Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Agilityseminar
#21
Wo waren denn dann deine beiden in der Zwischenzeit?

Ne ich weiß schon warum Rowdy sowas net machen soll, ich bin froh wenn er sich so langsam nicht mehr so schnell in alles reinsteigert, da würde ich das mit sowas nur fördern denke ich!
Antworten
#22

lachen na wenn ich mal 30 Hunde haben sollte dann schlafen die trotzdem alle bei mir im Bett.


Manuela schrieb:Du hast diese Leute doch auch in einem Forum kennengelernt oder? Wirst du im Nachhinein nochmal bohren wie das für sie ist, ob du das richtig deutest, was sie wissen und nicht wissen und nicht wissen wollen?

Nein ich werd nicht nochmal nachhaken. Diese Menschen sind erwachsen. Sie haben mit Sicherheit die selben Informationen wie ich, aber haben ihre Prioritaeten anders gelegt und leben ihr Leben wie sie es fuer richtig halten.
Wer sagt das meine Meinung richtiger ist als ihre? Diese Beobachtungen sind nur meine. Ich finde es fuer mich und meine Hunde falsch. Ich moechte nicht das mein Huetehund zitternd oder kreischend am Agilityfeld steht und sich nicht mehr an mich erinnert weil er lieber alles was 4 Beine hat hueten will.
Mein Schluss daraus ist das ich mit solchen Menschen nicht viel zutun haben moechte. Ich moechte niemals Teil von dieser Welt werden.


Anja ich weiss es wirklich nicht.
Kathi, Lu und Pai
Antworten
#23

Annette meine Hunde waren im Auto. Denen war es relativ egal. Die haben gemuetlich raus gekuckt, die Kuehe beobachtet und mal einen fremden Hund weg geknurrt (son oller Farmborder Collie waere am liebsten in mein Auto gekrochen weil er Ruby toll fand). Im Grossen und Ganzen hatten sie einen interessanten aber nicht aufregenden Tag.

Lucy und Pai sind beide beim Agility aufgeregt und freuen sich. Lucy weniger, Pai mehr. Er moechte es dringender machen als sie.
Das hat aber nichts mit ihrem Aufregungslevel im echten Leben zu tun.
Lucy schlaegt im echten Leben mal ueber die Straenge und regt sich auf, waehrend Pai eher cool bleibt.
Durchs Agility werden sie mit Sicherheit nicht wilder. Waere es so, dann haette ich meine Aufgabe verfehlt.
Kathi, Lu und Pai
Antworten
#24
kamalii schrieb:Diese Menschen sind erwachsen. Sie haben mit Sicherheit die selben Informationen wie ich, aber haben ihre Prioritaeten anders gelegt ....

Weißt du das oder vermutest du das?
Antworten
#25
Ich weiss es nicht, aber moechte es doch stark hoffen. Wer so lange Agility macht und so gut ist, der sollte doch einbisschen Hintergrundwissen ueber die Verletztungsgefahr bei Ueberbelastung oder dem Arbeiten mit unerfahrernen Hunden haben.

Ich bin im Kelpieforum noch zu neu und unbekannt um solche starke Kritik, wie sie mir im Kopf herum schwirrt, anzubringen. Das wuerde ungehoert verschallen und ich braeuchte mich dort nicht mehr blicken lassen.
Ich telefoniere heute abend mit einer Bekannten die am Samstag dort war und werde sie ueber ihre Erfahrungen ausfragen. Ihr Kelpie gehoert zu den wenigen normalen und angenehmen Sporthunden.
Ich wuerde gerne wissen wie sie den Tag empfunden hat ob aehnlich oder anders. Vielleicht kann sie mir einiges erklaeren?
Kathi, Lu und Pai
Antworten
#26
Weißt Du, Kathi, wenn ich das so lese, dann erinnert mich das sehr stark an eine Hovawart-Veranstaltung im letzten Jahr.

Exakt auf dem selben Platz mit denselben Veranstaltern, denselben Regeln habe ich das mit meinem Hund vor Jahren selbst mitgemacht. Da war mir GAR nichts aufgefallen.

Beim letzten Mal jedoch, war ich nur Zuschauer. Habe selbst meinen Hund nicht prüfen lassen (es ging um die Körung, die bei den Hovis den Wesenstest darstellt).

Ich sah entsetzlich viele Hunde mit bösen Halsbändern, an denen böse und sinnlos herum geruckt wurde. Ich sah völlig überforderte Menschen mit völlig überforderten Hunden. Ich sah von 50 gezeigten Hunden nur ca. 6 Teams, bei denen ich gesagt habe, ja... da versteht ein Mensch diese Rasse, und er/sie versteht auch, sie zu führen.

Mir standen die Haare zu Berge und ich musste meinen Mann mehrfach davon abhalten, jemanden tätlich anzugreifen.

Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich ihn davon abgehalten habe. Wir waren dort nur zu Gast, es hätte einen riesen Tumult gegeben, wir hätten vermutlich nicht bei einem Hund erreicht, dass er in zukunft besser behandelt worden wäre, aber wir hätten nicht bis heute das Gefühl, weggesehen zu haben.

