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Kastration
#1
Also ich denke bei Rowdy geht es los das ihm die läufigen Hündinnen zu schaffen machen! Er knietscht den ganzen Tag rum und frisst kaum noch was (war so froh das er endlich mal zugenommen hatte). Er ist innerlich sehr unruhig und kommt nicht zur Ruhe.

Nun habe ich ja von Anfang an gesagt, wenn ihm das männlich sein Probleme macht, hätte ich kein Problem damit ihn kastrieren zu lassen!

Natürlich werde ich jetzt erst mal abwarten wie sich das ganze anlässt, ich werde dann auch erst noch mal den Hormonspiegel messen lassen! Und wenn dann passiert das eh erst im Sommer!

Wollte nun mal fragen was ihr so für Erfahrungen gemacht habt!
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#2
Ganz ehrlich Annette, das ist für mich persönlich kein Grund.

Monty hat das mindestens 4x im Jahr, über einige Tage mit jaulen, raus wollen, schlecht oder gar nicht futtern.
Auch ist er dann anderen Rüden (unkastrierten) an der Leine gegenüber frecher, sonst ist er ja eher das Lämmchen und kein Pöbler.

Ich gebe dann Agnus Castus in der Hoffnung, das es etwas wirkt (weiss aber nicht ob es ohne schlimmer wäre).

Man sagt das diese Hormone die freigesetzt werden, den Rüden jung und fit hält.

Wir können gut damit umgehen, es ist zwar nervig aber da muss man als Rüdenhalter
halt durch.

Also wenn nicht mehr Gründe auftauchen wie richtig krank (aber das empfindet auch jeder anders) oder der Spiegel viel zu hoch ist, dann würde ich es überlegen aber so wie Du schreibst, nö.

Luca fängt auch anders an, aber bis jetzt wenig.

Scotty hatte das sogar mit 16 Jahren noch und ich denke das sind auch Dinge
die wirklich fit halten, natürliche halt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#3
Ich sehe hier auch keine Notwendigkeit.
Schließe mich da Jasmin an.

Vielleicht ist Rowdy einfach unausgelastet aufgrund seines "sich schonen müssens"?
[Bild: IMG_0206.jpg][Bild: IMG_0792.jpg][Bild: IMG_0608.jpg][Bild: IMG_0318-1.jpg][Bild: IMG_0010-1.jpg]

Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht 10 Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist...
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#4
Nun ich kenne das ja von Benji, bei ihm war es extrem stark mit den Hormonen und mit meinem heutigen Wissen und meiner Erfahrung hätte ich ihn mit Sicherheit kastriert!

Wir haben hier in der Gegend extrem viele Hunde und eben auch Hündinnen, ich werde sehen, wielang so eine Phase dauert und wie oft sie vorkommen wird und natürlich wie extrem sie wird!

Ein kastrierter Rüde hat diesen Stress gar nicht und deshalb sollte man das abwägen ob man das seinem Hund antut!
Was ist wenn ich Rowdy mit auf einen Wanderritt nehme und in einem unserer Quartiere ne läufige Hündin ist, wenn ihn dann sowas so stresst das muß net sein!

Aber ich werd es erst mal beobachten und wenn es sich in Grenzen hält dann darf er natürlich seine Eier behalten!

Ich habe auch nur Wallache auf der Koppel, die so in ruhiges zufriedenes Leben führen können in einer Herde!

....also ich denke wenn ein Hund Schaum vorm Maul hat und den ganzen Tag sabbert das das nix mit seiner noch Schonung zu tun hat! cool
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#5
Wie gesagt, dieser natürliche Hormonschub tut dem Hund gut, das ist für die Gesundheit sehr förderlich.

Und was ist leiden? Die wenigsten Hunde die ich kenne die kastriert wurden haben wirklich gelitten, da waren eher die Besitzer die Jenigen, die keine Lust oder keine Nerven haben.

So halt meine Erfahrung.

Ich würde erstmal abwarten.

Außerdem gibt es meist auch gar nicht mehr soviele intakte Hündinnen,
die Mehrzahl ist meistens kastriert.

Also viele Hündinnen in der Umgebung heißt nicht viel Stress.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#6
Nun das mit dem Hormonschub das die Hund jung hält, sagt mir gar nix! Ich kenne auch genug alte kastrierte Rüden die noch fit wie ein Turnschuh sind!

Nun ich finde bei nem Rüden der einen hohen Geschlechtstrieb hat und ihn nie ausleben darf ist sicher Quälerei die durch eine Kastration verhindert werden kann!

Was spricht eigentlich gegen eine Kastration? Warum seid ihr dagegen?
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#7
Es kommt immer auf die Situation an,eigentlich bin ich nicht für die Kastration wenn sie aber unumgänglich ist weil der Hund stress hat,dann ist es sicherlich sinnvoll.

