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Agilityseminar
#31
Ja. Es sollte immer erfolgreich sein, das Arbeiten. Dazu brauche ich nur keinen Richter, das fühlt man eben. Ein superschneller Lauf mit 20 Fehlern ist eben ein unschöner Lauf. Ein langsamer, aber fehlerfreier Lauf ist ein Erfolg, aus dem man die Geschwindigkeit steigern kann.

Ich fand es fair, den SeminarLEITER in meine Gedanken einzuweihen, da ER derjenige ist, der seine Ideen multipliziert, an dessen Lippen und Lehren die Seminarteilnehmer hängen. DAS fand ich fatal. In diesem Fall wollte ich das Übel auf dem Thron erwischen, nicht auf den Straßen....

Bevor ich jemand hinter seinem Rücken bei seinem Verband anschwärze, gebe ich ihm gerne die Chance, sich von Angesicht zu Angesicht meinen Fragen und Argumenten zu stellen. Laufe ich dabei gegen Beton, habe ich kein schleches Gewissen, eine Ebene höher zu argumentieren... man wollte mich nur nicht hören...

Leider Energieverschwendung gewesen...

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#32
Da hast du sicherlich nicht Unrecht.


In meinen Fall fand ich den Trainer gut. Er hat nichts getan, die ich nicht auch getan haette. Die Trainingszeit fand ich extrem. Am Samstag davor waren mehr arbeitende Hunde da, aber sie haben fast 5h trainiert. Allerdings sollte da nicht jeder Einzelne erkennen koennen, das seine Hund muede ist und genug hat.

Was fuer mich als Schlimmstes heraus stach, war das Verhalten der Hunde und ihrer Halter. Da haette ich mit jedem einzeln sprechen muessen und jeder haette sich persoenlich angegriffen gefuehlt. Genau solche Dinge entscheidet aber jeder selber. Was ich fuer mich und meinen Hund fuer richtig halte, ist meine Meinung.
Wie ich schon gesagt habe - ich finde es voellig unakzeptabel meinen Huetehund autistisch anmutende Verhaltensweisen ausleben zu lassen. Ich sehe es als meine Aufgabe ihm ein Leben ohne solche Zwaenge zu ermoeglichen, deshalb darf er viele Dinge im Moment einfach nicht. Liesse ich ihn machen wie er wollte, dann waere er wohl schon ein ganzes Stueck bekloppter.

Und dann kommen wir wieder am Thema an das vielleicht doch nicht jeder Mensch fuer jede Rasse geeignet ist.
Nachdem ich nun Pai kenne und gluecklich mit ihm lebe, ist meine Meinung nun eine andere. Sicherlich ist nicht jeder geeignet und manchmal sogar (in meinen Augen) nicht mal Menschen die es eigentlich besser wissen sollten.

Ob ich nochmal einen Kelpie haben moechte, weiss ich nicht. Da muesste ich erstmal noch ein paar mehr normale Kelpies treffen.
Kathi, Lu und Pai
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#33
kamalii schrieb:Und dann kommen wir wieder am Thema an das vielleicht doch nicht jeder Mensch fuer jede Rasse geeignet ist.
Nachdem ich nun Pai kenne und gluecklich mit ihm lebe, ist meine Meinung nun eine andere. Sicherlich ist nicht jeder geeignet und manchmal sogar (in meinen Augen) nicht mal Menschen die es eigentlich besser wissen sollten.

Es gab eine Zeit, da hast Du meinen Beiträgen oft widersprochen, wenn ich mal wieder mit Menschen recht hart ins Gericht ging. Du schriebst oft, ich sähe vieles so negativ...

Kannst Du Dich daran erinnern?

Je mehr Du rumkommst, je mehr Menschen mit Hunden Du triffst, je mehr Du selbst gelernt und gesehen hast, desto mehr siehst Du eben auch, was Dir nicht gefällt.

Es ist ein ständiger Balance-Akt zwischen Wegsehen, Hinsehen, Ansprechen, Mundhalten, die Worte so zu finden, dass überhaupt noch zugehört wird und einfach auch die Erkenntnis zu gewinnen, dass die eigenen Erkenntnisse für viele Menschen schlicht nicht greifbar und begreifbar sind. Da könnte man bis zum St. Nimmerleinstag reden.