Ich denke, dass diese Menschen vielleicht die Informationen über Risiken und Überbelastungen haben. Aber ich glaube nicht, dass sie eine Idee haben, wie sie ihre Kelpies in diesem Sport so anleiten, dass sie noc ansprechbar bleiben. Und ich vermute auch, dass ihnen schlicht das Auge fehlt, um zu sehen, wann das Maß sich zu füllen beginnt und wann weniger mehr wäre.

Auch die Hovileute sind sicher über ihre Rassen informiert. Warum gibt den Hunden dann dort nur 5% das, was sie brauchen?

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#27
Ich vermute eher das die Leute eben nicht so gut informiert sind. Einfach weil ich weiß wie es mir ging und teilweise ja noch geht...
Und fragen und fragen kann ja zweierlei sein... ich kann die Worte mündlich auch schlecht nett rüberbringen wenn ich am liebsten Galle spucken würde, aber schriftlich....










(ob ich das kann könnt ihr mir wohl eher sagen lachen)
Antworten
#28
Ich habe heute mit Anne gesprochen. Sie hat Kafka, den Kelpie von dem ich schon erzaehlt habe, in den ich mich vor 3 Jahren verliebt habe. Haette ich damals statt ihm einen der Kelpies vom Seminar getroffen, haette ich jetzt mich Sicherheit keinen.

Anne, Kafka, ihre Tochter und die kleine Kelpiewelpin Kandi waren Samstag da und sie haben die gleichen Dinge erlebt. Beide machen schon laenger Agility und fuer sie ist das mehr oder weniger normal. Nicht fuer Anne und ihren Kafka. Aber sie sagt das ist Standard auf Seminaren und in der Agilitywelt.
Es war sehr angenehm mit ihr zu reden und mich versichern zu koennen das nicht alle Agilitysportler total irre sind.
Ehrlich gesagt mag ich mit diesen Leuten nichts mehr zutun haben. Von denen hat sich auch keiner fuer die Fotos bedankt.

Ich werde am Samstag mit meinen Agilitywettkaempfern sprechen und ihnen von dem Seminar erzaehlen. Vielleicht kann ich auf diesem Wege etwas erreichen und diese Menschen aufmerksam machen und sie auf einen besseren Weg fuehren.

Kathi, Lu und Pai
Antworten
#29
kamalii schrieb:Ich werde am Samstag mit meinen Agilitywettkaempfern sprechen und ihnen von dem Seminar erzaehlen. Vielleicht kann ich auf diesem Wege etwas erreichen und diese Menschen aufmerksam machen und sie auf einen besseren Weg fuehren.

Dafür drücke ich Dir die Daumen. Ich bin leider gescheitert mit meinem Versuch. Habe damals direkt auf dem Seminar mit den Teilnehmern und mit dem Seminarleiter (die halbe Nacht) gesprochen. Selbst Worte an den Verband (danach) sind ungehört verhallt.

Meinen Trainerschein habe ich mir aus Konsequenz darauf nie abgeholt und niemals ein Team zu Turnieren gemeldet. Das Angebot für Agility ist bei mir ohne Uhr, ohne Richter, ohne Wettkampf. Nur für"s Team...

Ich wünsche Dir, dass Du den (oder das) Spagat schaffst, beides unter einen Hut zu bekommen, zumindest in Deinem Club und Deiner näheren Umgebung.

LG Anja
[Bild: b18ft3cnd1u8rdgsa.jpg]
Antworten
#30
Anja schrieb:Habe damals direkt auf dem Seminar mit den Teilnehmern und mit dem Seminarleiter (die halbe Nacht) gesprochen.

Stimmt das hattest du schon mal erzaehlt, daran erinnere ich mich. An der Stelle wird man wenig bewegen koennen. Ich spreche vorerst lieber Menschen an, bei denen sowas nicht ungehoert verhallt. Ich moechte das solche Zweifler ihre Gefuehle bewusst wahr nehmen und wissen das viele Dinge nicht in Ordnung sind und man nicht aus Gruppenzwang mitmachen muss - deshalb hab ich zB mit meiner Bekannten mit ihrem Kelpie gesprochen, damit wir uns gegenseitig unsere Fragezeichen bestaetigen konnten.
Ich moechte das Menschen wahrnehmen was auf solchen Events ablaeuft. So hab ich heute auch mit meinen Wettkampfleuten gesprochen und ihnen von meinen Erlebnissen erzaehlt. Auch waehrend des Trainings versuche ich ihnen zu erklaeren was ich (denke zu) sehen (wer weiss ob das alles so ist zwinkern ).
Fuer so manchen Hund ist schon eine Stunde Trainung zu viel. Nach diesem Seminarerlebnis ist es mir wichtig das die Menschen das selber erkennen und ihrem Hund entsprechend handeln.

Allerdings ist unser Club nicht so Wettkampf-orientiert. Wir ziehen keine Verrueckten an. Ich moechte natuerlich das alle meine Teams so gut werden, wie es ihnen moeglich ist und praezise und ordentlich arbeiten. Ich sehen keinen Sinn darin etwas schlamping zutun, das ist Zeitverschwendung. Ich hab genaue Vorstellungen davon wie ich etwas richtig finde und unterrichten moechte. Trotzdem sind mir Wettkaempfe unwichtig. Der Hund ist Partner und bei allem Perfektionismus muss es Hund und Handler Spass machen und keinen ueberfordern.
Kathi, Lu und Pai
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste