Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
beginnende Stereotypie?
#1
Habe seit der Welpengruppe einen Parson Russell unter meinen Fittichen. Vom Typus her ist er kein Haudegen, eher etwas sensibel und relativ leicht zu beeindrucken.

Der Hund gehört einer jungen Dame um und bei 20, die ihn sich angeschafft hatte, weil es wohl in Reiterkreisen schick ist, Russells zu besitzen. mit Augen rollen

Ich habe von Anfang an etwas die Augenbrauen hoch gezogen, wenn ich so mitbekam, was wer mit dem Hund so veranstaltet. Die Eltern der jungen Dame haben NULL Talent im Sachen Kommunikation mit dem Hund, die Besitzerin selbst schon eher, sie ist aber sehr schnell genervt und hat insgesamt wenig Ausdauer in Sachen Auslastung und Beschäftigung ihrer Tiere.

Tja... seit einigen Wochen beobachten wir bei dem Hund ein erhöhtes Aggressionspotanzial in den Sozialgruppen, er musste einige Male entfernt werden, da er sich SOFORT wahllos auf den nächstbesten Hund stürzte, um massiv zu attackieren. Dem Hund sieht man an seinem kompletten Verhalten an, dass er a) nicht ausreichend verstanden wird, man sich b) nicht ausreichend verständlich machen kann, c) Führung so aussieht, dass man wütend und genervt wird, anstatt klar zu kommunizieren und d) sich niemand wirklich mir einer ansatzweise ausreichenden Beschäftigung auseinander setzt. Das arme Tier ist meiner Ansicht nach völlig unterfordert, und ich bin gewiss kein Befürworter von 24-Stunden-Bespaßung.

Langer Rede kurzer Sinn, ich hatte Frauchen beim letzten Hundeschulbesuch (vor einigen Wochen) etwas auf den Pott gesetzt und gesagt, was ich sehe, seither ward sie nicht mehr gesehen und begegnete Sandra auf Nachfragen mit der Aussage, ich hätte mich zu wenig um sie gekümmert. Dieser Tage ließ sie nun nachfragen, was das zu bedeuten hätte, dass ihr Hund ständig an Decken, Tüchern, Textilien aller Art herum nuckelt... das würde nerven.

Bei mir sind nun die Alarmglocken angesprungen, weil ich fürchte, dass dies der Beginn einer steretypen Verhaltensstörung ist. Über diese habe ich gelernt, dass sie in 3 Stufen verlaufen und irgendwann zwischen 2 und 3 nicht mehr wirklich therapierbar sind, weil der Hund aus seinem Suchtverhalten nicht mehr raus kommt.

Gibt es hier Erfahrunswerte mit diesen Verhaltensweisen, würde es im Anfangsstadium ausreichen, dem Hund sein persönliches Maß an Auslastung zukommen zu lassen?

Ich mache mir wirklich Sorgen um den Süßen, habe vor allem im Moment keinen direkten Kontakt zu seinem Frauchen... mit Augen rollen

Habt Ihr eine Idee???

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#2
Das klingt ja gar net toll, also wenn es mein Hund wäre würd ich mir da schon ernsthaft Gedanken machen! Eigentlich sollte man sich wegen der Auslastung vorher Gedanken machen bevor man sich so einen kleinen Wirbelwind anschafft! mit Augen rollen

Ich finde er braucht auf jedenfall mit Sicherheit einfach mehr zu tun, kann sie ihn net mit zu den Pferden nehmen, denn da ist doch immer was los!
Antworten
#3
Wenn meine Informationen korrekt sind, kümmert sich um das Pferd eine Bekannte meiner Nachbarin... sonst käme das auch nicht raus.

Die junge Dame ist... sagen wir mal vorsichtig, eine Prinzessin auf der Erbse, oder bös gesagt, ein verwöhntes Gör, deren Eltern noch fragen "wie hoch bitte", wenn das Töchterchen sagt "springt"...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#4
Puh, keine Ahnung, da kenne ich mich absolut nicht mit aus.

Wie alt ist der Russel denn jetzt?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




Antworten
#5
Ach du liebe Zeit Anja, das ist sicher sehr schwer wenn das sonne verwöhnte Göre ist, das arme Pferd, na zum Glück hat es jemanden der sich um es kümmert!

Ich glaub da kannst nur warten bis se net mehr weiter weiß und wieder angekrochen kommt um sich Hilfe zu holen, dann hast vieleicht ne Chance das sie sich was sagen lässt!
Antworten
#6
@ Jasmin: Ich glaube, er ist um und bei 1 Jahr.

@ Annette: Ja, ich habe eine Idee, wie ich an sie ran kommen möchte. Rechne mir aber nicht sooo hohe Chancen aus, weil ich glaube, dass sie sich noch nie im Leben mal wirklich irgendwoe durchbeißen oder etwas mehr Einsatz bringen musste. Wenn einem immer die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, hat man nie gelernt, auch mal für etwas zu arbeiten, oder?

Jedenfalls werde ich es nicht unversucht lassen, muss meine Worte wohl gesetzt wählen, ehrlich sein, aber auch motivierend... Mir geht es um den Hund. Das Mädel ist mir nicht wichtig, aber ich finde sie auch nicht grottenscheiße.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#7
Na dann drück ich dir die Daumen, ist bestimmt de harte Nuss! freuen
Antworten
#8
puhhh... kopfkratz

für mich liest sich das fast so als wärs
das beste die Dame davon zu überzeugen den Hund abzugeben ...? traurig

LG,
Ulrike.

[Bild: a010.gif] [Bild: a010.gif]
Antworten
#9
ja das klingt für mich ganz stark nach Stereotyp verhelten. Fast alles was ich über dieses Thema weiß hab ich von und bei Thomas gelernt.

Ich denke das wenn man den Hund jetzt richtig beschäftigt und richtig mit ihm kommuniziert kann man das wieder in den griff bekommen, wenn es denn so ist wie du schreibst, vielleicht ist es aber schon schlimmer.

aber vielleicht das beste der hund kommt da wech

lg
tany
Antworten
#10
Mich interessiert das Thema sehr. Kann man dazu irgendwo etwas nachlesen?

Ich kennen leider einige Huetehunde, die sehr zwanghaftes Verhalten an den Tag legen. Einer so schlimm das er ueber den Tag gar nichts anderes mehr machen moechte. traurig
Kathi, Lu und Pai
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste