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Der soziale Status des Hundes
#41
Menno, HG, wenn Du von Anja alles verneinst, dann gebe es doch mal mit einfachen Worten wieder, wie es gemeint ist.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#42
Anjin schrieb:
“ Anja “ schrieb:Oder liege ich jetzt mit meinen Gedanken total daneben?
Im Prinzip „ja“.

brueller Im Aufsatz würde wohl stehen "Thema total verfehlt" ...

Mal sehen, ob ich noch mal Lust habe, mich in den Text zu vertiefen, um dem Missverständnis vielleicht auf den Grund zu kommen.

Oder mal anders gefragt: Kann mir jemand von denen, die es verstanden haben, mit normalen Worten erklären, was diese Studie für eine Auswirkung auf meine praktische Arbeit als Hundetrainer haben könnte?

LG ANja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#43
Anja wenn du die erste Studie meinst von der Thomas geschrieben hat, wahrscheinlich nix, da diese Studie an Menschen vorgenommen wurde und nicht an Hunden! lachen

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/...76873.html
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#44
Hey Montgomery & Anja



Natürlich klingt es hart und unfair, was es auch ist, denn dieser Text legt zwangsläufig eine falsche Spur.

Es ist schon nicht so leicht zu verstehen.
Es in einfachen Worten wiederzugeben, ist noch schwieriger.


Der Status eines Lebewesens wird nicht von einem einzelnen Faktor, das steht aber auch im Text, bestimmt. D. h. auch andere Faktoren sind zwingende Voraussetzung.

Was nützt einem Idiot savant die außergewöhnliche Begabung, die er hat, wenn er sein Leben lang auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist.

Genauso erginge es einem Menschen, der immer nur glücklich wäre, aber alles andere um das Leben selbstständig zu meistern würde fehlen, z. B. wenn die nötigen kognitiven Fähigkeiten fehlen würden.

Ich habe mal einen Jungen kennengelernt, der das Downsyndrom hatte, der war einer der glücklichsten Menschen, die ich erleben durfte, aber er wird bis an sein Lebensende auf fremde Hilfe angewiesen sein.

Es ist uns allen zwar bekannt, das Verhalten immer von mehreren Faktoren in einem Regelkreissystem bestimmt wird, aber ich erinnere noch einmal daran, das nicht außer Acht zu lassen.

Jetzt zum Dopamin und seinen Rezeptoren.

In einem bildgebenden Verfahren, wie hier zu beobachten, dass die Dopaminrezeptoren, wenn sie eine große Dichte aufweisen, mehr Glücksmomente zulassen, vorausgesetzt ausreichend viel Dopamin ist vorhanden, sodass ein geordneter physiologische Ablauf gewährleistet ist, ist eine Sache.

Aber warum es eine unterschiedliche Menge an Dopaminrezeptoren an dieser Stelle im Gehirn gibt, das ist eine ganz andere Frage und genau das ist der entscheidente Punkt.

Es muss ja einen Grund dafür geben?

Die Genetik konnte darauf keine Antwort geben, die Epigenetik aber schon, sogar mit den notwendigen Beweisen.



LG Hans Georg
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#45
Danke... ich fand es nicht unfair. Es ist einfach nur die Wahrheit, wenn ich so weit daneben liege.

Hunde und Menschen haben, so hat man mir einmal erklärt, ein sehr ähnliches Gehirn und auch sehr ähnliche Abläufe.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#46
Hans Georg könntest du dazu mal was schreiben?

Anja ich denke nicht das man von einer Studie an einem Menschen das direkt auf Hunde beziehen kann!
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#47
Aber man könnte darüber nachdenken, odern nicht?

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#48
Natürlich kann man über alles nachdenken, deshalb würde mich ja auch interessieren was Hans Georg dazu zu schreiben hat!
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#49
Hallo Hans Georg,
ich schrieb bereits weiter oben:
Thomas schrieb:Hallo Hans Georg,
wenn ich mal von mir ausgehen darf, dann sind Regelkreise nicht nur sehr komplex, sondern auch so umfangreich, dass man schon sehr intensiv in das Universum Lebewesen eindringen muss, um es ansatzweise zu verstehen.

Nun driftest Du jedoch immer weiter vom eigentlichen Thema ab, denn:

Anjin schrieb:In diesem Punkt ist die Epigenetik, und das schon seit Längerem, ein ganzes Stück weiter, als es uns diese Veröffentlichung glauben lässt. Hier sind so gar, was noch viel wichtiger ist, ein Teil der Mechanismen bekannt, warum z. B. weniger Dopaminrezeptoren vorhanden sein können, dasselbe gilt für das Serotonin und anderer Stoffe, die hier eine Rolle spielen.
darum ging es garnicht!!!
Auch wenn es bekannt ist, warum sich die Dichte der Rezeptoren verändert, geht es hier allein um den Fakt, dass der Status eines Individuen nun sichtbar ist und nicht, wie man diesen Status bekommt, oder wie sich die Rezeptorendichte wann und wie verändert.