Frodo wurde auch letztes Jahr im alter von 8 Monaten kastriert - für andere viel zu früh und der Grund ist sicherlich nicht für jedermann nachvollziehbar.

Für uns und die gesamtharmonie des Rudels war es aber genau die richtige entscheidung!
[Bild: 2957386.jpg]
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#8
Also, eine Kastration sollte immer unter dem gesundheitlichem Aspekt stehen.

Deshalb bin ich dagegen, wegen Kleinigkeiten einfach mal zu kastrieren.

Und wie das Tierschutzgesetz schon sagt, ist nur aus gesundheitlicher Sicht eine Kastration überhaupt erlaubt.

Leider umgehen die meisten Menschen und TA`s das.

Wenn der Hund aber richtig krank ist (und das ist halt die Frage, ob er leidet und krank ist und wie schlimm..) dann spricht aus meiner Sicht auch nix dagegen.

Genauso wie wenn man ein gemischtes Rudel hält so wie bei uns, ich habe auch sehr lange gewartet mit der Kastration von Curly und bin immer noch nicht glücklich mit der Entscheidung aber ich bin nicht den ganzen Tag hier und hätte sie nicht beschützen können.

Hätte ich andere Möglichkeiten gehabt oder gesehen, hätte ich sie auch nicht kastrieren lassen.

Wenn Curly ein geplanter Hund gewesen wäre, hätte ich auch kein Mädel aufgenommen weil somit habe ich es ja in Kauf genommen etwas tun zu müssen oder eben Hunde in der Zeit trennen oder aufpassen.

Zu der Zeit hatte ich aber auch schon 3 intakte Rüden hier, auch wenn Scotty schon alt war, knapp 17 war er immer noch interessiert an der Damenwelt.

Bei Julia denke ich das sie kastriert hat weil es unter den Rüden evtl. Probleme gegeben hat, ist das richtig? In dem Fall sicher auch die beste Lösung. Aber auch das funktioniert nicht immer.
Sind alle kastriert Julia oder nur Frodo?

Das mit den Hormonen und TUT DEM HUND GUT, habe ich jetzt schon von vielen Züchtern gehört.
Aber das ist auch Natur und gehört wie die Läufigkeit der Hündin dazu.

Warum also der Natur ins Handwerk pfuschen, wenn es nicht Not tut?
Wir lassen uns ja auch nicht mal eben die Hoden entfernen oder die Gebärmutter rausnehmen
oder gar die Brust, weil wir Brustkrebs bekommen können.

Auf jeden Fall ist das ein heißes Thema wo die Meinungen sehr auseinandergehen und
auch gerne diskutiert wird.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#9
Fryga ist kastriert weil sie eine vereiterte Gebärmutter hatte und um eine Not Op nicht herum kam,aber das in dem alter von 10 Jahren schon. Vorher haben wir immer intakte Hunde gehalten und Arno und Fryga wurden getrennt.

Zwischen Frodo und Arno wurde es ca. ab dem 6 Lebensmonat richtig schlimm. Die beiden haben sich tagtäglich mehrmals richtig böse in die Köpfe bekommen sogar soweit das ich dazwischen gehen musste. Arno hatte erheblichen stress und Frodo traute sich nicht sich frei im Haus zu bewegen.

Ich habe viel mit beiden zusammen gemacht um dann letztendlich doch zu sagen,ich geh das Risiko nicht ein das sie sich irgendwann so krass haben das ein zusammenführen nicht mehr möglich ist. So wurde Frodo mit 8 MOnaten kastriert.

Endresultat,wir haben ein Harmonisches Rudel. Arno und Frodo spielen echt entspannt und relaxt miteinander.

Vllt. hätte es auch so werden können wenn ich noch gewartet hätte - Ja vielleicht,aber vielleicht hätte es auch schief gehen können.

um Hunde führiger und angeblich leiter Erziehbar durch die Kastration zu bekommen - halte ich nix von.
[Bild: 2957386.jpg]
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#10
Julia schrieb:Zwischen Frodo und Arno wurde es ca. ab dem 6 Lebensmonat richtig schlimm. Die beiden haben sich tagtäglich mehrmals richtig böse in die Köpfe bekommen sogar soweit das ich dazwischen gehen musste. Arno hatte erheblichen stress und Frodo traute sich nicht sich frei im Haus zu bewegen.

Gut das es funktioniert hat, von einer befreundeten Tierschützerin
wurde der junge Rüde auch aus dem Grund kastriert aber leider hat es nix genutzt.
Der alte (Senior Goldy ca. 13 Jahre alt) hat trotz der Kastra den Jungen
nicht mehr akzeptiert und wollte ihn immer wieder bekämpfen.
Soweit ich weiss war der andere Rüde auch so um die 8 Monate alt.
Aber ein Lämmchen.

Es heißt ja auch das man dann den Rüden kastrieren soll, der eh die
rangniedrigere Postion wohl einnimmt weil wenn man den stärkeren kastriert,
dann hat man den Salat.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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