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beginnende Stereotypie?
#21
Kamali ich glaub es ist besser das er jetzt Pai heißt! Denn wenn ich bedenke das mein Menschenfresser auch Jack heißt, der Schäferhund einer Freundin, der agressiv gegen alles und sich selbst war, hieß Jack! Und nun auch noch der verrückte Border.....

Jo Borders und co brauchen unbedingt eine Aufgabe, dann sind das ganz tolle Hunde!

Ich habe letztens einen jungen Labbi kennengelernt, der hat ständig mit irgendeinen Stock gekämpft, agressiv und in einer Art die voll krass war und hat sich da immer mehr reingesteigert. Die Besitzerin meinte das er das stundenlang so macht bis er völlig fertig ist. Ich hab ihr gesagt sie soll das unterbinden und mit ihm was unternehmen und mit dem hund bissel arbeiten!
Aber ich glaube sie hat keine Lust dazu und meinte nur wenn er nen Stock hat dann hat sie ihre Ruhe und kann andere Dinge machen! Man fragt sich echt warum manche einen Hund haben!
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#22
kamalii schrieb:Es kann nicht schaden immer einbisschen mit einem Auge zu kucken was sie tun, warum sie das tun und ob sie das weiter tun sollten, zumindest solange sie noch jung sind.
Nicht jeder kann und moechte das.

Denke, das betrifft nicht nur die Hüter, das gilt auch für einige andere Hunde und Rassen, die vor Langeweile umkommen.

Das Traurige ist für mich, dass es eben auch Menschen gibt, die ein solches Verhalten lustig finden und noch fördern. Die einfach nicht merken, dass es krankhaft ist.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#23
Wahrscheinlich trifft das auf alle Rassen zu. Huetehunde werden aber bestimmt mit Abstand am schnellsten "wahnsinnig".


Alle Hunde brauchen jemanden, der auf sie aufpasst und ihrem Leben einen Sinn gibt und darauf achtet das nicht sinnlose Dinge ueberlebenswichtig werden.
Ich mag keine ueberdrehenden, Flugzeug-huetenden Border Collies mehr sehen. traurig Das macht mich traurig und ich frage mich jedes Mal warum Menschen das aus Hunden gemacht haben.


Uebrigens so einen irren Labbi hab ich in Rostock auch getroffen. Ich dachte ich kuck nicht richtig - Frau steht an Ampel und wartet auf Gruen, ihren Arm haelt sie hinter ihrem Ruecken. Vor ihr springt voellig bekloppt ein Schokolabbi umher und klaefft sie hysterisch an. Der Hund ist ausser Rand und Band und das direkt neben der Strasse. Die Ampel schaltet auf Gruen, Frau geht los, Hund springt weiterhin klaeffend um sie herum, stoesst dabei fast andere Menschen um, halb ueber die Strasse wirft die Frau auf einmal einen Stock, der Labrador schiesst wie angestochen hinterher und kaum am Srock angekommen dreht er sich um, springt auf der Stelle und klaefft sie weiter an.
Diesen Hund empfand ich als so aetzend, fordernd, frech, unhoeflich. Die Frau fand ich einfach nur dumm.
Von mir aus muessen Hunde an der Strasse nicht automatisch an die Leine, aber nur wenn sie sich und andere nicht gefaehrden. Diese Szene war gefaehrlich hoch 10.
Ich schwoere ich waere fast ausgestiegen und haette Hund und Frau korrigiert.
Kathi, Lu und Pai
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#24
Huhu,

habe übrigens inzwischen mit der Juniorbesitzerin über Email Kontakt aufgenommen.

Meinen Text habe ich aufgebaut, in dem ich ihr mitteilte, dass ich sie auf dem Platz vermisse und ich mir um das Wohl ihres Hundes Gedanken mache.

Ich habe nicht gewertet und nicht angeklagt, sondern nur die Fakten etwas zusammen geschrieben und mögliche Ursachen genannt.

Zurück kam eine Antwort, die ich sehr typisch für viele Hundehalter finde, sie lautet im Tenor:

Es ist EIGENTLICH alles gut bei uns, aber... sobald andere Hunde kommen oder andere Tiere (Vögel, Wild) da ist, ist er nicht mehr ansprechbar.

Dann kam noch die Aussage, dass er ja nur auf dem Hundeplatz so überdrehen würde und gestresst wäre, und das käme vermutlich daher, dass er in seiner Größe keine Spielpartner hat und weil öfter neue Hunde in die Gruppe kommen.

Die Ausreden, die Menschen für ihre Tiere finden, die Problemverhalten zeigen, sind immer wieder spannend.

Ich habe ihr ein Angebot gemacht, mit ihr an den Eigentlichs zu arbeiten, denn mein Grundsatz ist immer wieder: Je eher wir unseren Hund so sehen, wie er ist, desto eher wird er so sein, wie wir uns ihn wünschen. Nun bin ich gespannt, ob sie mein Angebot annimmt.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#25
*Daumendrück*

ich finde im Moment deine Wortfinde bewundernswert.

.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#26
Bis heute keine Antwort...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#27
....

...das kommt mir so bekannt vor......bleib nett am Ball....... ich hab auch so einige Kanditaten hier, die was verändern möchten, alles besprochen wird und die sich dann einfach nicht mehr melden.

Sie müssten viel mit sich selbst aufräumen. Die Stereotypie fängt nicht beim Hund an. zwinkern

Ich drücke die Daumen, das sie den Schritt irgendwann schaffen. cool
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#28
Ja... da sagst Du was...

LG Anja
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#29
Gibt es etwas neues?
[Bild: 5178377.jpg]

Liebe Grüße,
Jasmin und die spanische Bande!

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht!
Heinz Rühmann




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#30
Danke der Nachfrage. Manchmal bin ich mir selbst unheimlich. Habe erst heute ganz intensiv an den Hund und sein Frauchen gedacht, da ploppt dieser Beitrag wieder hoch.

Leider habe ich nichts mehr gehört, außer einem Versprechen per Email vor Weihnachten, als man mir sagte, sie würden gerne im neuen Jahr, wenn wieder Geld da ist, Einzelstunden nehmen und sie wollten sich melden.

Das neue Jahr ist nun schon über 2 Monate alt, ich habe nichts gehört.

Meine Motivation, ihnen hinterher zu laufen, ist quasi nahe Null... ich kann sie leider nicht alle "retten"...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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