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Verhaltensstörungen beim Malinois
#11
Abby steht nicht drin, aber ihre Vorgängerin. Musst eigentlich bloß nach Hirtenfreude googeln mit Nachkommen (Kindern und Enkeln und deren GEschwistern). Beim Googeln steht dann die Basti schon ganz oben
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#12
Ich find nix schimpfen
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#13
Anja schrieb:Aus meiner Sicht hat es mehrere Gründe, warum immer häufiger Malis auffällig werden.

1) Der Mali ist in gewissen Kreisen schick geworden, die Nachfrage steigt.
2) So genannte Züchter selektieren ahnungslos nach sportlichen Aspekten.
3) Ein Phänomen, das auch bei genügend anderen Gebrauchshunden zu beobachten ist: der richtige Hund in den falschen Händen.
4) Fragwürdige Ausbildungsmethoden in den gewissen Kreisen.
Dem schließe ich mich gerne an.

@Lydia
ein interessanter Beitrag und schön geschrieben.
Danke
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#14
Ja, Lydia schreibt im Prinzip das ausführlich, was ich in Kurzausführung meinte.

Übrigens gilt einiges davon nicht nur für den Mali, sondern leicht abgewandelt auch für andere Gebrauchshunde wie z.B. den Hovawart.

Dort gibt es innerhalb der deutschen Verbände unter dem VDH so unterschiedliche Zuchtziele, dass es eigentlich mit einem so genannten Rassestandard nicht mehr viel zu tun hat.

Als Käufer und Interssent muss man sich letztlich überall und bei jeder Rasse extrem gut informieren und eigentlich selbst deutlich mehr Wissen mitbringen, als es für einen privaten Hundehalter unter dem Strich nötig sein sollte.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#15
Also hab ich es mir doch gedacht, es liegt an der Unfähigkeit der Hundehalter und nicht am Hund!

Hier in der Gegend wird der Mali den Privatleuten richtig madig gemacht, dashalb hat auch kaum jemand einen.

Die meisten sind in der Hand von Hundesportlern, die Schutzdienst betreiben oder Diensthunde bei der Polizei.
Leben im Zwinger und ich habe den Eindruck sie werden nur benutzt, das ist mit Sicherheit gerade für einen Mali, der immer bei seinen Menschen sein will und ganz viel Streicheleinheiten braucht, das Verkehrteste was man machen kann!
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#16
amazone schrieb:

Hier in der Gegend wird der Mali den Privatleuten richtig madig gemacht, dashalb hat auch kaum jemand einen.


Den Hovawart mache ICH den meisten Leuten auch madig und bin sehr froh, dass kaum jemand einen hat. Es ist einfach schlicht nicht jeder dazu geeignet, einen Gebrauchshund zu führen.

Das Gros der Hundehalter, das einen Begleiter für nette Spaziergänge wünscht und ansonsten bitteschön seine Ruhe haben will, sollte einfach die Finger von Hunden lassen, die etwas mehr brauchen als Futter und 3x täglich Gassi.

Wenn der Privatmann seinen Mali, Hovi, Rotti, DSH mit was auch immer für Aufgaben auslasten kann, kein Thema.

Dann kommt es eben nur noch darauf an, aus welcher Zuchtline Du Dir als unbedarfter Privatmann Deinen Hund kaufst. Kennst Du die Ahnen Deines Hundes? Weißt Du, welche Anlagen sie hatten?

Ich weiß es nicht und ich kann nur sagen, ich habe verdammt viel Schwein gehabt mit meinem Hovi. Heute würde ich an einen Kauf anders heran gehen und mich von Menschen beraten lassen, die schon an einem Welpen sehen können, welche Anlagen er hat. Leider können das die wenigsten Züchter, weshalb auch noch immer die Kunden ihre Hunde aussuchen dürfen.

Eine Unsitte, wie ich finde, denn ein Lebewesen muss in eine Familie passen, und da ist es völlig wurscht, ob einem spontan der Popo von Welpe X besser gefällt als der von Welpe Y.

Einige gute Züchter lassen ihre Welpen von Kollegen nach bewährten Testmethoden testen und ordnen anhand dieser beurteilung ihren auf Herz und Nieren geprüften Interessenten die Welpen zu. Diese Züchter verdienen meinen allerhöchsten Respekt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#17
Ich finde ja das alle Hunde mehr als Futter und bissel Gassi gehen brauchen, ich würde das überhaupt nicht auf Gebrauchshunderassen festlegen. Auch die vielen kleinen Hunde, brauchen oft ganz schön viel Beschäftigung und Auslauf, gerade bei denen wird es oft unterschätzt.

Ich kenne Leute bei denen hat son kleiner Terriermischling die ganze Wohnung zerschnipselt!
Denen hab ich gesagt, ab mit dem Hund in den Wald und net nur 10 Minuten und dann natürlich noch Spiele für zu Hause ausdenken. Nun sind die auch mindestens 4 Stunden am Tag mit dem Kleinen beschäftigt und es gibt kaum noch Schnipsel.
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#18
Was ist denn ein Terrier???

Ein JagdGEBRAUCHShund zwinkern .

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#19
nun, der Hovawart als Hofwächter ist nicht mit einem Mali vergleichbar, nicht im Temperament und nicht im Trieb.
Viele ehemalige Arbeitsrassen haben sich längst in weiten Teilen an ein Leben als nur-Familienhund angepasst. Bei etlichen würde man kaum noch eine Arbeitsherkunft vermuten.
Wer denkt bei einem Collie noch an einen unermüdlichen Arbeiter oder bei einem Yorki an einen Rattenkiller? Auch der Golden ist kein Arbeitshund mehr. Wenn er Glück hat darf er ab und an apportieren, aber ein Jägerhand befindet er sich kaum noch.
Selbes für die ganzen Setter und Windhunde. Auch sie können inzwischen wunderbar ohne ausgiebige Arbeit leben. Ihnen reicht ein langer Spaziergang und Spiel mit Artgenossen.
Die vielgelobten Rasseeigenschaften vereinheitlichen sich mehr und mehr.
Der Kangal wird handzahm, der Husky liegt vor dem Kamin, usw.

Das macht die Rassewahl mehr und mehr zu einer Frage der Optik - zumindest was die Rassen angeht, die bereits einmal von der Modewelle erfasst wurden und aus Arbeitshänden in Sofa-Hände gewandert sind.

Es gibt wenige Rassen, die davon nicht betroffen sind. Jagdterrier, Deutsch Drahthaar, Altdeutsche Hütehunde, Catahoulas, Karelier, Mioritic und andere "Exoten" und auch der Mali gehören sicher dazu (die anderen Belgier dagegen schon lange nicht mehr) - noch, denn schon jetzt beginnt der Run auf diese Rassen. Man braucht ja etwas Besonderes an seiner Seite.

Übrig bleibt irgendwann ein Einheitsbrei und die Rasseeigenschaften werden nur noch von den Liebhabern der Rasse gepriesen.
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#20
Es ist eine Mischung aus Westi und Yorky zwinkern
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