Nur kaputt gehen sollte man an diesem Sehen nicht. Denn das hilft niemandem.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
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#34
sehr schöne Schlussworte deines Beitrages Anja, die ich genau so auch sehe.

Je mehr der Mensch sich in dieser Welt mit offenen Augen bewegt, umso mehr Wissen erlangt er auch und umso mehr versteht er sie auch. Manchmal zeigt einem die Welt sogar, was man um sich haben möchte und was eher nicht Was Sinn macht und was einfach nur verblendet, usw. freuen

.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
[Bild: helgaslotussmiley.gif]
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#35
Anja schrieb:Je mehr Du rumkommst, je mehr Menschen mit Hunden Du triffst, je mehr Du selbst gelernt und gesehen hast, desto mehr siehst Du eben auch, was Dir nicht gefällt.

Es ist ein ständiger Balance-Akt zwischen Wegsehen, Hinsehen, Ansprechen, Mundhalten, die Worte so zu finden, dass überhaupt noch zugehört wird und einfach auch die Erkenntnis zu gewinnen, dass die eigenen Erkenntnisse für viele Menschen schlicht nicht greifbar und begreifbar sind. Da könnte man bis zum St. Nimmerleinstag reden.

Nur kaputt gehen sollte man an diesem Sehen nicht. Denn das hilft niemandem.

LG Anja

muss ich nochmal posten, finde ich einfach saugut lachen
.... Um die Natur erkennen, muss Mensch ihre Geschöpfe verstehen.
Um ein Geschöpf verstehen, sollte Mensch in ihm den Bruder sehen.....
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#36
Danke... sind einfach nur meine Empfindungen in Bezug auf meinen Beruf.

LG Anja
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#37
Ja Anja wahre Worte, die auch genau so auf die Pferdeszene zutreffen! freuen
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#38
Anja schrieb:Kannst Du Dich daran erinnern?

Ja kann ich freuen und nun hat mich das Leben eines Besseren belehrt freuen
Kathi, Lu und Pai
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#39
Es gibt viele Menschen, die sehr aktiv im Tierschutz sind, die mit Menschen im Laufe der Jahre ihrer Arbeit gar nicht mehr zurecht kommen. Das beobachte ich schon länger. Diese Menschen sind offenbar durch das, was sie an den Tieren sehen, was ihnen durch Menschen angetagn wurde, so enttäuscht, dass sie irgendwann wirklich nur noch Tierfreunde und keine Menschenfreunde mehr sind.

Ich habe für mich einen Weg gefunden, mit dem Leid, was ich sehe, umzugehen, weil ich es wichtig finde, Menschen weiterhin zu mögen, um mit ihnen zu arbeiten. Da ich IMMER mit dem Menschen arbeit und letztlich nur sehr bedingt mit ihren Hunden.

Meine erste Aufgabe ist es geworden, wenn sich mir ein Team vorstellt, bei dem sich mir die Haare sträuben, zu hinterfragen, WARUM handelte der Mensch bisher an dem Hund so, wie er es tut. WARUM konnte der Mensch bisher nicht anders, und wie hoch ist seine Bereitschaft, an SICH etwas zu verändern.

Sehe ich erst einmal den Grund, kann ich auch meist vieles verstehen und dann auch meine Arbeit tun. Leider finde ich nicht zu jedem Menschen den Zugang und logischerweise niemals auf Veranstaltungen, wo ich vieles sehe, was ich unschön finde. Da hilft dann wirklich nur wegsehen oder fern bleiben.

Immer wieder muss man sich einfach eingestehen, nicht allen (Tieren) helfen zu können. Hier habe ich mir Hilfe geholt über ein Mentaltraining, welches ich regelmäßig anwende, damit ich von dem Negativen nicht erdrückt werde, denn die vielen schlaflosen Nächte, die ich hatte, sind keine Lösung und führen höchstens dazu, dass ich meinen Job nicht mehr gut machen kann.

Kathi, mit Deiner Aussage damals, ich sähe vieles zu negativ, hast Du mir DAS ins Bewusstsein geholt und somit konnte ich den Weg finden, besser damit umzugehen, weniger zu verurteilen, sondern die Energie anderweitig besser und gezielter einzusetzen. Dafür bin ich Dir sehr dankbar.

LG Anja
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#40
freuen Dazu faellt mir nix mehr ein lachen
Kathi, Lu und Pai
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