.
Ein ruhiger Hund kann jemanden viel schneller runter holen, als ein agiler Hund, in dem vielleicht auch noch Temperament steckt.

Jegliche Therapieform muss zwangsläufig mit Entspannung einhergehen, was man nur sehr schwer mit temperamentvollen Hunden erreichen kann. Dazu kann es sehr hilfreich sein, sich das mal live anzusehen um überhaupt einmal zu sehen, worum es bei den unterschiedlichen Therapien geht.

Natürlich kann man immer sagen, dass man sich selbst aussucht, wo man seinen Hund einsetzen möchte, doch mit dieser Einstellung sollte man nicht in dem Bereich tätig sein.
Halbe Sachen, sind auch hier nicht befriedigend, was sich sehr schnell in allen Bereichen niederschlägt.

(24.09.2010, 18:22)Paeuli schrieb: Genauso will ich keinen "fertigen" Hund oder ihn ausbilden lassen, sondern mir das Ganze selbst erarbeiten.

Es ist wirklich sehr schwer sich dazu virtuell zu äußern, aber ich versuche es mal direkt und knallhart.
Wenn Du Dir etwas selbst erarbeiten willst, dann musst Du Dich auf das einlassen, was das Ganze beinhaltet. Versuchen und dann mal sehen, ist bereits zum scheitern verurteilt.
Einen Hund zu suchen, der gefühlsmäßig passt, kann einfach nicht in Einklang gehen, mit dem was Du beschreibst.

Willst Du tatsächlich etwas selbst erarbeiten, dann musst Du den Anforderungen entsprechen und lernen das zu lieben, was daraus wird.

(25.09.2010, 11:09)Pebbles07 schrieb: War das so im groben richtig Thomas?
Im groben kann man es so sagen ja.


Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#95
Kann mir jemand Bücher aus dem Bereich "Tiergestützte Pädagogik" empfehlen?

[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#96
(28.09.2010, 10:52)Thomas schrieb: Zunächst kannst Du Monty nicht im geringsten mit einem ruhigen Therapiehund vergleichen, da bei ihm vieles fehlt, was Voraussetzung für ein Therapiehund wäre.

Jepp, das ist richtig.
Keiner unserer Hunde wäre dafür geeignet, auch nicht wenn sie von vornherein so
augebildet wurden bzw. an die Sache rangeführt wurden.

Ich denke die Suche oder einen Hund zu finden, der es schaffen kann, mit der richtigen
Führung etc. ist ziemlich schwer, wenn es dann ein richtiger Therapiehund sein soll. Das sind sicher nicht die Hunde, die wir aus Herzensgründen sofort auswählen würden, merkt man ja in den Beiträgen hier.

Hunde mal in solche Einrichtungen mitnehmen ist was anderes als wenn er das als Job hat.

Am besten dann doch bei der Auswahl einen Fachmann mitnehmen.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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