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Der soziale Status des Hundes
#51
Also ich bin immer froh, wenn die Texte etwas allgemeinsprachlicher erklärt und formuliert werden. Deshalb spreche ich keinem von Euch die Fähigkeit ab, auch hoch wissenschaftlich formulierte Texte lesen und erfassen zu können.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#52
zum einen bin ich auch immer froh wenn mir jemand das ganze nochmal in deutsch erklärt und weniger wissenschaftlich freuen

aber was mich jetzt wie die anderen auch interessiert, wie thomas das auf hunde ummünzt oder auf hunde zurückführt, denn die studie handelt doch um menschen

lg
tany
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#53
Also ich denke ja Hans Georg hat ein enormes wissenschaftliches Wissen über Hunde, das er sicher immer auf dem neusten Stand hält! Bin halt aber nicht immer in der Lage das was er schreibt auch zu verstehen! zwinkern Ist wohl ähnlich ale mir mein Vater der in seinem Studium auch höhere Mathematik studiert hat, bei meinen Rechenaufgaben helfen wollte! lachen Hat auch ne Weile gedauert bist ich das verstand und dann gabs auch noch shclechte Noten wegen verschwundener oder falscher Rechenwege! mit Augen rollen

Aber Thomas ist uns nun echt ne Antwort schuldig!
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#54
Anjin schrieb:Wie du hier (Zitat) nachvollziehen kannst, ist die Verwendung des Begriffs Stimmungsaufheller nicht von mir erdacht.
Hallo Hans Georg,
es geht hier nicht darum von wem die Verwendung des Begriffs kommt, sondern immernoch darum, dass es hier in diesem Thema nicht um Stimmungsaufheller geht.

Es bringt genauso wenig Zitate zu kopieren, welche Funktionen Serotonin hat, denn da lassen sich noch viele weitere Zitate finden, die beschreiben was Serotonin im Herz-Kreislaufsystem oder welche Funktion es im Schlaf spielt.
Serotonin kommt im Körper vielseitig vor und hat nicht viel mit dem Thema zu tun.


Anjin schrieb:Thomas, wenn der Begriff „Stimmungsaufheller“ für dich nicht akzeptabel ist, da deiner Meinung nach nicht wissenschaftlich, dann finde ich es um so bemerkenswerter, dass du die Begriffe Zufriedenheit/Glücksgefühl, sieh dein Zitat, nicht ebenso konsequent als unwissenschaftlich ablehnst?

Kannst du mir das mal erklären?
Von Ablehnung habe ich nichts geschrieben und ich denke auch nicht in Ironie geschrieben zu haben, so dass folgendes Zitat:
Thomas schrieb:
Anjin schrieb:Möglicherweise sind dir, wie dem Großteil der Fachwelt bisher auch, die neusten Forschungsergebnisse der Epigenetik nicht bekannt.
das ist richtig und es ist mir auch nicht bekannt, dass Glück, Glückshormon, Stimmung und Stimmungsaufheller in der Neurobiologie, Psychologie und in der Ethologie als Wortgebrauch fungieren.
nicht Deiner Interpretation entspricht.

Ich habe Kritik angenommen, unverständlich zu schreiben und in meinem Ausdruck schwer verständlich zu sein, somit versuche ich auch in der Umgangssprache zu schreiben, auch wenn es mir teils immernoch nicht gelingt, aber ich arbeite daran.

Anjin schrieb:Nun zurück zum eigentlichen Thema:

Du hast Folgendes geschrieben:
“ Thomas“ schrieb:Der Platz eines Hundes in einer Gemeinschaft, und/oder in einem Rudel wird nach Erkenntnis von US-Forschern nicht nur durch äußere Faktoren im Leben gesteuert.
Hirnstrukturen bestimmen die Motivation eines Hundes und fördern, bzw. beeinflussen damit den Status eines Hundes.

Deshalb meine Frage an dich: „Wie wurden diese Erkenntnisse gewonnen?“
Denn amazone hat einen Link eingestellt, der vom Status des Menschen in diesem Zusammenhang aus geht.
Mal ganz offen geschrieben, wundert es mich schon, dass ausgerechnet diese Frage, von jemanden gestellt wird, der bei den meisten wissenschaftlichen Themen, so auch hier, von Heuschrecken ableitet und Vögel, Bienen, Mäuse, Ratten, uvm, in Abwandlung von wissenschaftlichen Studien herbei holt.

