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Der soziale Status des Hundes
#1
Der Platz eines Hundes in einer Gemeinschaft, und/oder in einem Rudel wird nach Erkenntnis von US-Forschern nicht nur durch äußere Faktoren im Leben gesteuert.
Hirnstrukturen bestimmen die Motivation eines Hundes und fördern, bzw. beeinflussen damit den Status eines Hundes.

Die Universität in New York berichtete in der Februar-Ausgabe des US-Fachblattes "Biological Psychiatry" über die Forschungsergebnisse.
So untersuchte ein Team das Gehirn mit Hilfe der sogenannten PET (Positron Emission Tomographie).
PET gibt Einblick in die Aktivität der Dopamin-Rezeptoren im Gehirn. Die Aufnahmen offenbarten bei einem gehobenen sozialen Status eine größere Dichte der Dopamin-Rezeptoren D2/D3 im Stratium.
Diese Hirnregion ist ausschlaggebend für die Motivation und die Zufriedenheit eines Hundes. Beide Prozesse, das Glücksgefühl sowie die Motivation, werden von Dopamin gefördert, erläutert das Team.
Dopamin ist ein Botenstoff, der Vorgänge im Hirn anstößt.
Martinez und ihre Kollegen schließen daraus, dass ein Gehirn von erfolgreichen Probanden das Leben eher als prickelnd und erfüllend erfahren, weil sie mehr Andockpunkte (Rezeptoren) für das stimulierende Dopamin im Stratium haben. Gehirnstrukturen mit weniger Dopamin-Rezeptoren in dieser Hirnstruktur dagegen zeigten weniger Glücksgefühl und Antrieb.
So konnte nachgewiesen werden, dass weniger Dopamin-Rezeptoren mit einem niedrigeren sozialen Status einhergingen, und mehr Dopamin-Rezeptoren mit einem gehobenen Status korreliert.



Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#2
Seh ich das richtig, das dann Hunde die immer ständig eingeschränkt werden, diese Roboterhunde eben, die nur neben dem Besitzer stehen weniger glücklich sind, wegen dem niedrigen sozialen Status?

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#3
Wenn das beim Menschen auch so ist hab ich ja einen sehr hohen sozialen Status und das obwohl ich Harz 4 beziehe! lachen

Und Rowdy sollte seinen sozialen Status auch behalten, dann sind wir beide das ganze Leben lang glücklich!

Vielleicht kann das ganze uns ja mal jemand genauer Erklären! Vielleicht ist die Dichte der Dopamin-Rezeptoren D2/D3 im Stratium ja auch schon in den Genen festgelegt?
Und ein motivierter zufriedenen Hund hat dadurch automatisch einen hohen sozialen Status!
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#4
Ne, anders herum.

Einiges ist im Hund schon drinnen so das man als Mensch nicht auf alles Einfluß nehmen kann.

So lese ich das.

Da steht ja NICHT NUR.

Die Frage ist halt kann man dann Einfluß darauf nehmen oder bleibt es so.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#5
Das mein ich ja, es ist je vieles schon im Vorfeld schon genetisch festgelegt, bei Mensch und Tier!

Ich bin schon lange der Meinung Führungspersönlichkeiten werden geboren! lachen Rowdy ist zum Beispiel ein sehr motivierter Hund demnach ist seine Dichte der Dopamin-Rezeptoren D2/D3 im Stratium hoch und er hat somit die genetische Vorraussetzung einen hohen sozialebn Status zum haben und kann somit glücklich sein! freuen
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#6
amazone schrieb: Rowdy ist zum Beispiel ein sehr motivierter Hund demnach ist seine Dichte der Dopamin-Rezeptoren D2/D3 im Stratium hoch und er hat somit die genetische Vorraussetzung einen hohen sozialebn Status zum haben und kann somit glücklich sein! freuen

Sagst Du, jemand Anders könnte das auch anders sehen und deuten.
Betrachte Rowdys Eigenschaften, sein Wesen, seine Gesundheit etc.

[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#7
...wie meist du das jetz?
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#8
Das Dir Dein Hund so gefällt wie er ist.
Dein Rowdy, den Du glücklich und zufrieden siehst.

Andere sehen das vielleicht anders, weil sie für glücklich und zufrieden eine ganz andere Voraussetzung sehen. Ein ganz anderes Bild von einem Hund haben, der das oben beschriebene widergibt.

Wenn ich das obere Beispiel mal für meine Hunde betrachten würde, also das was da steht dann denke ich das von meinen 4 Hunden die CURLY die Jenige ist, die wahrscheinlich die meisten
Voraussetzungen erfüllt.

Sie ist agil, aber nicht nervös, immer gesund (war noch nicht krank, nie Erbrechen, Durchfall) immer freundlich, gut gelaunt, nicht ängstlich aber auch nicht dominant, zu allem und jedem freundlich (liebt Menschen, Hunde, Kinder, absolut sozial und verträglich), verspielt, eine gute Fresserin und Verwerterin, gelehrig, gute Nerven etc. pp
Das könnte ich jetzt so weiter fortführen.

Mein Liebling ist ganz klar der Monty aber wenn ich die Nachrichten so verstehe, ist Curly wahrscheinlich der Hund hier, der dem o.g. am meisten entspricht ohne das wir
viel dafür tun müssen, weil es in ihr schon so verankert ist.
Sie ist in meinen Augen aber nicht die Cleverste unter den Hunden.


Andere sehen das wahrscheinlich auch wieder anders.

Hundebesitzer können eh nicht objektiv sein, ist auch OK.



[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Ich denke das ein Lebewesen was einen hohen sozialen Status hat auch intelligent sein muss!

Vielleicht sollte uns Thomas mal aufklären, was nun genau dahinter steckt und was uns so eine Studie letztendlich sagt! lachen
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#10
Ich habe nicht gesagt das Curly dumm ist oder nicht intelligent.

Nur das SIE nicht die cleverste hier im Rudel ist, d.h. ich habe hier Hunde die mit Sicherheit intelligenter sind als sie.
Sunny z.B., der ist aus unserer Sicht der cleverste Hund hier.

Clever und intelligent heißt aber nicht zufrieden, oder den höchsten Status haben.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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