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VOX - Tiere in Not - Der Fall FORREST
#11
Thomas schrieb:Haben wir hier ein funktionierendes System, hätten wir Referenzen, könnten mehr investieren und hätten somit auch mehr Chancen etwas zu verändern.

Ich denke viele Menschen haben keine Gewissen und kein Herz mehr, da nützt auch funktionierendes Systhem nix! Ich musste feststellen, das Tierquälerei nix mit dem sozialen Status zu tun hat und sich die Leute auch nicht helfen lassen wollen oder nicht zulassen das man den Tieren hilft!
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#12
amazone schrieb:Ich musste feststellen, das Tierquälerei nix mit dem sozialen Status zu tun hat!
das Stimmt, jedoch werden Menschen dazu getrieben, wenn sie abstürzen.
Wo sollen sie denn mit den Tieren hin?
Das Tierheim nimmt eine Gebühr, wenn sie ein Tier aufnimmt. Geld, was man dann nicht mehr hat, sonst würde der eine oder andere sein Tier nicht abgeben.

Operationen, oder andere nicht vorhersehbaren Krankheiten, zeigen ähnliche Not.

Wo kann man Katzen- oder Hunde-babys kostenfrei hinbringen?
Nur deshalb werden so viele Babys ertränkt oder anders getötet traurig
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#13
Es bleibt aber immernoch die Möglichkeit Tiere vor dem Tierheim anzubinden und zu verschwinden.

Das wurde 18hundertschießmichtot schon so gemacht mit Babies.

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#14
Sicher gibt es das auch, aber meist sind es gerade diese Leute die sich viel mehr Gedanken machen! Aber Leute die Hunde einfach aussetzen und irgendwo anbinden, sind keine Sozialschwachen, es sind Menschen die sich nen Hund anschaffen weil es gerade in ist und dann merken das er sie in ihrem Leben einschränkt und diese sind dann zu Stolz zum Tierheim zu gehen..... Bei den Pferden ist das noch weitaus schlimmer, die meisten fristen ihr dasein in einem Wohnkloo hinter Gitternn und wurden angeschafft, damit man sagen kann man hat ein Pferd! Oder die kommen mit ihrem Pferd net klar, schwupps landet es in der Wurst und das nächste steht im Stall! Leider sind wir eine Wegwerfgesellschaft und das gilt leider auch für Tiere! Es wird allzuschnell vergessen das es Lebewesen sind, ach hab ich ganz vergessen ich kenn sogar Leute für die ist es eine Kapitalanlage, solange man Kapital daraus schlagen kann, wenn net mehr muss es weg!
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#15
Manuela schrieb:Es bleibt aber immernoch die Möglichkeit Tiere vor dem Tierheim anzubinden und zu verschwinden.
Das ist strafbar und kann gar mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden!!!
Wenn die Sonne niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten.



Liebe Grüße von der Mecklenburgischen Seenplatte
Thomas
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#16
Gut das viele Menschen heutzutage die Tafeln nutzen und auch die ärztlichen Anlaufstellen für Tiere die es mittlerweile in den Großstädten gibt.
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#17
Das finde ich auch super, auch das sich Tierärzte dafür arrangieren den Leuten und ihren Tieren zu helfen! Gerade die die wenig haben, sind auch nicht zu schade um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen! Ist jedenfalls meine Erfahrung, ich glaube nicht das es die sind die Hunde oder Katzenbabys umbringen!

Ich denke wirklich das größte Problem sind die Menschen die Tiere als Gegenstände die man sich halt einfach anschafft sehen und diesen sich dann beim kleinsten Problem entledigen!

Tiere dürften nur Menschen haben, die diese auch als Lebewesen ansehen für die sie eine lebenslange Verantwortung übernommen haben und wenn sie dieses nicht mehr erfüllen können, sich dann um ein neues zu Hause für ihre Tiere kümmern!


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#18
Also wer kein Geld mehr für sein Tier hat, wird sich dem sicher so schnell und unauffällig wie möglich entledigen. Entweder einfach irgendwo anbinden, oder es einem anderen Bekannten weiter geben. Meistens auch mit sehr schwerem Herzen. Aber bestimmt nicht noch Seile und Steine einpacken und extra ersäufen........

Ich denke nicht, das nur weil ein Mensch kein Geld hat, er gleich zum Tierquäler wird und dann noch mit seinem eigenem Tier............

Ich kann ein bisschen mehr aus meiner Erfahrung berichten.

Die Tierheime mit denen ich hier tun habe, sind gute Anlaufstellen und verlangen auch für die Tiere die abgegeben werden nichts, ausser ein Gespräch. Vielleicht findet sich in diesen ja doch noch ein anderer Weg.

Ausserdem gibt es hier bei uns noch die Wärmestube und viele Ärzte und Trainer (auch ich) arbeiten dort für die Tiere, versorgen sie und wir verteilen dort auch Futter für die Tiere.