Weiter stellt sich die Frage ob Dein folgendes Zitat:
Anjin schrieb:Was an dieser Erkenntnis der Universität von New York für mich aber noch interessanter ist, dass es nichts wirklich Neues ist.
...Dir in Vergessenheit geraten ist, oder ob Dir doch nicht so die älteren Erkenntnisse über Rezeptoren bekannt sind?


Es gab tatsächlich schon einige sehr ähnliche Erkenntnisse darüber und mir ist jedoch eine ältere Studie bekannt, die dies bei Ratten beschrieb.
Bei BBC sah ich mal eine Forschungsreihe über Schimpansen.

So wie Annette den Link von Fokus einstellte und die Angaben darin von asa/ddp stammen, so habe ich den Text aus der Übersetzung geschrieben, weil es eine bereits bekannte Erkenntnis ist, die nun mit Quellangaben hier stehen und diese Erkenntnis auch für Hundetrainer von Bedeutung sein kann.

Was daran nun auf Hunde schließen lässt, sind bereits Untersuchungen bei Einzelhunden mit der PET.

Der Grund, warum ich am Anfang nicht auf das Wie eingegangen bin, besteht genau darin, denn wie sich die Rezeptoren unter welchen Einflüssen verändern, unterscheidet natürlich sehr der einzelnen Individuen.
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#55
Hey Thomas



Entweder hast du nicht gelesen was ich geschrieben hatte, oder du hast es nicht verstanden.

Z. B. habe ich geschrieben das Serotonin, auch als Stimmungsaufheller bezeichnet wird und das es auch noch andere Aufgaben erfüllt, das gilt auch für das Dopamin.

Tier Versuche sind ein wichtiges Mittel in der Verhaltenswissenschaft und die Mehrzahl von Erkenntnissen werden daraus gewonnen, damit wird die Basis geschaffen, um zu wissen, worauf man beim Menschen achten und wonach man suchen sollte.
Das nennt man Grundlagenforschung, die sich aus sogenannten „ethischen Gründen“ am Menschen direkt zu forschen, verbieten..

D. h., die am Tiermodel gewonnen Erkenntnisse/Ergebnisse werden nicht einfach auf den Menschen übertragen, sondern sind der Ausgangspunkt für gezielte weitere Forschungen.

Warum aber gerade das Tiermodel in der Forschung so viel Bedeutung zu kommt, ergibt sich aus der „Evolutionsbiologie“.
Denn schon bei sehr einfachen Lebewesen, so wie z. B. den Wanderheuschrecken bis hin zu uns höher entwickelten Menschen, sind bestimmte Stoffe (Serotonin usw.) und deren Funktionen erhalten geblieben.
Die Evolutionsbiologie spricht hier von einer konstanten und sehr konservativen Erhaltung/Entwicklung vom niederen zu höheren Lebewesen.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass du dir diesen Zusammenhang leicht herstellen kannst, da du dich mit der Wissenschaft intensiv auseinandersetzt.

Des Weiteren ist mir nicht bekannt das man bei Tieren direkt Zufriedenheit, Glück, Status, Bindung, Vertrauen messen kann, denn das lässt sich nur ableiten von den Erkenntnisse die man wiederum nur beim Menschen direkt Untersuchen kann, so schließt sich dann oft der Kreis.

Über den Tierversuch zum Tiermodel zum Menschen und wieder zurück zu den Tieren, sehr verkürzt ausgedrückt.




Thomas schrieb:Der Grund, warum ich am Anfang nicht auf das Wie eingegangen bin, besteht genau darin, denn wie sich die Rezeptoren unter welchen Einflüssen verändern, unterscheidet natürlich sehr der einzelnen Individuen.
Nicht unbedingt, denn die Einflüsse können nachweislich, schon im Mutterleib für den gesamten ungeborenen Nachwuchs wirksam werden, das ist ein sehr Entscheidenter Faktor und nicht erst, wie du schreibst beim Individuum.




LG Hans Georg





Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)
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