Anjin schrieb:Welcher dieser Stoffe nun einen höheren Stellenwert hat, lässt sich nicht so einfach darstellen, aber wie wichtig auch Serotonin ist, wurde schon mehrfach nachgewiesen, im Besonderen in der Therapie von psychischen Erkrankungen.
Hans Georg wir schreiben hier nicht um das Serotonin im allgemeinen, welches Du nun so darstellst.
Wenn Du über Serotonin schreiben möchtest, können wir gerne ein neues Thema aufmachen, in dem man dann differenzieren kann, um welche Rezeptoren es geht.

Welchen Stellenwert Dopamin und Serotonin im Striatum hat, lässt sich sehr einfach und kurz darstellen, da es in diesem Bereich unzählige Tierversuche gab.

Deshalb lässt sich auch nicht sagen, was Serotonin ist, denn die Aussage, dass es Stimmungsaufheller sei, trifft nicht auf das Striatum zu, denn dort bewirkt Serotonin Angst und somit weiß man auch dass Serotonin je nach Hirnareale entgegengesetzt wirken kann.

Anjin schrieb:Des Weiteren nenne ich Serotonin aus gutem Grund, den Stoff für Geselligkeit, da hier seine Bedeutung schon lange nachgewiesen wurde.

So z. B. bei den Wanderheuschrecken,...
Das beschreibt, wie weit wir auseinander liegen.
Anjin schrieb:Das Noradrenalin wichtiger sein soll, wie von dir oben beschrieben, kann ich von dem, was mir bekannt ist, nicht bestätigen, denn zum Belohnungssystem zählen Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, wobei jeder Stoff in diesem Regelkreis seine ganz spezifische Bedeutung hat, sonst wäre er überflüssig.
wobei die Bedeutung nicht immer gleich sein muss.
Anjin schrieb:Serotonin wird nicht ohne Grund auch Stimmungsaufheller genannt.
nein, weil Stimmungsaufheller und Glückshormon aus dem Volksmund stammen.




Anjin schrieb:Möglicherweise sind dir, wie dem Großteil der Fachwelt bisher auch, die neusten Forschungsergebnisse der Epigenetik nicht bekannt.
das ist richtig und es ist mir auch nicht bekannt, dass Glück, Glückshormon, Stimmung und Stimmungsaufheller in der Neurobiologie, Psychologie und in der Ethologie als Wortgebrauch fungieren.


Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#50
Hey Thomas,




Wie du hier (Zitat) nachvollziehen kannst, ist die Verwendung des Begriffs Stimmungsaufheller nicht von mir erdacht.
“Hans Georg“ schrieb:Deshalb zitiere ich:

Auch Serotonin und Dopamin gehören zu den Stoffen, die Laune, Persönlichkeit und Temperament von Tieren und Menschen beeinflussen. Da die beiden Hormone die Stimmung aufhellen, werden sie auch als „Glückshormone“ bezeichnet. Sie haben eine Menge verschiedene Aufgaben.
Als zentraler Bestandteil unseres Belohnungssystems sorgen sie für das angenehme Gefühl, … (P.Spork, Neurobiologe 2009)
Wenn Wissenschaftler etwas erklären wollen, haben sie einmal ihre Fachsprache, die logischerweise durch allgemeine Sprache ergänzt und verdeutlicht werden kann.



“ Thomas“ schrieb:… und es ist mir auch nicht bekannt, dass Glück, Glückshormon, Stimmung und Stimmungsaufheller in der Neurobiologie, Psychologie und in der Ethologie als Wortgebrauch fungieren.
Thomas, wenn der Begriff „Stimmungsaufheller“ für dich nicht akzeptabel ist, da deiner Meinung nach nicht wissenschaftlich, dann finde ich es um so bemerkenswerter, dass du die Begriffe Zufriedenheit/Glücksgefühl, sieh dein Zitat, nicht ebenso konsequent als unwissenschaftlich ablehnst?
“ Thomas“ schrieb:Diese Hirnregion ist ausschlaggebend für die Motivation und die Zufriedenheit eines Hundes. Beide Prozesse, das Glücksgefühl sowie die Motivation, werden von Dopamin gefördert, erläutert das Team.
Kannst du mir das mal erklären?





Nun zurück zum eigentlichen Thema:

Du hast Folgendes geschrieben:

“ Thomas“ schrieb:Der Platz eines Hundes in einer Gemeinschaft, und/oder in einem Rudel wird nach Erkenntnis von US-Forschern nicht nur durch äußere Faktoren im Leben gesteuert.
Hirnstrukturen bestimmen die Motivation eines Hundes und fördern, bzw. beeinflussen damit den Status eines Hundes.

Deshalb meine Frage an dich: „Wie wurden diese Erkenntnisse gewonnen?“
Denn amazone hat einen Link eingestellt, der vom Status des Menschen in diesem Zusammenhang aus geht.


LG Hans Georg





Beweise haben nicht wirklich die Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass etwas wahr ist. Sie dienen nur dazu, um zu zeigen, warum etwas wahr ist. (Andrew Gleason)
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