Dann gibt es hier noch die Tafeln, dort kann jeder hin, der so einen Sozialhilfeschein hat. Auch hier kommen viele Menschen, die sonst ihre Tiere abgeben müssten.

Ich bin mir sicher, das jemand, der seinen Hund ertränkt, dies alles vorbereitet und plant, das nicht aus Geldnot tut, sonder weil er es KANN !! Das ist alles. Die meisten Menschen tun es einfach nur, weil sie es KÖNNEN, nicht weil sie kein Geld mehr für ihr Tier haben. Es kommt sogar sehr häufig vor, das die Täter selbst nicht mal die Besitzer der Tiere waren/sind.

Sehr oft sind es junge Menschen aus meist betuchten Familien, denen einfach langweilig ist und die nichts mit ihrer Freizeit anfangen wissen.

Es ist eher ein Problem der Gesellschaftsstruktur, nicht des Geldes.

Wer als Erwachsener emanzipiert sein will (vor allem Frau) und doch schwanger wird, schiebt sein Kind schon vor der Einschulung in Betreuungseinrichtungen ab. Alles was diese Kinder dort unter Hunderten anderen an Erfahrungen machen, werden sie sicher nicht mit Fremden teilen, die keine Zeit haben. Also sind sie einsam unter Hunderten anderen, ohne einen Erwachsenen, der nur für sie da sein kann, auch wenn die Betreuung vorhanden ist, sie ersetzt keine Bindung und kein Kind wird so das Offen sein lernen, seine Gefühle verarbeiten, oder erlebtes wirklich verstehen und richtig bewerten.

Wie soll so ein Mensch dann in andere Wesen hineinsehen können? Wie sollen diese Menschen wissen, was dem anderen weh tut, wie wertvoll ein Leben ist? Wie sollen diese Menschen, die nicht mal sich selbst verstehen, das Zwischenspiel von Mensch und Tier, oder Mensch und Mensch lernen?

Ich sehe da mehr Probleme auf die Menschen einstürzen, als jetzt schon ersichtlich ist. freuen

Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch die Verantwortung unserer Kinder gegenüber, die nur noch Tagesstätte und Konsolen kennen.

Da machen Kinder auch gerne "niedere" Wesen zum Opfer.............passiert ihnen ja auch so. Sie sind Opfer der Emanzipation, der Arbeit der Eltern und vieler anderer Umstände, die ein Kind in seiner Welt gar nicht verstehen kann, aber das "allein" gelassen werden jeden Tag empfindet. Da muss doch Frust wachsen, geht gar nicht anders.

Was lernen diese Generationen? Abschieben, keine Gefühle zeigen, alles selbst regeln (was ein Kind gar nicht alleine kann), immer alleine sein. Mit Trauer, Konflikten, Seelenschmerz und Emotionen nie nach aussen gehen, hat sowieso keiner Zeit für so was. Solche Kinder werden egoistisch, kalt, unberechenbar, Realitätsfremd und können nicht mehr unterscheiden, was Schmerz verursacht und was nicht.

Da stimmt aber die Kohle und doch haben wir jetzt als Beispiel, einen 16-jährigen, der eine Jugendstrafe bekommt, weil er einem Schäferhund eine Mülltüte über den Kopf gezogen hat und den erhängt hat.

Der Junge sagte nur, das es ihm gut getan hat, auch mal Macht über ein Leben haben und hat überhaupt keine Skrupel gefühlt. Wie auch...........

Und das ist kein Einzelfall.........
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#19
Ich denke auch Kinder deren Eltern viel Zeit für sie haben und sie nicht in Tagestätten schicken werden auch oft nicht sozial erzogen, sondern für eine Gesellschaft erzogen in denen Gefühle und Herz nicht zählen, sondern nur Macht und Besitz! Ich denke wie Jacky wir haben ein viel größeres Problem als wir glauben, ich habe ja immer mal sonne Jugendlichen bei den Pferden gehabt, die haben keine Gefühle dabei hatten Omas wegen 5 Euro umzuhaun.
Die Gespräche die ich da auch mit einigen anderen Jugendlichen hatte, haben mich sozusagen richtig geschockt und wer mich kennt, weiß wie schwer das ist!

Ich glaube unsere Gesellschaft ist schon soweit kaputt, das man das nicht wieder rückgängig machen kann! Es ist echt traurig das man für alles, damit man es in Grenzen halten kann Gesetze und Vorschriften machen muß, die aber eigentlich auch nix helfen!

Die ersten Opfer sind immer die die sich am wenigsten wehren können, Kinder, alte Menschen und die Tiere!

Es ist schwer in dieser Welt zu leben wenn man Gefühle hat, da man da sehr viel Leid ertragen können muss, ohne selbst dabei kaputt zu gehen!
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